Beiträge von Theobroma

    Felix hat ich ja letzte Woche im dunklen, nächtlichen Garten für einen Einbrecher gehalten - holla die Waldfee. Der ist wenig freundlich auf mich zu. Wir haben beide nen halben Herzinfarkt erlitten, bevor wir uns erkannt haben. Ich dachte, da kommt der Dachs, den ich im Garten bekämpfe... Von daher - Felix würde mich wohl auch beschützen, vermute ich. Und der ist klein, aber mit Sicherheit hartnäckig. :lol:

    Dieser Hund... ich hab ja erzählt, dass Vögel für ihn kaum noch Reiz haben. Gestern hat er mich dennoch überrascht. Er lief an der Flexi vor mir her. 15m vor uns spaziert ne dicke graue Ringeltaube auf dem Weg entlang. Felix entdeckt sie, Spannung, prescht los, Abbruch und noch vor Leinenende dreht er ab. Die Taube ging inzwischen gemütlich seitlich ins Unterholz, wir auch weiter auf dem Weg. Felix lief auf an einigen Bäumen vorbei, späht nach rechts und entdeckt die Taube erneut. Schaut kurz und läuft weiter... Dicke fette Tauben 3m neben dem Weg im Unterholz sind ihm wurscht, aber für ein Eichhörnchen 10m neben dem Weg in 5m Höhe auf dem Baum würde er alles geben. Dödel. :roll:

    Herbstbild: Wildbeobachtung!

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    Exifs: canon 70D, 50mm, ISO400, Tv1/400, Av2.0


    Aber ich meinte eher das Abdrücken, wenn der Gesichtsausdruck passt oder ist das für euch dann Ausschuss?

    Ich halte drauf und mache lieber ein paar mehr... Felix ist leider recht schnell, vor allem mit den Ohren. Und wenn die doof stehen, sieht das ganze Foto blöd aus.

    Was ich sagen will ist einfach:
    Auch wenn man sich bewusst einen Jagdhund angeschafft hat und akzeptiert, dass er jagdliches Interesse hat und das vielleicht auch sogar toll findet, muss man doch nicht davon ausgehen, dass das Verhalten extrem sein wird. Ich verstehe den Frust, wenn man im Training immer wieder Rückschläge erlebt.

    Danke! :bussi:

    Ich habe einen Jagdhund. Und ich habe beim Kauf akzeptiert, dass das mehr Arbeit macht bezüglich Freilauf als andere Rassen. Kein Thema. Das wollte ich doch so und es macht mir Spaß. Was den Spaß raubt, ist die Tatsache, dass er einfach sehr extrem ist, in dem, was er tut. Dass "normale" Maßnahmen, die bei 95% der Jäger, auch Terrier, ziehen, bei ihm eben nicht funktionieren. Zumindest nicht ausreichend.
    Ja, ich wollte es so. Dennoch darf ich doch sagen, dass die Situation sehr unbefriedigend ist.

    Oder bekomm ich nur nicht mit, wenn bei denen mal was schief läuft??

    Alleine hier im Wald: zwei Viszla, 5 JRTs, 2 Bassets, unzählige Cocker, einige Whippets. Alles Jäger und alle können freilaufen. Ich kenne einen Basset, der immer an der Leine geht, weil er schon Jagderfolg hatte. Die beiden anderen Bassets der gleichen HH stehen oben - die laufen frei. Und dann sind da noch 3 Drahthaar, die immer freilaufen und halt jagen gehen. Die sind aber auch einfach völlig unerzogen.
    Und das krasse dabei - keiner dieser Hunde hat irgendein AJT hinter sich. Maximal ein Viertel hat überhaupt ne Hundeschule gesehen. Training? Naja.
    Und wir trainieren uns nen Ast, versuchen Ausgleich zu bieten und der Hund kann nicht offline-laufen... :verzweifelt: