Lass die Schilddrüse untersuchen - Unterfunktion ist oftmals Auslöser für ein gesteigertes Aggressionspotential.
Beiträge von mollrops
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Am besten Du besorgst Dir ein gutes Rassehundebuch. Dort findest Du neben Bilder auch entsprechende Erklärungen zu den Rassen. Dann besuchst Du z.B. eine grosse Hundeausstellung und kannst Dir Deine ausgewählte Rasse nicht nur in Natura anschauen, sondern gleich mit Züchtern ins Gespräch kommen.
Oder Du besuchst Euer örtliches Tierheim - dort findest Du viele verschiedene Hunde, da könnte auch Dein Traumhund dabei sein.
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Dieses stundenlange Deckenkauen kenne ich vom Hund meiner Eltern. Dieser wurde mit der Flasche aufgezogen, weil man ihn und seine Geschwister im Wald kurz nach der Geburt weggeworfen hatte.
Prinz - so hiess er, war ein sehr schwieriger Hund mit einer sehr niedrigen Aggressionsschwelle. Die Reizbarkeit kompensierte er mit Lecken und eben dadurch, dass er sich in Gegenstände verbiss (Decke).
Er war ein sehr unsicherer Hund - aber in all den Jahren hatte er bis auf mich (leider kam ich ihm einmal zu nahe, er lag unter dem Tisch und ich hatte es nicht bemerkt) sonst keinen weiteren Menschen gebissen. Die damalige Trainerin klassifizierte ihn als Angstbeisser, eine "Therapie" schlug fehl. Aber meine Eltern konnten gut mit ihm umgehen.
Leider vertrug sich ihr Hund nicht mit meinen, so blieb er eben Einzelhund mit eigenem Revier.
Ich würde dringend einen wirklich guten Hundetrainer/Therapeuten aufsuchen und im Einzeltraining die Defizite sowie Verhaltensauffälligkeiten abklären und entsprechend gegensteuern. Ein Dobermann, der bereits durch so viele Hände gegangen ist und wohl viele negative Erfahrungen machen musste, ist kein Hund für Anfänger.
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Ich glaube, ein gefestigtes Wesen bildet sich bereits im Mutterleib. Je nachdem so ein Hundi auf seine Umwelt geprägt wird, werden seine späteren Reaktionen sein.
Bambi z.B. lässt sich wirklich von nichts aus der Ruhe bringen. Sie hat anscheinend ein sehr geringes Schmerzempfinden. Nicht anders kann ich es mir erklären, dass sie nach ihrer Magendrehungs-OP am nächsten Tag schon fröhlich die betreuenden Ärzte anspringen wollte. Oder letzte Woche, als ihr ein Zehennagel, den sie sich halb rausgetreten hatte, entfernt werden musste. Nicht einen Piep hat sie getan - und dieses Ziehen war garantiert nicht schmerzfrei.
Aber vielleicht liegt es auch z.T. am Halter, der selbst keine Nerven zeigt und somit auch nicht für Unsicherheiten sorgt.
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Ein Hund sollte man sich nicht nur nach dem äusseren aussuchen. Viel wichtiger wären mir seine rassetypischen Charaktereigenschaften - inwieweit er in mein Umfeld anhand seiner Anlagen überhaupt reinpasst.
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sieht aus wie ein golden retriever
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Na, dann hoffe ich, dass Du Deinem Hamster auch eine entsprechende Unterkunft bietest. Sie sind nämlich auch sehr anspruchsvoll, was die Haltung betrifft ....
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Die Besitzer werden sich sicher melden. Wahrscheinlich geht es ihrem Hund nicht so gut und sie haben erst mal andere Sorgen.
Scham kennt kein Hund. Er wird Eure Unsicherheit spüren und ist dementsprechend irritiert. Ich würde erstmal nicht mehr allein mit dem Hund rausgehen und den Tipp mit dem Trainer sobald als möglich umsetzen.
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Hallo
hatte sie denn die typischen Anzeichen einer Pyometra - also extremen Durst, grosse Urinmengen, Schmerzen im Bauch, hechelnde Atmung ? Eine Woche nach der Läufigkeit - bisschen früh, um eine Pyometra zu entwickeln. Eiter aus der Scheide kann auch auf eine (harmlosere) Vaginitis hinweisen, die ja nicht nur bei Junghündinnen vorkommt. Die hatte Bambi nach der Läufigkeit (eitrigen Ausfluss, aber keine Gebärmuttervereiterung).
Die Tierärztin hat das sicher abgeklärt und richtig gehandelt.
Ich hoffe, Eurem Hundi geht es verhältnismässig gut und sie steckt die OP und Weiterbehandlung gut weg.
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Euer Katerchen hat sich toll gemacht.
Bilder, wie schrecklich meine Schützlinge zum Teil aussahen, als sie hier einzogen, möchte ich keine einstellen. Das ist Vergangenheit.