Beiträge von BorderPfoten

    Es ging beim Gespräch hauptsächlich um seine Leinenführigkeit und die Tendenz zu ziehen wenn er aufgeregt oder panisch ist.

    Hm, dass ein Hund, der Angst hat nicht leinenführig ist, sollte ein guter Trainer schon wissen, denn der Hund versucht der Angstsituation zu entgehen

    Ohne meine Zustimmung griff sie nach unten als er sich schon von ihr abwand und zwickte ihn leicht mit 2 Fingern. Er erschrak und fuhr herum mit eingeklemmten Schwanz.

    Das geht gar nicht und gut, dass Du auf Dein Bauchgefühl hörst, denn das ist oft richtig

    ich hab ihr auch beigebracht, sollte sie angst vor statuen etc. haben, dann kurz schnuffeln zu gehen an besagtem gegenstand.

    ja, das ist ein gutes Training und wir machen das auch so.

    Heute Morgen sind wir den Schulkindern zuvor gekommen und hatten Ruhe auf dem Weg zum Wald. Selbst als wir an der Schule vorbei gingen, war Faro nicht so durchgeknallt wie sonst. Ich denke, der ruhige Weg vorher hat ihn nicht so hochgefahren. Die Schulkinder waren auch nicht so laut wie sonst und das war für unser Training recht gut.

    Geräusche? ZB Töpfe knallen oder Musik. Er kann es nicht genau zuordnen. Beo erschreckt sich dann und muss erstmal schauen wo das her kommt.

    Die Reaktion finde ich gut. Besser als würde er versuchen, das Weite zu suchen und zu flüchten

    Faro hat sich heute von einer Nachbarin anfassen lassen, ich war platt
    Die Hunde saßen schon im Kofferraum, da kam die Nachbarin.Sie ist sehr tierlieb und begrüßt Atti immer, der das auch genießt, während Faro sich immer abseits stellte. Heute als Atti gestreichelt wurde, bekam Faro einen langen Hals in Richtung Nachbarin und leckte ihr sogar kurz über die streichelnde Hand

    Ja, ich hab ihn mit knapp 13 Wochen bekommen mit einer gebrochenen Zehe. Er stammt aus schlechter Zucht, war absolut null sozialisiert, hatte vor allem Angst

    Michi, da hat Duke ja auch schon eine Menge mitgemacht in so jungem Alter, armer Kerl. Gut, dass er noch so jung war, als Du ihn bekommen hast, denn bei einem so jungen Hund kann man noch mehr "ausbügeln" als bei einem ausgewachsenen. Da braucht man mehr Zeit, aber die nehmen wir uns und freuen uns über noch so kleine Erfolge

    Frontale Begegnungen versuchen wir auf jeden Fall zu meiden, leider meinen die meisten, dass sie Beo dann ansprechen müssen "Ach hast du Angst, du brauchst doch vor mir keine Angst zu haben." etc.

    Steffi, solche Menschen sind übel und die kennen wir auch. Ich bin dann gar nicht kooperativ, sondern schütze meinen HUnd,in dem ich den Menschen ´klar zu verstehen gebe, dass Faro Angst hat und sie möchten ihn einfach ignorieren................zum Streicheln biete ich ihnen dann Atti an, der das toll findet

    Unsicher war er auch zu Beginn, Beo kommt vom Land, also ist Stadt für ihn neu gewesen. Ich denke mal, dass ich zu Beginn einfach zu vorsichtig und selber zu unsicher war. Beo ist mein erster Hund :)

    Kann natürlich sein, dass Du zu umsichtig gewesen bist und Beo dadurch in seiner eigenen Unsicherheit bestärkt wurde. Da er ländlich aufgewachsen ist, fehlen ihm natürlich Eindrücke wie Straßenlärm, viele Menschen etc und wenn der Hund in der Prägungsphase damit nicht konfrontiert wurde, ist es meist unmöglich, das im Nachhin noch hinzubekommen.
    Ist bei Faro auch so. Er hat sein erstes Lj in einem TH gesessen, wurde nicht auf den Menschen sozialisiert und das ändern wir nicht mehr. Es kann noch etwas besser werden, aber er wird nie ein so menschenfreundlicher Hund werden wie sein Kumpel Atti. Sei's drum......wir haben ihn trotzdem lieb

    Hallo Steffi,

    Nach ca. 1 Jahr Eingewöhnung hat es sich jetzt eingependelt, dass er sehr unsicher im Umgang mit anderen Menschen ist.

    bestand dieses Problem nicht von Anfang an?

    Wenn viel los ist - also irgendwie aus allen Ecken plötzlich Menschen und Kinder auftauchen, dann ist er absolut nicht ansprechbar. Meistens warte ich dann an der Seite, damit er in Ruhe aufnehmen kann.

    Das ist eine gute Lösung und wenn der Hund das annimmt, solltest Du es auch weiterhin so machen

    Michi, woher hast Du Duke? Hast Du ihn als Junghund bekommen?

