Beiträge von BorderPfoten

    Hallo Michi,
    da Duke im letzten Jahr mit diesen Menschen keine Probleme hatte, würde ich es so machen, wie Du es damals gemacht hast. Die Besucherin, die im Sommer gebissen wurde, hatten vielleicht eine Eigenart, mit der Duke nicht klar kam.
    Lasse Duke auf seinen Platz gehen, gucke, ob er angespannt oder entspannt ist und dann weißt Du doch, wie er sich verhalten wird.

    Faro hat letzte Woche Sonntag unseren besten Freund kennengelernt. Das ging nicht früher, weil Paul an Leukämie erkrankt war, eine Knochenmarkspende bekam und eine lange Zeit keine Tiere in seiner Nähe haben durfte. Doch jetzt geht das wieder, so dass wir uns direkt trafen, denn Paul ist ein großer Tierliebhaber.
    Zuerst gingen wir eine Runde spazieren, dann zu den Freunden Kaffee trinken. Faro war im Haus ganz entspannt.
    Am Samstag kamen die Freunde spontan zu uns. 'Wir kamen gerade vom Mantrailing und Faro hörte fremde Stimmen im Wohnzimmer....Oh Gott, wie schrecklich. Faro ging direkt in seine Ecke, lag da ganz entspannt. Nach 5 Min ging ich gucken und Faro kam mit ins Wohnzimmer und legte sich neben Atti. Total entspannt

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    Kannst du mal einen echten Angsthund beschreiben oder hast du einen Link, wo ich die Definition nachlesen kann?

    Ich vermute, "echte" Angsthunde haben in allen neuen Situationen Problem, sich zurecht zu finden, zu entspannen, während der Hund der TE nur in bestimmten Situationen diese Probleme zeigt.....nur so ein Gedanke.

    Da kann ich Vergleiche zu Faro ziehen. Er hat Angst, wenn fremde Menschen ihm zu nahe kommen, während er in anderen Situationen völlig gelassen bleibt

    Wir sind wieder unter die Mantrailer gegangen. Atti hatte jetzt ca 5 Jahre Pause, weil die Gruppe nicht mehr existierte; leider.
    Vor 3 Wochen nahm ich mit Faro an einem Mantrailing Seminar von Gernot Sieger teil. Unsere Trainerin organisierte das, weil sie auch gern Trailen möchte
    Ich war begeistert, wie schnell Faro verstand, was von ihm erwartet wurde und nun trailen wir jeden Samstag. Atti hat den Vogel abgeschossen und lief seinen ersten Trail nach 5 Jahren, als hätte er nie etwas anderes getan.

    Wir versuchen den kleinen beim Gassi gehen abzulenken sobald wer fremdes vorbeikommt was leider 0 Wirkung hat.

    Vielleicht liegt da schon der Hase im Pfeffer.
    Ihr versucht, wenn Euch ein Fremder begegnet, die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen. Das ist auch richtig, nur muss so ein "Guck mal Kommando" oder welches Ihr nehmt, in reizarmer Umgebung aufgebaut werden.
    D.h. zu Hause trainiert Ihr, dass der Hund Euch anschauen soll und erst, wenn er dieses Kommando verinnerlicht hat, könnt Ihr draußen trainieren, mit kleiner Ablenkung

    Faro ist ein Angsthund aus einer Perrera, der richtig Angst vor fremden Menschen hat/hatte. Wir haben ein Kommando "touch" eingeführt. Hund soll die Hand des Hundehalters berühren, das lenkt ab und Hund reagiert nicht mehr so stark auf Fremde.

    Generell hat er starke Probleme mit fremden Menschen. Gassi gehen ist nicht mehr möglich ausser sehr spät abends oder morgens wenn keiner mehr auf der Straße unterwegs ist. Dort ist es sogar noch deutlich schlimmer, er dreht so dermaßen ab das du denkst du hast nen psychisch kranken beisswütigen Hund an der Leine

    Wie arbeitet Ihr an diesem Problem oder nehmt Ihr es einfach als gegeben hin?

    Der kleine ist im Grunde der perfekte Hund, gehorcht aufs Wort total lieb und verschmust und macht ansonsten keine Probleme.

    Passt so gar nicht zu dem, was Du schreibst

    'Wenn er draussen kläfft rufe ich ihn sofort und hol ihn ins Haus und er darf nicht mehr weiterspielen und wird von mir auch nicht beachtet, nur bringt das überhaupt nix.

    Gar nicht unbeaufsichtigt in den Garten lassen, denn die Probleme werden nicht gelöst, in dem Du den Hund herein holst. Er hat im Garten großen Stress und unter Stress denkt kein Hund klar

    Wir haben auch so einen Schisser aus Spanien, der wohl unter ähnlichen Voraussetzungen gelebt hat, wie Dein Hund.
    In meinem Fotothread habe ich einiges dazu geschrieben

    …. Bei meinen „Nicht-Angsthunden“ hab ich da bisher ein kurzes „ Ksch… Nein“ etabliert und danach ein stückweise ein „Ab“ für alles, was sie nicht haben dürfen.

    Das geht bei Angsthunden gar nicht

    Ich lasse solche Neins und so einen Kram einfach weg. Man kann einfach ranrufen oder Sitz machen lassen oder ein "Nein" aufbauen, das den Hund nicht einschüchtert.

    So haben wir das auch gemacht und heute, 1 1/2 Jahre später, kann Faro mit einem Nein gut umgehen, allerdings brauche ich es nur, wenn er meint, einem Reh folgen zu müssen