Beiträge von BorderPfoten
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Hallo Draggy,
ich schließe mich den Posts meiner Vorschreiber an und weiß wie es ist, so einen kleinen Schisser zu haben....wir haben auch so ein Kerlchen aus SpanienEr hat Angst vor allem (Zug, Auto, Geräusche, viele Menschen auf einmal, einzelne gehen, wird eben vorsichtig beäugt).
Das alles äußerst sich entweder in Fluchtversuchen oder absolute Bremse. In beiden Fällen reagiere ich gar nicht auf ihn und bleibe einfach stehen und warte, bis er sich etwas beruhigt hat.Da er nichts kennen gelernt hat, sind diese Reaktionen normal und es ist gut, dass er flüchten will und nicht nach vorne geht.
Allerdings würde ich ihm schon zeigen, dass Du seine Angst wahrnimmst. Du sollst ihn nicht betüddeln, ihm nur ruhig sagen "alles in Ordnung", da hat bei Faro mehr gebracht, als Ignoranz.Ich wünsche Dir ganz viel Glück und für Fragen sind wir ja da

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Dann werde ich das weiter mit dem auf die Decke schicken üben. Und ich ignoriere sie dann einfach auch wenn sie immer noch vereinzelt bellt und korrigiere sie da nicht?
Würde es vielleicht etwas bringen wenn ich sie, wenn sie in fremder Umgebung jemanden anbellt, hinter mich schicke, sodass ich zwischen ihr und dem "Bösen" stehe?Reagiert Hannah denn auf ein Abbruchkommando wenn sie bellt? Wenn nicht, ignoriere es einfach
In fremder Umgebung ist es schon sinnvoll, wenn Du Dich vor Hannah stellst und sie so mit aus dieser Situation heraus holst
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So tolle Bilder
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Schon ein gutes Jahr. Sie ist jetzt 2 Jahre alt. Am Anfang waren ihre Probleme mit Menschen auch noch größer und es ist öfter vorgekommen, dass sie knurrte. Jetzt ist es in den letzten Monaten weniger geworden aber es gibt eben da noch manche Situationen bei denen ihr "Angst-Ich" noch durchkommt
Mara, eine ähnliche Situation wie bei uns. Faro ist auch 2 Jahre alt und seit dem 24.2. bei uns. Das nur am Rande. Ich denke, Hannah wird immer eine ängstlliche Hündin bleiben, aber Ihr seid doch auf dem richtigen Weg und die Erfolge solltest Du sehen
Das Problem ist nur dass sich manche Leute einfach so dem Hund nähern um ihn zu streicheln und sich auch nicht durch bellen aufhalten lassen. Selbst wenn ich sage, sie sollen doch bitte nicht näher kommen und den Hund in ruhe lassen, gehen sie nur zögerlich weiter.
Da bist Du an der Reihe, unterbinde einfach, dass sich Fremde Deiner Hannah nähern, denn das wirft Euch jedesmal wieder zurück.
Ich bin inzwischen so weit, dass ich mich vor Faro stelle, wenn Fremde zu ihm wollen "Der ist doch so süß, den möchte ich mal streicheln" sagen sie. Dann sage ich "nehmen sie Atti, denn Faro hat Flöhe"
Das ist zwar blöd, aber so kann ich Faro vor dem schützen, was ihm Angst machtSoll ich sie dann einfach so lange auf der Decke lassen, bis sie sich nicht mehr meldet und nicht mehr alles kontrolliert?
Ja, ignoriere das Gemecker einfach und beharre auf die Ausführung des Kommandoswi
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Hannah hat in der Hundeschule mit den neuen Hunden zuerst Schutz bei mir gesucht und sich erstmal hinter mir versteckt und dann um mich herum gespielt aber bei den fremden Menschen mangelt es wahrscheinlich noch an Bindung.
Dass sie Schutz bei Dir sucht,ist doch toll und was die fremden Menschen angeht, wird sie auch noch lernen, dass Du ihr Sicherheit gibst.
Wie lange ist Hannah bei Dir? -
Und außerhalb kommt das vielleicht einmal im Monat vor, aber dann so heftig dass ich nicht weiß, wie ich dabei reagieren soll
Lasse es gar nicht so weit kommen, denn Du siehst die Menschen doch, also rufe Hannah zu Dir. Du musst sehr vorausschauend arbeiten
Sie lässt sich dabei nur zögerlich auf die Decke schicken und bellt von da aus dann auch weiter. Der Besuch ignoriert Hannah dabei fast immer, wenn doch mal jemand auf sie direkt zugeht weicht sie sofort zurück knurrt aber weiter.
Hast Du das kleinschrittig, ganz ohne Ablenkung aufgebaut? Denn wenn das nicht der Fall ist, kann Hannah nicht lernen, dass ihre Decke Sicherheit bedeutet. Baue das Deckenkommando noch mal ganz neu auf und sollte Besuch kommen, ohne dass Hannah schon die richtige Verknüpfung mit der Decke hat, lasse Hannah ruhig woanders hingehen.
Der Besuch, der Hannah ignoriert ist ok, doch sollten Besucher sie trotzdem locken oder ansprechen, sage ihnen, sie sollen es lassen, denn das bringt Dich keinen Schritt weiter.
