Beiträge von Theobroma

    Wenn einem ein Parson zu anstrengend ist

    Felix war nicht "ein" Parson, sondern eben Felix. Ja, er hatte Power und Bedürfnisse, wie sie eben nicht jeder Parson hat. Sagen andere Parson-Halter, Trainer usw.
    Ich habe Felix nicht abgegeben, weil er anstrengend war. Sondern weil er unglücklich war. Weil ihm das, was wir geben konnten nicht gereicht hat, um ein erfülltes Leben zu führen. Das war im Wesentlichen das "Unterwegs sein", aber auch ein Zweithund.

    Interessant, wie das alles hier verdreht wird und ich ärgere mich, es schon wieder zu kommentieren. Aber ich kann so einen Schmarrn ja nicht so stehenlassen.

    Ich finde es schwierig, hier einen Rat zu geben, weil ich auch nicht so ganz verstehe, wofür der Hund angeschafft wird.???

    Meinst Du deinen Post ernst?

    Käme denn der islandhund für euch in frage? Ich habe in Island so tolle gesehen und kenne auch einige. Denke das würde echt gut passen.

    Ich schaue mir den gleich mal in Ruhe an. Ich finde den Gedanken, einen Hund zu importieren halt nicht so prickelnd. Man möchte den Züchter ja vorher mal kennenlernen, die Welpen mal live erleben usw. Ich kann ja nicht zig Wochenende durch Europa jetten.
    Aber ich schaue mal, ob was möglich ist.

    Ich hoffe mal, dass die Hundeplanung dieses Mal nicht wieder so unüberlegt abläuft und der Hund wieder zum "Problemfall" abgestempelt wird.

    Ganz ehrlich - mit reicht's. Du greifst einzelne Aussagen heraus - die ich übrigens heute noch so unterschreiben würde - und maßt Dir an, über mich zu urteilen. Geh doch einfach woanders hin.

    Ich habe 2 Jahre mit Felix gelebt, hatte eine Trainerin mehrfach hier bei uns, einen Schutzhundetrainer mit viel Erfahrung 3 Häuser weiter, der auch immer ein offenes Ohr hatte und zig weitere erfahrene Hundeleute, die uns gut kennen und Felix alle für "special" halten - Du hast einfach keine Ahnung, kennst uns nicht und stänkerst rum. Lass es.

    Was ist die Priorität in der Anschaffung des Hundes? Ist der Familienhund oder wird er in erster Linie angeschafft, dass er einmal im Monat mit deinem Mann zum RH gehen kann?

    Er ist in erster Linie Familienhund. Ich übernehme den Großteil der Arbeit mit ihm.
    Mein Mann die Abendrunden und eben gezieltes Training.

    Ist dein Mann so tot unglücklich damit, wenn er diese monatlichen Sachen nicht machen kann?

    Es ist ja mehr als das monatliche mit dem Hund. Mein Mann war über 20 Jahre in der FFW usw. Hier geht das nicht, aber Mountain Rescue wäre möglich. Im Team mit dem Hund zu suchen wäre für ihn das i-Tüpfelchen.
    Ich muss noch mal nachfühlen, wie wichtig ihm das wirklich ist.

    Bedenke bitte bzgl. der nicht haarenden Begleithunderassen (inkl. Pudel), dass ein gewisser Pflegeaufwand natürlich gegeben ist und auch ein kurz geschorener Hund Laub und Dreck im Fell mit nach Hause trägt und bei den schottischen Wettergegebenheiten wohl oftmals auf schützende Kleidung angewiesen sein wird, da das Fell kein besonders großer Schutz ist wegen der fehlenden Unterwolle.

    Ja, das weiß ich. Dreck ist hier eh nicht zu vermeiden mit den Kindern. Mit geht's wirklich um die kleinen, überall festhängenden Haare. Und Mantel gibt's natürlich, wenn nötig.

    Ich kann mit kleinen Wuschelhunden ala Havaneser einfach nicht warmwerden. Ist so gar nicht mein Typ Hund. Aber ich schaue noch mal in Gruppe 9...

    An alle, die den Spaniel in den Raum geworfen haben - schaue ich mir noch mal an! Weiß jemand, wie stark die haaren und wie es mit dem Jagdtrieb aussieht? Die Tiere, die ich hier im Wald treffe, laufen alle zuverlässig frei.

    Zwischendurch, ehe ich das vergesse...