    Faros Stresslevel war heute Morgen auch sehr hoch und der ganze Spaziergang war chaotisch.
    Auf dem Weg zum Wald kamen Schulkinder aus allen Löchern, vor uns, neben uns, hinter uns und das ist für Faro eine harte Nuss, denn es gab keine Ausweichmöglichkeit.
    Im Wald dann war alles ok, aber der Weg zum Bäcker, der an einer Schule vorbei führt, war wieder das nackte Chaos. Faro hing in der Leine, war überhaupt nicht ruhig zu bekommen. Denke, damit müssen wir einfach leben

    Im Freilauf, wenn er sich dann seinen Stress von der Seele laufen ist, ist wieder alles ok

    Das ist ja ein toller Thread.

    Unser erster gemeinsamer Hund war Buddy, ein Senfhund aus der Eifel und Buddy trank gerne Bier. Das stellten wir schon sehr früh fest, denn immer, wenn irgendwo eine leere Bierflasche stand, warf Buddy sie um und nuckelte daran.

    Wir hatten Besuch, saßen im Garten, die Männer tranken sich ein Bier und unser Besuch stellte seine Flasche nicht, wie man es tun sollte auf den Tisch, sodern auf die Erde. Buddy sah das direkt, kam angeflitzt, warf die Flasche um und trank. Wolfgang war ganz entsetzt und sagte "was macht der denn da?" :D

    Es ist schön zu lesen was für Blodsinn sie doch alle gemacht haben, und man erzählt doch sooo gern von ihnen. Aber es tut manchmal seh weh

    Oh ja, es tut noch weh, besonders bei Dago, der 2015 im hohen Alter von fast 16 Jahren starb.
    Er war ein Border Collie Mix und in jungen Jahren sehr triebgesteuert.
    Wir dachten, unser Garten sei ausbruchsicher.....wir dachten.
    Dago war allein im Garten, ich in der Küche, um das Essen vorzubereiten. Es klingelte, ich öffnete die Tür und dabei fiel mir auf, dass kein Dago neben mir stand. Sehr ungewöhnlich, denn Klingeln ließ ihn immer mit an die Tür gehen.
    Ich ging in den Garten, kein Dago da. Da sagte unsere Nachbarin "suchst du den Dago?"
    "ja", war meine Antwort
    "der ist gerade über den Gartenzaun gesprungen " :hust: so viel zum Thema ausbruchsicherer Garten.
    "er nahm einen ganz großen Anlauf, wurde ganz lang und weg war er", sagte die Nachbarin.
    Da wir direkt am Wald wohnen, setzte ich mich auf mein Fahrrad und fuhr den Waldweg hinab, bis zum Aldi. Ca 4 km und da stand er, der verlorene HUnd. Bei einer fremden Frau, angeleint :roll: Sie kannte uns vom Sehen her, hatte eine läufige Kangalhündin, die sie ins Auto gesetzt hat, um auf mich zu warten.

    Wir waren in Norddeich in Urlaub, hatten ein FH mit eingezäuntem Garten.
    Dago hatte ein Problem mit Schäferhunden, seit er in seiner Welpenzeit von einem DSH gebissen wurde.
    Wir saßen nachmittags im Garten als ein Mann mit Rad und DSH vorbei fuhren. Ehe wir uns versahen, war Dago über den Zaun gesprungen, nur um mal kurz zu meckern, denn er war feige und ging nie an den Feind heran. Der Mann erschrak sich, das Fahrrad wackelte und es gab einen Knall. Die auf dem Gepäckträger unzureichend befestigte Sahnetorte lag auf der Straße :gott: platt wie ein Flunder lag da die Sahnepampe. Mein Jupp sprang direkt über den Zaun, entschuldigte sich 1000 x für seinen Hund und der Mann nahm die Entschuldigung an, ohne ausfallend zu werden. Die Torte wollte er aber nicht mehr mitnehmen


    Montag hab ich eine Stunde bei eine Trainerin, mal schauen ob mir das zusagt. Hab aber noch 2 weitere in Aussicht die ich sonst mal probiere. Ist irgendwie immer schwer wen zu finden der so arbeitet wieich es auch für angebracht halte.

    Erzähle uns mal, wie die Trainerin ist. Welche Erwartungen hast Du? Wie soll das Training aussehen?

    Der Maverick war heute ein schönes Beispiel für einen gestressten Hund. Wir haben eine 3 Stunden Wanderung um einen See gemacht. Die ersten Leute die wir trafen hat er fein gemeistert, kleiner Bogen und gut, er recht entspannt und schaute interessiert hinterher. Alles in Wald und Feld. Dann ging es durch eine kleine Siedlung, Hund wurde angespannter wegen 2-3 Passanten und Radfahrer. Wieder auf dem Wanderweg, eine Frau auf engem Weg, blieb stehen und stierte ihn an - Hund bellt kurz. toll hat er schon ewig nicht mehr gemacht. 100 m weiter 2 Kinder, Hund panisch. Kurze Zeit später trafen wir die Leute vom Beginn der Wanderung - die schauten uns verwundert an - Maverick panisch an der Leine zerrend der sie anschaute als ob sie Massenmörder wären. Dabei war nichts anders wie bei der ersten Begegnung, außer das er kaputt und müde war. So ist er nun mal , ich sehe das schon lange nicht mehr tragisch.

    Jana, in Deiner Beschreibung sehe ich Faro. Er reagiert genau so wie Marverich. Irgendeine Kleinigkeit bringt ihn aus seiner Ruhe und der Stress ist bei ihm angekommen und baut sich erst wieder ab, wenn Hund entweder rennen kann oder zu Hause ist