Faro sieht seine Decke wirklich als Rückzugsort an, auch wenn Besuch da ist. Am Donnerstag hatten wir einen großen Erfolg. Stefan kam, Faro lag auf seiner Decke und während wir uns im Wohnzimmer unterhielten, kam Faro zu mir, legte sich hin und alles war gut.....war übrigens das 1. Mal
Wir gehen auch zu einer Hundeschule, aber die Trainerin meinte da nur, dass wir sie draußen aus der Situation nehmen sollen, doch geht das ja nicht immer und im Haus noch schlechter.
Wenn es dann so weit gekommen ist, weil Du die Situation nicht richtig erkannt hast, gehe hin , leine Hannah kommentarlos an
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Es könnte sein, daß eure Hündin das ihr relativ unbekannte Zimmer als 'Außerhalb der Wohnung' ansieht und sich deshalb dort ohne Bedenken erleichtert hat, als sie mal mußte.
Das denke ich woh auch, denn die Hündin hat das Zimmer ja sonst nicht betreten.
In unserem Haus gibt es im 1. Stock eine Küche, die ich nur nutze, wenn es im Sommer sehr heiß ist und ich die Küche unten wegen wegen der Südseite nicht benutzen möchte. Die obere Küche wurde auch schon mal als Klo genutzt,als Atti Durchfall hatte
Falls ja, und falls es auch keine Inkontinenzerscheinungen sind würde ich das wirklich als "Trotzverhalten" einstufen.
warum? Weil die Tochter ausgezogen ist?
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Hallo Mara,
wir haben auch einen Hund aus einer Tötungsstation mit Angst vor fremden Menschen.Ich weiß, ich werde ihr die Angst vor bestimmten fremden Menschen nur schwer nehmen können, wahrscheinlich hat sie da schlechte Erfahrungen gemacht, aber wie kann ich ihr verständlich machen, dass sie sich auf mich verlassen kann und ich diese Situation regel und sie mit dem bellen und knurren aufhört? Wie kann ich ihr in diesem Moment Führung
oder gar keine Erfahung, da sie ev während ihrer Prägungszeit nichts kennen gelernt hat, was aber letztendlich auf das Gleiche hinaus läuft
Du kannst Hannah helfen, in dem Du auf eine gute Bindung setzt und ihr Selbstvertrauen stärkst. Das passiert durch gemeinsame Aktivitäten wie Spielen, Hundesport, Nasenarbeit etc. Sie merkt, Du beschäftigst Dich mit ihr, sie achtet sehr auf Dich und das ist bindungsförderndDas selbe ist, wenn Bekannte bei uns zu Hause zu Besuch kommen: entweder diese werden freudig aber unterwürfig begrüßt oder sofort verbellt und angeknurrt, auch wenn Hannah diese schon kennen gelernt hat.
Faro hat im Wohnzimmer eine Decke, auf die ich ihn schicke, sobald es klingelt (das haben wir allerdings ohne Ablenkung trainert), er weiß, diese Decke ist sein Rückzugsort und bleibt, wenn Besuch kommt, erst einmal so lange dort liegen, bis ich sehe, er ist entspannt. Dann darf er aufstehen und ob er Kontakt zu dem Besuch aufnimmt oder nicht, ist seine Entscheidung
Wenn ich dann erkläre, dass sie Blickkontakt vermeiden sollen und in die Hocke gehen sollen, nähert Hannah sich auch immer von hinten und von der Seite, aber sobald sich diese Person wieder bewegt wird sie wieder verbellt und angeknurrt.
Das würde ich gar nicht machen, bis Hannahs Sicherheit größer geworden ist. -Sie läuft doch bestimmt einen Bogen um Fremde, oder?
Ich kann ja jetzt nur von uns reden. Sobald uns Menschen begegnen, rufe ich Faro zu mir, lasse ihn absitzen, sage "wo sind die Menschen?" wenn er dann bewusst dort hin guckt, ruhig bleibt,bekommt er Lob und Leckerchen. Diese Situationen musst Du allerdings erst einmal aus große Entfernung üben. Du weißt bestimmt, ab welcher Entfernung Hannah nervös wird und diese Grenze solltest Du unterschreitenWir sind seit 3 Wochen in einer HuSchu, wo das Selbstvertrauen der Schisser aufgebaut wird
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Ja, es kann helfen in einem solchen Fall getrennt zu trainieren, aber genau so gut kann das auch einiges kaputt machen.
Wenn beide Hunde unsicher sind, ist es durchaus möglich, dass sie getrennt voneinander noch viel unsicherer und panischer reagieren.Das bedeutet im Umkehrschluss, dass beide Hunde ihr Frauchen nicht für voll nehmen bzw ihm nicht vertrauen.
Aber: Ein Arbeiten mit einem Markerwort würde ich für gar nicht so verkehrt halten. So kann man für den einen Hund markern, ohne dass der andere dadurch bestätigt wird. Man müsste nur zwei unterschiedlich klingende Markerworte aussuchen.
und das zu trainieren, ist alleine besser oder man muss zu Hause damit anfangen, ohne Ablenkung, doch wie ich das lese, ist Regenschein nicht interssiert daran, diese Aufgabe auf sich zu nehmen, denn sie will eine schnelle Lösung und die gibt es definitiv nicht