Moin,
in der Dämmerung trägt unser Hund ´ne Warnweste, wenn es im Winter zappenduster ist - ein Leuchthalsband.
Wir wohnen recht ländlich, da sind nicht alle Wege beleuchtet, so verlassen wir uns entweder auf die natürliche Beleuchtung (Mond) oder auf die gute alte Taschenlampe.
Ich erinne mich noch sehr gut an einen unserer ersten Dunkelspaziergänge - zwischen Feld, Wald und Wiesen. Wir mit ´ner Taschenlampe, Leja mit Leuchti. Dann ging bei der Taschenlampe das Licht aus...
Wir drei standen auf´n Feldweg, um uns herum finster wie im Walfischbauch. Dann kam die sehr beruhigende Frage von meinem Mann "... was machen wir, wenn wir auf Wildschweine stoßen?"
Wir sind dann recht zügig den Weg wieder zurück, den wir gekommen sind. Glücklicherweise hatte Leja auch schiss und lief immer einen halben Meter vor uns - so konnten wir zumindest nicht vom Weg abkommen.
Später haben wir erfahren, dass es bei uns glücklicherweise keine Wildschweine gibt.
Inzwischen sind wir sehr viel entspannter. Wir mögen die Spaziergänge bei Mondschein. Wenn dann auch noch Schnee liegt und die Häuser weihnachtlich beleuchtet sind...
Als wir noch in Hamburg gewohnt haben, hatten wir einen Park in der nähe. Dieser Park war früher mal ein Friedhof. Heute stehen eben nur noch die Grabsteine da so rum. Da ist auch nix beleuchtet...sehr unheimlich, sehr sehr unheimlich... :candle: