Beiträge von Theobroma

    Muss ich mal schauen, ob es das online gibt...

    Ich zitiere ich mal selbst zu Felix und dem Ponytier heute:

    Dafür hatte er heute einen guten Lerneffekt. Er durfte ja ein paar Schnellrunden auf dem Platz drehen. Dann durfte das Pony frei laufen. Ging so gemütlich im Schritt los, Felix rast hinterher und will mit ihm Spielen. Pony findet das doof und hat mal kurz und trocken durchgezogen mit dem Hinterbein. Nur eine Warnung, hat auch nicht getroffen. Felix stoppt, zieht den Schwanz ein und rast zu mir. Da saß er dann. Und saß. Als ich kurz zum Pony gelaufen bin, hat er sich sogar hinter die Bande verdrückt. Ich glaube, dieser Ansatz des Pferde ärgerns, den er seit ein paar Wochen verfolgt (ohne Erfolg, weil die Pferde ihn nicht ernst nehmen), ist damit Geschichte. Recht so. Er war ja dabei immer abrufbar, aber es nervte trotzdem, weil er es immer wieder versuchte. Nun wohl nicht mehr. Bei sowas ist er ja meist sehr lernfähig.

    Felix hat zur Zeit echt Hummeln im Hintern! Der hat eine Energie - einfach krass. Heute nachmittag war er mit im Stall. Erst ist er wie ein Irrer über die Koppel geprescht, dann noch zig Schnellrunden um den Reitplatz.
    Ich frage mich immer, wo er diese Energie hernimmt... :gott:

    Dafür hatte er heute einen guten Lerneffekt. Er durfte ja ein paar Schnellrunden auf dem Platz drehen. Dann durfte das Pony frei laufen. Ging so gemütlich im Schritt los, Felix rast hinterher und will mit ihm Spielen. Pony findet das doof und hat mal kurz und trocken durchgezogen mit dem Hinterbein. Nur eine Warnung, hat auch nicht getroffen. Felix stoppt, zieht den Schwanz ein und rast zu mir. Da saß er dann. Und saß. Als ich kurz zum Pony gelaufen bin, hat er sich sogar hinter die Bande verdrückt. Ich glaube, dieser Ansatz des Pferde ärgerns, den er seit ein paar Wochen verfolgt (ohne Erfolg, weil die Pferde ihn nicht ernst nehmen), ist damit Geschichte. Recht so. Er war ja dabei immer abrufbar, aber es nervte trotzdem, weil er es immer wieder versuchte. Nun wohl nicht mehr. Bei sowas ist er ja meist sehr lernfähig.

    aber außer dem Genuß kaum was davon haben

    Genau das ist doch die Frage und die Behauptung hinter der Aussage.
    Wenn man nur wenig Gemüse füttert, sollte das so verdaulich wie möglich sein. Richtig. Gilt ja für uns nicht anders.
    Füttert man viel Gemüse, welches ja grundsätzlich verdaut wird und es auch zur Aufnahme von Mikronährstoffen kommt (wie du ja oben selber geschrieben hast), dann kommt auch so einiges an. Ob dann alles ankommt, ist nicht mehr wichtig, weil ja ein Überangebot da ist.

    Zumal sich eben die Darmflora der Verdauung von viel Gemüse anpasst und diese dadurch effizienter wird.

    (incl giftiger Kerne übrigens )

    Vergiss die Kerne... :D

    omnivore Wildtiere sind auf Gemüse und Obst (nicht angewiesen

    Ah ja? :???:

    Aber einigen sind die Zusammenhänge villeicht nicht völlig egal, die kann man ja über im Netz verbreitete Fehlinformationen aufklären

    Sicher kann und sollte man das.
    Was mir nur gegen den Strich geht, sind diese Dogmen ala "man darf nur püriertes Gemüse verfüttern". Das ist einfach falsch. Dann wäre wir alle und jedes Wildtier mit carni- oder omnivorer Ernährung schon tot.

    Warum muss man beim Hund immer alles extremisieren? :???:

    Die Menge macht das Gift... die Früchte der Nachtschattengewächse sind für Hunde nicht giftiger als für Menschen. Kleine Mengen davon sind kein Problem. Hier gibt es auch mal die Abschnitte.
    Was ich niemals verfüttern würde, sind rohe Kartoffeln und da insbesondere grüne Stellen.

    Waschbären etc. fressen übrigens tatsächlich Obst (Fallobst). Marder auch sehr gerne Kirschen (erkennt man ja an den Kirsch-Kern-Häufchen). Haben die da das selbe "Problem" wie Hunde? Oder ist der Hund hier ein Einzelfall?

