Beiträge von mollrops

    Japp.

    Fusshupen sind keine richtigen Hunde.

    Windhunde haben kein Hirn.

    Windhunde darf man nie von der Leine lassen.

    Windhunde bekommen zu wenig zu fressen.

    Nur Schäferhunde sind richtige Hunde.

    Mischlinge: Nicht genug Geld für einen reinrassigen gehabt ?

    Mischlinge sind die gesünderen Hunde.

    Und was dicke Labradore betrifft - ich kenne leider nur vereinzelt welche, die tolle Figuren haben. Alle anderen sind wirklich stark übergewichtig.

    Wenn Ihr wirklich dem Hund was Gutes tun wollt, fangt endlich an, konsequent zu sein. All Eure Schilderungen zeigen, dass das Tier sich überhaupt nicht mit dieser Wischiwaschi-Erziehung arrangieren kann.

    Hunde brauchen Regeln, die eingehalten werden. Voraussetzung sind Hundehalter, die wissen, wie ein Hund "funktioniert". Lasst Euch von einem Hundetrainer anleiten. Setzt dem armen Tier endlich Grenzen, dann klappt es auch mit dem Zusammenleben und Kommunikation.

    Wäre es ein grosser, starker Hund, würdet Ihr nicht so lasch und wechselhaft mit ihm umgehen. Hier muss jeder am selben Strang ziehen, denn auch Chihuahuas können sich zu Tyrannen entwickeln, wenn man sie machen lässt.

    Das mit dem Pfefferspray würde ich mir überlegen. Erstens wirken nicht alle Mittel zuverlässig, d.h., der Hund rastet richtig aus. Dann darfst Du es nicht gegen den Menschen richten - der Hundebesitzer rastet aus, weil sein Hund vor Schmerzen schreit.

    Ein Regenschirm mehrmals hintereinander aufgespannt ist wesentlich effektiver, glaub mir. Da musst Du nicht mal die Hunde auf den Arm nehmen.

    Ansonsten schliesse ich mich den Worten von Steffi an. Nimm ne Digi oder ein Fotohandy mit, mache von dem Hund, der der Leinenpflicht ja unterliegt, nen Foto, wenn er im Freilauf ist. Damit kannst Du dokumentieren, dass sich hier nicht an Auflagen gehalten wird. Bevor der Hund eingezogen wird, überlegt sich der Halter sicher seine Haltungsbedingungen nochmal.

    Ich habe Kinder und bin froh, dass meine Hunde nicht als Kindersatz herhalten müssen. Wäre ja schrecklich - die Zeit des Kindergartens, der Grund- und weiterführenden Schule, die Berufswahl, Freundinnen etc. nochmal mitmachen zu müssen *g*.

    Für mich waren meine Hunde noch nie Ersatz für irgendetwas. Ich finde es einfach schön, mit ihnen zusammen zu leben. Ich liebe meine Hunde, aber nichts ist vergleichbar mit der Liebe zu einem Kind.

    NIe könnte ein Hund für mich ein Kind ersetzen. Kinder sind das Wunderbarste, Grossartigste was es gibt. Trotz Sorgen, Ängste und Ärger. Die Gefühle für sie, die sind nicht zu beschreiben. Sie verändern das ganze Leben. Man ist nicht mehr nur für sich verantwortlich. Man hat eine Verantwortung übernommen, die ein ganzes Leben lang anhält.

    Uns verbindet ein unsichtbares Band und wenn sie vor mir stehen, überkommt mich tiefe und fast überschwemmende Liebe.

    Meine Kinder sind für mich alles, mein grösster Schatz, für sie würde ich mein Leben geben.

    Mir ist es egal, ob jemand seinen Hund als "Ersatz" ansieht oder nicht. Sorgen würde ich mich, wenn das Tier vermenschlicht wird. Und das hat es nicht verdient. Ein Hund ist KEIN Mensch, wenn er es sich aussuchen könnte, würde er sich sicher wünschen, wie ein Hund behandelt zu werden.

    Hallo Classico

    da habe ich es besser als Du - hier steht an jeder Ecke ein Papiercontainer. Ich habe Jule - 2,3 kg Lebendgewicht auch schon über nen Zaun gehoben. Es stimmt schon, die Grossen können sich selbst verteidigen, aber wenn Du zusätzlich so nen Zwerg dabei hast, wird es schon brenzlich. Also ab in die Tonne mit dem Kampfkläffer :-)

    Ohje, das erinnert mich an die Greyhoundsperre:

    Zitat

    Ein gutes Beispiel hierfür ist die sogenannte Greyhoundsperre, eine bei schlecht im Training stehenden Greyhounds recht häufig vorkommende akute Muskelerkrankung, die unmittelbar im Anschluß an ein Rennen (auch bei einer „ungeplanten" Kaninchenjagd) auftritt. Hierbei kommt es durch Übersäuerung und Stoffwechselendprodukte in der Muskelzelle zur massiven Zerstörung von Muskelzellen mit lebensbedrohlichen Konsequenzen für den Organismus: Anzeichen für diesen Notfall sind steifer Gang, aufgekrümmter Rücken, harte Muskeln, Schwäche und ggf. dunkler Urin. Diese Hunde müssen sofort (noch auf der Bahn) vom Tierarzt mit speziellen Infusionen notversorgt werden.

    Leider bei Rennen schon miterlebt.

    Mala, meine verstorbene Schäferhündin hat sich ihre Übersäuerung im Gebirge geholt. 5 Tage konnte sie nicht laufen. Bekam auch Schmerzmittel und ein Aufbaupräparat. Danach ging es ihr besser. War zuviel für sie - die Höhe und die Anstrengung.

    Deinem Süssen alles Gute und schnelle Genesung !