Hallo,
unser Häuslebauberater hatte uns einen schönen Tip gegeben.
Man kann die Bemusterung eines Hauses in 3 Abschritte einteilen
1) Sachen, die sich ohne viel Probleme/Aufwand ändern lassen.
Zum Beispiel Zimmertüren, WC-Becken, Waschbecken, Lichtschalter usw. Zwei, drei Handgriffe und gut ist, mit einigem Geschick braucht man noch nicht mal einen Handwerker. Da lässt sich schon Geld sparen - es muss kein Design-Lichtschalter sein, ein 08/15 aus dem Baumarkt tut es auch.
2) Sachen, die sich mit einem hohen Aufwand ändern lassen
Zum Beispiel Bodenbeläge (Fliesen), Dachfenster, Dachziegel usw.
Ist alles machbar, aber eben meist mit Handwerkereinsatz und viel Zeit und Dreck verbunden
3) Sachen, die sich so gut wie gar nicht ändern lassen
Zum Beispiel die Form/Lage des Hauses.
Alles natürlich unabhängig vom finanziellen Aufwand
Es lohnt sich nicht bei Kleinigkeiten einen Streit anzufangen. Ich erinnere mich noch gut an ein Päärchen, die beim Bemustern waren und sich wegen jeder Kleinigkeit gestritten haben, die haben sich sogar wegen der Farbe der WC-Schüssel im Gäste-WC gestritten... unglaublich.
Und die waren nach Aussage unseres Beraters schon zum 2. Mal da, die erste Bemusterung wurde wegen Differenzen der beiden verschoben. Das ist natürlich für so ein Bauvorhaben eine sehr schlechte Grundlage. Kompromisse muss man nämlich schon irgendwie eingehen.