Beiträge von Theobroma

    Ari hat diw größte Freude dran, wenn er etwas zerreißen kann.

    Felix auch. Stofftier - 2 Minuten. Tennisball - 30 Sekunden. Man kann ihm kein Spielzeug überlassen - er macht es platt. Sofort.

    Das kleine Aas. Ich hab mir heute geschworen - mein nächster Hund wird von einer Rasse kommen, die sich für ihren Besitzer interessiert. Felix ist so extrovertiert - wenn ich 2 Sekunden nicht bei ihm bin mit Augen und Gedanken, ist er weg. WEG!
    Einen Hundehaufen aufheben - besser man riskiert dreckige Finger! Oder leint den Hund dafür halt an. Wobei - dann zieht er mit Sicherheit an der Leine, weil er was gesehen hat. Bringt einen aus dem Gleichgewicht und... naja, lassen wir das.
    Heute wollten wir im Stall kurz die dreckigen Gummistiefel abspritzen. Zweimal hab ich das Monster noch auf seinem Weg vom Hof abgerufen, dann ist er in die andere Richtung gelaufen - in den Hof. Leider gibt's nen Hinterausgang. Den muss er genommen haben. Er war dann nämlich weg. Nach 5 Minuten rufen kam er tatsächlich angeflogen - aus dem Park des daneben liegenden Herrenhauses... :pfeif: ... gut, die haben selber Hunde und regen sich (hoffentlich) nicht auf. Gesehen hab ich niemanden, aber mir wars dennoch so PEINLICH! :flucht:

    Der Hund hat also wieder komplette Leinenpflicht. :rotekarte:

    "Decke" ist bei uns das wichtigste und zu Hause meist genutzte Kommando überhaupt. Wir haben ja einen sehr aktiven Hund, der wenig schläft und lieber gerne überall schaut und rumläuft. Deshalb wird er regelmäßig auf die Decke geschickt, damit er Ruhe findet. Außerdem bei Besuch, spielenden Kindern, beim Essen und vielem mehr...

    Ich hab ihm das wirklich mit Konsequenz beigebracht. Immer wieder mit dem Kommando "Decke" begleitet dorthin gebracht und dort belohnt. Am ersten Abend - da war er so 5 Monate alte - dürfte ich das 30 mal gemacht haben, bis er dort liegen blieb. Danach wurde es weniger und nach wenigen Tagen saß das Kommando. Wir diskutieren maximal noch übers Auflösen, aber grundsätzlich weiß er genau, was "Decke" bedeutet. Und es funktioniert inzwischen auch überall, wenn ich eine Decke dabei habe.

    Übrigens gibt's hier auch kein Platz, Sitz oder sowas. Was er auf der Decke tut, war und ist mir wurscht, solange alle 4 Pfoten drauf bleiben (auch das wird gelegentlich in Frage gestellt). Allerdings legt er sich von selbst meist hin.

    Hat von euch jemand das Canon 35mm 1.4 II oder das 24mm 1.4 II ? Schwanke aktuell zwischen den beiden, weil ich noch ein Landschaftsobjektiv haben möchte zu meinem 16-35mm f4 mit mehr Lichtstärke.
    Irgendwer Erfahrung mit den beiden? Zufrieden?

    Bist du schon weiter mit Deiner Entscheidung?

    Wir haben das 20mm 2.8 - ich finde es schon sehr "weitwinkelig", aber sonst sind wir damit wirklich zufrieden. Die beiden oben genannten hab ich aber auch noch auf der Wunschliste an FB.

    Meine Frage war ja aber: Wenn der Hund, wie Felix, jetzt eben noch kein Interesse an Wildspuren hat, ob man das dann weckt.

    Wir hatten die Frage vor längere Zeit mal im AJT-Thread diskutiert und dort war die einhellige Meinung der Experten, dass ein Hund nicht vermehrt auf Wildspur geht, wenn er die Nasensuche anderweitig gelernt hat. Man kann eher sogar einen Hund von der Wildspur fernhalten, wenn man ihm eine andere Nasenarbeit bietet.

    Ich hatte mich nämlich auch gefragt, ob ich ihm mit dem AJT Nasensuche nicht die Wildspursuche eher näher bringe. Das scheint aber unwahrscheinlich zu sein.

    Könnte es sein, dass Felix einfach so derartig gallig auf den Futterbeutel ist, dass er vor lauter Hektik vergisst, die Nase einzusetzen?

    Also beim Ball evtl. schon, beim Beutel eher nicht. Da ist er nicht hektisch, eher so "Mist, ist wech - Frauchen - wo ist das Teil denn?" Beim Ball kommt er auch nicht fragen, sondern sucht von selbst immer weiter. Da rennt er eher mal hektisch zu mir und gleich wieder weg. Die Motivation scheint da schon unterschiedlich zu sein, wo ich so drüber nachdenke... :???:

    Und dann plötzlich möchte der Mensch die verpönte Fähigkeit nach seinen Vorstellungen eingesetzt sehen. Das kann für einen gut erzogenen und nicht allzustark nasenorientierten Hund durchaus ein Problem sein.