    Oh ja, wenn ich so an die Häufchen von Fuchs und Dachs denke, die ich LEIDER regelmäßig aus dem Garten aufsammeln muss - da sind massig Kerne drin. Die scheinen sich sehr fleißig von nicht-tierischer (und unpürierter) Nahrung zu ernähren.

    @EPonte welches Enzym soll das denn sein? Gerne auch einen Link... :smile:

    @Cattlefan das Problem haben aber nahezu alle carni- und omnivoren Säugetiere... so wie der Mensch auch.

    Im Grunde kann es mir doch egal sein, ob alles aufgeschlossen wird - mein Hund frisst nämlich deutlich mehr als 20% Gemüseanteil. Er dürfte auf etwa die Hälfte seiner Tagesration kommen. Er frisst knapp 200g Tierisches und oft genug alleine so viel an geklauten Karotten. Plus sein Gemüseanteil im Barf. :lol: Der Fresssack! :D

    Erbse und Tomate füttere ich nicht

    Ich auch nicht. Erbsen verdaut er nicht gut und Tomaten - weiß nicht, hat halt viel Säure. Muss ja nicht sein.

    Ich püriere regelmäßig Gemüsereste, fülle das in eine Tüte, drücke alles ganz flach (so 0,5cm) und friere das ein. Man kann dann einfach Stücke von dieser Platte abbrechen und im Napf auftauen lassen. Ergänzt wird das bei uns von rohen Gemüseresten, die täglich so anfallen. Das sind vor allem Salatblätter, Möhrenschalen, Zucchini und Gurkenabschnitte. Achja und Champignons.

    Ob und wie gut ein Hund Gemüse verdaut dürfte außerdem stark von der bestehenden Darmflora abhängen. Denn die Pflanzenzellwände werden ja von symbiotisch lebenden Darmbakterien aufgespalten nachdem die Salzsäure ihre Vorarbeit geleistet hat.
    Das wiederum erklärt auch, warum sich ein Hund an einen hohen Gemüseanteil gewöhnt und den besser verdaut - werden die Darmbakterien regelmäßig mit Nahrung versorgt, sind auch mehr da...

    Übrigens - Felix erhält einen Teil der pflanzlichen Kost püriert und einen Teil am Stück. Der Kot sieht immer homogen aus.

    Diese Aussage "grundsätzlich nicht auf das Verdauen von reinen Gemüsen- oder Obstportionen spezialisiert" finde ich sehr gelungen. :hust: Wer hätte das gedacht... Nach diesem einleitenden Satz kann ich den Rest schon nicht mehr für voll nehmen.

    Ich hab in letzter Zeit da mal ein bisschen reingebohrt...

    Generell kann ich mir das nur schwer vorstellen, dass das Zerkauen von Obst und Gemüse nicht reichen soll. Der Verdauungstrakt eines Hundes ist ja wohl nun nix biologisch Sensationelles. Andere Tierarten mit Raubtiergebiss nehmen auch Obst und Gemüse auf - und dass ja sicherlich auch nicht nur um mal mit einem vollen Ranzen schlafen zu gehen.

    Einerseits richtig, andererseits auch nicht.
    Die meisten Fleischfresser nehmen pflanzliches Futter ja vor allem mit den Futtertieren auf. Sprich, sie fressen ja die Darmfüllung der Vegetarier mit und erhalten damit ihren pflanzlichen Anteil am Futter. Das ist zu diesem Zeitpunkt allerdings zerkleintert und "vorverdaut". Das stellt man mit dem Pürieren nach.
    Auf der anderen Seite haben gerade Hunde eine sehr starke Magensäure. Sie ist in der Lage Knochenstücke zu verdauen. Sie kann auch die Zellwände der Pflanzenzellen zersetzen - wenn sie denn genügend Zeit bekommt.

    Ich denke, dass es vom Magen des Hundes, von der Zeit der Magen-Darm-Passage, von einer Gewöhnung (Verdauung passt sich an) und vom Gemüse abhängt, wie stark das verdaut wird.
    Wenn man im Output nichts mehr sieht, kann man auch davon ausgehen, dass es größtenteils zerlegt wurde.

    Wenn ich das richtig im Kopf hab, verlangsamt zumindest beim Menschen Fett den Verdauungsvorgang. Deshalb ist es naheliegend, dass das Gemüse bei gleichzeitiger Ölgabe oder kombiniert mit fettem Fleisch besser verdaut wird.

    Alles in allem - die Frage ob pürieren oder nicht, hängt stark vom Hund ab. Wenn der Output sehr homogen ist und keine Stücken mehr aufweist, sind Stückchen genauso gut wie Püriertes.