Beiträge von Theobroma

    spazieren gehen reicht ja - ist es ja ganz normal dünn - macht es mich kirre

    Und wie geht's bei euch? Ich kann das verstehen - ich höre ja immer die Flöhe husten.

    Ich hab heute dem Ponylein einen Bib-Cut verpasst, sprich Brust und Halsunterseite geschoren. Der hat einfach ständig geschwitzt, vor allem am Hals. Auch wenn er nur ein paar Minuten auf der Weide rumgebrettert ist. Er ist ja eh eingedeckt, aber eben am Hals nicht und mir war das zu riskant, wenn er dann so nass auf der Weide rumsteht. Er war total brav und war danach beim Arbeiten zwar feucht, aber nicht nass. :bindafür:

    Interessant - ich kann mich nicht erinnern, Pferde in GB mit Knotengitterzaun eingezäunt gesehen zu haben - meist waren das traditionelle Koppelzäune, oder Elektrolitzen, gern auch in Kombination. Was nicht heisst, dass es das nicht gibt, aber ich fände so eine generelle Änderung schon erstaunlich - zumal ein guter Knotengitterzaun nicht billig ist, und für Fohlen ein erhebliches Risiko darstellt.

    Warst Du mehr im Süden oder hier oben im Norden, in Schottland? Wir sind mal mit dem Auto von Edinburgh nach London gefahren - da ist mir aufgefallen, wie unterschiedlich das ist, vor allem auch in der Art der Landwirtschaft.
    Hier um Edinburgh sind alle Wiesen Schafland. Und alle sind mit Knotengitterzäunen eingezäunt. Manche haben eben noch eine Litze drauf oder nach innen, aber Standard ist der Metallzaun. Unten enger, oben weiter.

    Beispielbild - die obere Litze hab ich weggestempelt im Bild, aber da ist noch eine:

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    Das ist auf der Sommerweide aufgenommen - 6 Hektar für Schafe und 4 Pferde. Die Winterweide ist deutlich kleiner und hat die Litze deshalb nach innen. Aber immer ohne Strom. Ich mache mir ehrlich gesagt mehr Sorgen über den noch sehr häufig eingesetzten Stacheldraht. Vor dem hab ich noch weitaus mehr Respekt. Der ist gerne statt der oberen Litze auf den Zahnpfählen gespannt.

    Ergänzung: wie man sieht ist auch die Zahnhöhe nicht mit deutschen Zäunen vergleichbar. :hust: Und ich bin in einem wirklich gepflegten Stall mit Leuten, die durchaus Ahnung haben und ein Dressurpferd von nicht geringem Wert auf genau dieser Koppel. Es ist hier einfach normal.

    Danke für die Infos... hier ist oft nach innen oder oben drauf noch eine Litze (theoretisch für Strom, ist aber keiner drauf). Allerdings sind die Weiden hier auch riesig und die Pferde deshalb kaum in Zaunnähe.

    Bei dem Bär-Video: wenn die Kühe noch Hörner gehabt hätten, wäre das für den Bär doch unter Umständen richtig schlecht ausgegangen, oder? Haben Wölfe dann nur in der Gruppe eine Chance bei Rindern?

    Der Winter kommt aber in den Köpfen der Wolfsmanager wohl glaub ich gar nicht vor?

    Vielleicht gehen die davon aus, dass die Tiere im Winter im Stall bleiben? :???:

    Auch bei Festzäunen aus Knotengittergeflecht (den ich hier wegen der Pferde aus Tierschutzgründen gar nicht einsetzen darf)

    Echt, das wusste ich nicht. Hier ist dieser Zaun Standard an allen Weiden, egal wer drauf steht.

    Das schreibt sich halt immer schwierig. "Provozieren" würde ich es nicht, aber ich halte es für wünschenswert, dass ein Hund mit einer solchen Situation umgehen kann. Es bedarf wirklich in der Situation ganz viel Fingerspitzengefühl, um dem Hund genug Rückhalt zu geben und andererseits die Eigenständigkeit zu fördern.
    Der kleine JRT scheint ja vor allem zu Mobben. Hier können zwei Hunde was lernen, wenn man es gut managt, denke ich.

    Dazu ein Beispiel: ich gehe ja hin und wieder mit dem Labbi-Junghund. Letzte Woche am Strand hat Felix irgendwann der Rappel gepackt und er wollte richtig wild spielen. Lautstark usw. Der Labbi fand das komisch und wurde unsicher. Ich hab Felix zwei mal verwarnt und abgebrochen. Der Labbi kam zu uns. Ein paar Minuten später ein neuer Felix-Anlauf und dann hat der Labbi ihn angebellt und damit war das Thema auch durch. Felix hat nicht mal gemobbt, sondern wurde wirklich nur wild spielen, aber der Labbi wollte eben nicht. Er ist oft unsicher und es war ein guter Schritt für ihn, dass er Felix ne Ansage gemacht hat. Was gelernt - für beide Hunde.

    Ich lese hier immer interessiert mit, fühle mit euch und bin echt dankbar derzeit in einem Wolfs-freien Land zu leben.

    Vor einigen Jahren als Bruno der Bär unterwegs war, habe ich in seinem Wandergebiet gelebt - das ist nicht witzig und ich kann die Bedenken gut nachvollziehen. Nur wenige Kilometer von uns wurde ein Kaninchenstall direkt im Hof ausgeräumt, aber bitte - es ist doch so toll, dass die Bären zurück sind! :ugly: Ich war froh, als es vorbei war, wenn ich auch glaube, dass man das hätte anders aufziehen müssen und er dann wohl überlebt hätte.

    Aber Wölfe und Bären ohne Regeln im dicht besiedelten Deutschland leben zu lassen, halte ich für wirklich fahrlässig. Nicht, weil ich etwas gegen diese Tiere habe. Nur sollten eben ein paar Grenzen gelten - auch für diese geschützten Arten.