Beiträge von Theobroma

    Ich gebe zu, ich hab nicht alles gelesen, bin etwas im Stress heute... nach den ersten zwei Seiten: mein Ansatz wäre Fisch und dazu ein gutes Lachsöl. Und zwar ordentlich von dem Öl.

    Teufelskralle ist schmerzlindernd und antientzündlich. Ich würde das nicht "einfach so" füttern, sondern nur bei Hunden mit Gelenkproblemen. Es kann auch auf den Magen gehen.

    Hallo zusammen,

    es wird ja immer empfohlen, dass man das Gemüse möglichst fein püriert, weil der Hund es sonst nicht verdauen und aufschließen kann.

    Vor diesem Hintergrund wundere ich mich über die Verdauung meines Hundes. Er liebt rohe Karotten und klaut die gerne mal im Stall. Er frisst 4-5 mal pro Woche mind. 100g Karotte am Tag. Am Anfang hat man die Karotte am nächsten Tag in Stückchen im Haufen wieder gesehen, aber inzwischen nicht mehr. Der Stuhl ist völlig konsistent, kein Gemüse sichtbar. Das gilt auch für andere Gemüsesorten, wenn ich da mal ein paar Stückerl mit in den Napf werfe.

    Passt sich die Verdauung des Hundes bei viel Gemüse an diese Anforderung an? Was meint ihr?

    Wenn einer von uns auf dem Boden sitzt, holt er sich was zu knabbern und legt/setzt sich auf unsere Beine/unseren Schoß.
    Ist das Kuscheln? Sicherheit? Beschränken? Hat da jemand Ideen, was das sein könnte?

    Ich denke, dass es ihm einfach gefällt da. Er genießt die Nähe und mehr würde ich nicht rein interpretieren (außer, er versucht, Dich zu fressen, wenn du aufstehen willst :lol: )

    Felix war heute morgen so ein Vorzeigehund im Wald, dass er die ganze Strecke offline laufen durfte. 10 Hundebegegnungen hat er super gemeistert. Keine Ausflüge ins Unterholz, angenehmer Radius. Leider mag meine Jüngste derzeit keine Spaziergänge und fängt nach kurzer Zeit im Buggy an zu weinen. Ich denke, es ist einfach zu kalt an die Hände, aber Handschuhe akzeptiert sie leider nicht. Schon blöd... keine Ahnung, wie ich das Gassigehen jetzt machen soll. Bliebe nur tragen... *uff*

    Fällt jemandem was ein, wie ich das im Keim wieder ersticken kann?

    Wie bei der Leinenführigkeit. Ich würde vorerst die ersten paar Hundert Meter schieben. Sobald er hochdreht, stehenbleiben und warten. Notfalls auch laaaaaange. Ist er ruhig, geht's weiter. Der Vorteil vom Schieben ist, dass Du schneller reagieren kannst als wenn du oben sitzt.

    Alternativ - wenn ich so an Felix' Phasen denke - einfach aussitzen und unbeirrt Dein Ding weitermachen. Gut möglich, dass es von alleine wieder aufhört. Schlimmstenfalls dauert das Abtrainieren etwas länger, wenn es sich wirklich festigen sollte. Allerdings gibt es manchmal aber Dinge, die von selber wieder gehen und die man nur managen muss, solange sie da sind. Er scheint ja momentan einfach insgesamt "drüber" zu sein.

    Mein Rat ist also: auf jeden Fall Schutz bieten wenn sie kommt (tust du ja eh schon), und wenn der kleine nicht aufhört sie zu mobben, dann muss er an die Leine. Ich würde das der Besitzerin vorschlagen. Es macht für sie nämlich durchaus Sinn ihren Hund diesbezüglich zu erziehen. Das heißt auch nicht, dass er die ganze Zeit an der Leine gehen muss. Ich würde ihn anleinen, wenn er deine Hündin mobbt und auf Abbruch nicht reagiert.

    Und was ist jetzt daran anders als an meinem Post? :???:
    Genau das steht da auch. Ob man es nun "wehren" oder "damit umgehen" nennen möchte. Wenn die Hündin kommt, würde ich sie schützen. Dennoch wäre es gut, wenn sie lernt, souverän damit umzugehen und dazu gehört auch, mal eine Grenze zu setzen, sprich sich gegen das Mobbing zu wehren. Solange sie das nicht kann, bekommt sie Schutz, logisch.

    Wenn man Hunde immer vor allem beschützt, lernen sie das doch nie. Rückendeckung ja, aber alles abnehmen, nein.

    Und ja, ich fände es oke, wenn sie sich mit nem knurren oder so wehrt, aber da sie mit ihren ca 65 cm SH ein deutliches Stück größer ist als der JRT wäre es auch blöd, wenn sie irgendwie angreift oder so

    Gerade wenn der JRT noch jung ist, wäre es gut, wenn er ne Ansage bekommt. Dein Hund muss schon lernen, anderen Grenzen zu setzen. Deswegen wird sie ihn nicht gleich fressen - keine Angst.

    mir tat sie halt auch richtig Leid, weil sie ständig geärgert wurde

    Das ist schon sehr vermenschlicht. Der JRT hat halt gemerkt, dass er bei ihr damit durchkommt. Also probiert er es immer wieder. Am besten wäre nun, wenn die Halterin einschreitet und wenn der Abbruch nicht reicht, den Hund vorübergehend anleint. Wer sich daneben benimmt, hat halt keinen Freilauf. Paar Minuten Leine, neuer Versuch. Ich hab solche Leute, die ihre kleinen Hunde machen lassen, so dicke. Die Kleinen haben sich genauso zu benehmen wie große Hunde und nur weil sie halt zu klein sind, um direkt Schaden anzurichten, kann man sie doch nicht machen lassen.

    Ich würde die Runde vorerst nicht verlassen. Erstens, weil deine Hündin so die Chance bekommt, das richtige Abwehren zu lernen (wie alt ist Deine?) und zweitens, weil man auf solche Hunde immer mal wieder trifft und damit umgehen können muss. Es wäre halt am besten, wenn Du mit der Halterin mal sprichst und ihr gemeinsam eine Lösung findet.

    Das kommt mir oft vor wie mit Kindern: die Eltern, deren Kinder andere ärgern, meinen immer, die sollten das unter sich klären. Die Eltern, deren Kinder geärgert werden, sehen das anders. Aber Kinder brauchen wie Hunde Regeln und die kommen von den Erwachsenen oder HH.

    aber sobald sie zu mir gekommen ist habe ich den anderen Hund abgeblockt und auch die Besitzerin hat immer ein Abbruch-Kommando gegeben, das jedoch nicht immer zuverlässig befolgt wurde.
    Wenn die Hunde aber halt 100m vorlaufen, da kann ich halt schlecht eingreifen, sollte ich meine dann die ganze Zeit anleinen ..?

    Ich würde ähnlich verfahren und dem Hund bei mir Schutz bieten, sprich den anderen blocken. Noch besser wäre es halt, wenn die HH des JRT auch mal mehr tun würde als einen Abbruch, der nicht fruchtet, nämlich ihren Stänkerknaben mal anleinen. Kannst Du sie nicht freundlich darauf ansprechen?

    Dennoch finde ich auch, dass ein Hund lernen muss, solche Situationen zu regeln. Schutz bei Dir suchen ist ja nett, aber sie muss auch lernen, mal eine geordnete und passende Ansage zu machen. Vielleicht ist die kleine Nervensäge genau der richtige Kandidat dafür? Wie alt ist Deine Hündin eigentlich?
    In der Entfernung würde ich nicht eingreifen und schon gar nicht anleinen. Schutz, wenn sie kommt ja, aber ich würde auch hoffen, dass sie daraus lernt.

    Ich hab auch mal wieder was neues: gestern sind wir einen praktischen, gerne genutzten Gassiweg entlang. Der Weg selbst ist nur ca. 1m breit, die Seiten bis zu den Mauern und Zäune zwischen 5 und 10m. Da kann Felix immer frei laufen, weil er ja nicht jagen gehen kann und dann gut hört.
    Jedenfalls kam uns ein Cocker Spaniel im Freilauf entgegen. Er war etwa 20m vor Felix (der war 10m vor mir) als die sich entdecken. Der Cocker blieb stehen. Sein Frauchen lief unbeirrt weiter, an mir vorbei. Der Cocker stand, Felix trabte auf ihn zu (Felix mag per se alle Hunde und will immer begrüßen und schauen, ob jemand spielen will). Der Cocker wurde steif und steifer, Felix langsamer und staksiger. Beide starren sich an. Etwa 3m vor dem Cocker biegt Felix leicht zur Seite ab, läuft einen Bogen, schaut nach vorne und trabt ohne einen weiteren Blick auf 1,50m an dem Cocker vorbei. Als ich selber vorbei lief, hörte ich den Cocker tief grollen. Kaum waren wir vorbei, lief der weiter hinter seinem Frauchen her.

    Das war doch gut gelöst von Felix, oder? Hättet ihr vorher euren Hund abgerufen, um einen Konflikt zu vermeiden? Oder kann man da schon mal abwarten und den Hund das selber lösen lassen? Ich hatte in dem Moment angesetzt, Felix zu rufen, als er selber abdrehte. Letzten Endes war das doch die bessere Lösung als abrufen, oder?