    Insofern würde ich hier noch mal gut überlegen, wo die Prioritäten liegen. Für mich (nur vom Lesen her und nur als Denkanstoß, nicht bös' gemeint!) passen "entspannter Mitläufer im Familienleben" und "arbeitswilliger Hund für 'ernsten' Einsatz als Rettungshund" nicht gut zusammen. Ein Hund, der sich über längere Zeit bei solchem Training konzentrieren kann und dafür die nötige Ausdauer, Fitness und 'mentale Stärke' mitbringt, kann (nicht muss!) beim Familienspaziergang wieder ziemlich anstrengend sein – platt gesagt: Hunde, die so arbeiten können, wollen/brauchen das bis zu einem gewissen Grad auch regelmäßig.

    Danke Dir für den tollen Beitrag!
    Das ist ein sehr wertvoller Denkanstoß und ich werde dahingehend auch noch mal ganz klar mit meinem Mann reden. Denn seine Bereitschaft und sein Wille, das zu machen, hat enormen Einfluss auf die Rassewahl.

    Bisher lese ich in erster Linie, dass es in Schottland kaum möglich ist, einen Pudel in passender Größe zu finden.

    Wie kommst Du denn darauf?
    Hier gibt es keine erwachsenen Pudel in der Wunschgröße (zumindest so gut wie nicht). Aber zu den Welpen kann ich noch gar nichts sagen - ich fange ja erst an, mich nach Züchtern umzusehen.

    ist die Möglichkeit, dass er Jagdtrieb hat, der dauerhaft Schleppleine erfordert,

    Es soll ja sogar Hunde geben, die damit glücklich sind. Ich hatte noch keinen, aber hier im DF liest man das ja ständig. :hust:

    Natürlich bleibt immer die Gefahr, wieder einen Hunden zu erwischen, der von allem ein wenig mehr hat/gibt. Aber die Wahrscheinlichkeit dürfte wohl beim Pudel geringer ausfallen als beim Parson.

    Er liebt es total bei seinen Menschen zu sein - er freut sich, wenn er oft dabei sein darf - kuscheln, spielen, wandern ist einfach toll für ihn - wir sind keine Jogger, aber ich denke auch das wäre etwas, was ihm Freude machen könnte - er liebt es zu springen und zu hüpfen und in Bewegung zu sein , deshalb machen wir Agility mit ihm - das Einzige, was etwas länger gedauert hat, als ich es von unseren andern Hunden her kenne, war das Alleine bleiben. Aber auch das klappt mittlerweile gut. Und er hat von klein auf gelernt im Haus Ruhe zu halten. Die Wohnung ist kein Spiel- oder Hundeplatz und das hat er verinnerlicht, auch wenn wir natürlich zu Hause durchaus Kopfarbeit machen. Also ich glaube schon, daß euer „Programm“ passend für einen Pudel wäre. Wobei allerdings Jagdtrieb vorhanden ist, aber damit hast du sicherlich mehr Erfahrungen als ich z.B.

    Danke. Das klingt alles wirklich passend und wie ich mir das vorstelle! :dafuer:

    Meine beiden Großen lieben es im Garten Hindernisse aufzubauen und dann mit dem Hund gemeinsam zu Springen und zu Rennen! Das kann schon mal einen Meter hoch werden - und ein Hund, der das mitmacht, ist natürlich klasse. Erst wird gerannt, danach noch kleine Trofu-Stückchen im Garten versteckt, während der Hund abgelegt warten muss. Sowas lieben die Kinder und auch bisher jeder Hund.

    Alleine bleiben kann ich ja zum Glück gut dosieren, weil ich zu Hause arbeite.

    Ich bin echt gespannt, auf den Besuch beim Züchter! :rollsmile:

    Richtig gearbeitet sollten auch Lämmer kein Problem für solch einen Hund sein, meine ich. Habt ihr denn schonmal Kontakt zum Verein aufgenommen und nach den Rahmenbedingungen gefragt?

    Hier macht das die Mountain Rescue. Und ja, haben wir. Felix hätte im Alter von unter 1,5 seine Schafstauglichkeit beweisen müssen. Im Freilauf auf der Weide. Vergiss es...

    Felix hat auch gesucht (Dummy und Futter), Dummys geholt, Dinge wo rausgefummelt usw. Wir haben unendlich viel AJT gemacht (Abruf vom fliegend Ball usw.). Nichts kam für ihn ans Hetzen ran. Jeder andere "Ersatz" war keiner. Mehr werde ich dazu nicht sagen. Der Kas ist gegessen.

    Aber wer sich bemüßigt fühlt, hier noch breitzutreten, dass er alles viel besser gemacht hätte - macht einfach. Aber erwartet keine Antworten mehr darauf.