Moin,
guter Tip mit dem Buch. Ich werde da mal reinschauen, Deiner Beschreibung nach könnte es genau DAS sein, was meinem Hund tierisch spass machen würde (und mir auch)
Zurück zum Thema.
Wir ohne Pfeife - geht gar nicht. Wir benutzen sie zwar nur als "Komm" - Signal und als "Stop"- Signal. (Wobei Stop noch nicht so gut klappt.)
Ich musste auch eine neue Büffelhirnpfeife kaufen, weil die andere beim Umzug verschollen ist
Und es stimmt, es ist ein anderer Pfeifton.
Leja´s Reaktion - erstmal stehenbleiben und doof aus der Wäsche schauen. Aber nach ein paar Tagen hat es wieder alles geklappt.
Ich selber bevorzuge die Pfeife als Komm bzw. Stop - Signal, weil ich mir nicht sie Seele aus dem Leib brüllen muss (ich mag auch nicht so laut brüllen) zum zweiten ist das Signal immer gleich, selbst in besonderen Situationen, wo vielleicht die menschliche Stimme anders klingen würde.
Unser Hund hatte eine Weile ein großes Problem mit Anglern. Sobald sie welche gesehen hat, ist sie laut bellend mit riesen Bürste hin und hat die ausgekläfft.
Meist stand mein Mann oben am Deich und hat wie verrückt nach Leja gebrüllt. Macht natürlich ein tolles Bild, der Hund haut ab, bellt die Angler an und der Halter bekommt den Hund nicht zurückgerufen.
Meist endete so ein Ausflug mit Ärger für Leja (von meinem Mann) und Ärger für meinen Mann (von mir).
Dann haben wir die Pfeife eingesetzt. Beim ersten Anzeichen von Leja zu den Anglern zulaufen gab es das "Stopp"-Signal. Dann "Komm" und eine riesen Belohnung in Form eines großen Leckerchens. Von dem Moment an sind für meinen Mann und mich die Anglerbegegnungen etwas entspannter geworden.
Vor alles wirkt es unheimlich professionell, wenn man einmal pfeift und der Hund stoppt und bei 2 x pfeifen der Hund zum Halter zurückkehrt 
Inzwischen ist das Anglerproblem fast weg, Leja ging es in der Phase gesundheitlich nicht sehr gut und wir vermuten da das Problem. So nach dem Motto "lieber alle vorher verbellen, bevor die mir armen, kranken Hund was tun"