Zu deiner Anmerkung "... Kaum freigestellt ..." - wenn es auf das Thema kommt
Ich hatte bei dem Satz ein paar ganz konkrete Bilder im Kopf, die zum Teil wirklich eher unschöne Hintergründe zeigen. Sprich hässlich Zäune, Bäume oder ähnliches. Da hätte es geholfen, freizustellen, um den Blick auf das Wesentliche zu leiten: Das Pferd und seinen Menschen.
Allerdings stimme ich dem so nicht bei. Ich mag das Minimalistische, wo sich das Model abhebt. Und sowas funktioniert halt gut mit u.a. einer großen Blendenöffnung.
Genau deshalb, denn hier geht es ja im Grunde um Porträt-Fotografie.
Ich vermute ja mal, dass die Fotografen einfach das Risiko minimieren wollen, dass die Bilder unscharf sind. Oder sie sind ahnungslos - das wäre ja noch schlimmer...
Für mich ist da daher für gute Fotos entscheidender, wie man das Licht für dich nutzt.
Das fehlt mir in vielen Fotos komplett, dabei ist das wirklich toll, wenn man das hinbekommt und gibt den Bildern ganz viel Eigenleben.
Ich empfinde viele Bilder als lieblos und eben auch technisch unvollständig. Da fehlen Pfoten, teile der Ohren, die Augen hängen am Rand usw. Vielleicht fällt es mir nach fast 2 Jahren hier im Thread und selber mit der Kamera auch einfach mehr auf und die Kunden merken das eh nicht.