    Naja "Plötzlich" war das nicht. Wir haben als Felix 4 Monate alt war angefangen mit Leckerlisuche. Im Garten, im Wald usw. Anfangs ganz leicht natürlich. Er mag das ja auch, die Leckerli zu suchen oder einen Ball - er stellt sich nur echt doof an dabei. :lol:

    Wir hatten ja erst geplant mit ihm zu den Rescue dogs zu gehen, aber das hat dann zerschlagen. Einmal weil man dafür erst mal 2 Jahre in der Mountain Rescue aktiv sein muss, bevor man überhaupt zur Ausbildung zugelassen wird mit Hund und zum zweiten, weil ich arge Zweifel hatte, dass er die "Schafprüfung" bestehen würde. Unangeleint durch eine Schafherde ohne Jagen oder Hüten ist schon ein Wort und wohl eine echte Hürde für viele angehende Rescue dogs.
    Aber genau, weil wir das eben erst vorhatten, haben wir früh angefangen mit Suchspielen für die Nase. Er hat sich dabei aber halt nicht weiter entwickelt und sucht immer noch im Welpenstyle... :pfeif:

    Ich hab ja viele Tipps bekommen und probiere ein paar Sachen aus. Leichter, aber dafür ohne Hilfe. Hütchenspiel ist auch eine gute Idee und einen Schnüffelteppich kann ich mit den Kindern basteln. Und wenn er es nicht lernt - auch okay. Wäre halt eine nette Abwechslung im Training, aber dann dosieren wir das halt nach seinem Können.

    Danke euch allen fürs Mitdenken!

    Vielleicht hat er auch schon "gelernt", dass er ein bissl halbherzig suchen und dich dann ratlos ansehen muss, und du zeigst ihm dann, wo die Beute zu finden ist.

    Da kann was dran sein. In der Kombi, dass ihm das Suchen eh nicht allzu viel Spaß macht, ist das wohl für ihn die bequemste Lösung, mich um Hilfe zu fragen.

    Vielleicht könntest du beides miteinander kombinieren um Felix die Aufgabe zu verdeutlichen. Meine Idee wäre den Futterbeutel so zu werfen, daß er ihn zunächst sehen kann, er aber irgendwo außer Sicht landet wo er ihn dann anschließend suchen muß. So könnte er die Motivation aus dem Sichtreiz mit in die Suche mit der Nase nehmen. ( Ich hoffe du verstehst was ich meine )

    Das hab ich sozusagen schon gemacht - mit einem Ball. Felix liebt Bälle, über alles. Den schmeiß ich gerne mal auf den ungenutzten Koppeln ins hohe Gras und schicke ihn dann los zum Suchen. Er sieht den Fliegen, sieht wo er landet, rennt hin - und findet ihn nicht. Der sucht einen halben Meter neben der Stelle, aber findet nix.

    Hast Du schon mal versucht, mit dem Futterbeutel einen Schleppfährte zu ziehen, die er dann gezielt verfolgen kann.

    Das hab ich noch nie versucht.

    @Sunti: komplizierte Suchen hab ich eh noch nie gemacht. Eine Kurve. Mehr nicht. Heute saß er sogar vor der offenen Box und hat mich da im Stroh graben sehen - aber nichts. Im fünften "Such" Anlauf - ich wollte schon aufgeben - hat er den Beutel gefunden.

    Papierknäuel in einer Box - probiert. Ohne Hilfe findet er 2 von 10 Leckerli, gibt auf und geht.

    Oder du nutzt es und versuchst mit ihm übers einweisen zu arbeiten.

    Da weiß ich nichts drüber, aber da lese ich mich mal ein. Weil eigentlich wäre das doch sogar für uns interessant, denn ich würde mich ja freuen, wenn er etwas mit mir macht. Denn "Jagen" tut er ja alleine ohne Kooperation. Daher wäre eine "gemeinsame" Suche vielleicht gut für uns beide.

    @anfängerinAlina laut Trainerin und Infos hier im DF fördert es nicht die Suche auf Wildspuren. Ich würde es halt gerne als AJT-Teil nutzen, aber bisher komme ich bei ihm da nicht weiter.

    Das Erziehen überlasst den Besitzern.

    Gerne.
    Möge er seiner Aufgabe auch nachkommen...

    Bisher hab ich es geschluckt, aber irgendwann platzt auch mir der Kragen. Zumal es eben derzeit immer schlimmer wird. Kann ja wohl nicht sein, dass man nicht mehr seinen eigenen Garten nutzen kann.
    Mir tut der Hund leid. Der kann nämlich nichts dafür. Ich aber auch nicht...

    Kennst du das Hütchenspiel?

    Mein jüngerer Rüde ist auch so einer wie dein Felix – solange sich was bewegt, ist es spannend und suchen tut er hauptsächlich mit den Augen. Seit ich mit ihm öfter mal das Hütchenspiel mache (bei uns allerdings mit alten Blumentöpfen :hust: ), wo ihm das Gucken ja nix hilft und er seine Nase einsetzen muss, ist das viel ausgewogener geworden und er sucht auch mehr mit der Nase. Vielleicht eine Idee für euch? :smile:

    Das klingt interessant! Danke! Das probiere ich auf jeden Fall aus!