Beiträge von mollrops

    Na, das sind doch schon einige Informationen.

    Wie ordnen denn die Trainer der Hundeschule sein Verhalten ein ? Die müssen ja wissen, woran es liegt, da sie den Hund ja live erleben. Weshalb wird nicht entsprechend mit dem Hund trainiert ?

    Und was ist mit der Schilddrüse ? Wurde die nun untersucht oder nicht ? Wenn nicht, würde ich das mal tun. Denn eine Unterfunktion hat grossen Anteil am Verhalten eines Hundes (gesteigerte Aggressivität, Unruhe, Unausgeglichenheit etc.) und auch starke und langfristige Auswirkungen auf den Organismus.

    Hallo

    Wenn eine Fehlstörung der Schilddrüse vorliegt, sollte die natürlich behandelt werden. Dazu muss jedoch erst einmal ein Blutbild gemacht werden. Eine Vermutung reicht allein nicht aus. Die Behandlung erfolgt mit L-Thyroxin. Bevor Du also Bachblüten und Co verfütterst, solltest Du erst einmal den Gesundheitszustand abchecken. Beruhigungsmittel hat er sicher nicht nötig.

    Alle Eigenschaften, die Du als hyperaktiv beschreibst, sind eigentlich bei einem Zwergpinscher normal, sie entsprechen seinem Naturell. Sie wollen eben überall dabei sein und sind im Wesen agiler, aufmerksamer als andere Rassen.

    Vielleicht hättest Du Dich vor der Anschaffung besser mit dem Charakter eines Pinschers vertraut machen sollen.

    Dein Hund ist mE nicht hyperaktiv, sondern einfach unterfordert. Zwergpinscher sind trotz ihrer Grösse sehr selbstbewusste Hunde und bei falscher Anleitung entwickeln sie die von Dir genannten Auffälligkeiten gegenüber anderen Hunden. Ihm würde ein Besuch in der Hundeschule gut tun. Die Kosten der Gruppenstunden sind nicht sehr hoch und auch für Studenten sicher erschwinglich.

    Zitat

    Ja ich bin 14, aber das ist bestimmt nicht mein erster Hund. Ich bin hier ein bisschen im "Auftrag meiner Mutter", weil sie momentan viel zu tun hat, später wird sie dann auch übernehmen!
    Vor Belinda hatten wir schon 2 Hunde, ein Bovier und einen Mischling, bei denen das früher echt nötig war!
    So viel dazu:)

    LG

    Muss man beim Bouvier mit Wurfketten arbeiten ? Ich habe die noch nie gebraucht.

    Trotzdem. Die Auslegung des Gesetzes lässt doch eigentlich keinen Spielraum. Gefährlicher Hund ist ein gefährlicher Hund.

    Aber bei uns war es ja nicht anders. Der Nachbarhund - ein Goldie, hat auch zwei Kleinhunde halb tot geschüttelt, ein Kind und einen Nachbarn gebissen, ist ohne Frauchen (die ihn überhaupt nicht im Griff hatte) spazieren gegangen und nichts ist passiert. Gar nichts.

    Nachdem er meinen Hund dann auch noch attackiert hatte, habe ich beim Ordnungsamt angerufen und der Sachbearbeiter meinte: "Was, ein Goldie, das kann ich mir nicht vorstellen - die sind doch so lammfromm und besitzen ein weiches Maul. Sie müssen sich irren, hier liegt nichts vor".

    Die Polizei hatte die Anzeigen übrigens NICHT ans Ordnungsamt weitergegeben. Es wurde dann eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht, erst danach das Verfahren gegen die Hundehalterin eingeleitet. Sie hat dann wegen der Auflagen ihren Hund "weggegeben".

    Nein Conny, bist Du nicht.

    Auch wenn der Text von Massa bereits etwas älter ist, finde ich ihn nicht schlecht. Schade finde ich es hingegen, dass man sich durch geschriebenes Wort einen Menschen bastelt, der wahrscheinlich in Natura mit diesem gar nichts gemeinsam hat.

    Wäre Massa nicht so weit weg - würde ich gern einen Spaziergang mit ihm unternehmen, auch wenn mein Hund wahrscheinlich nicht dem Ausbildungsgrad entspricht, den sich Massa für seine Spaziergänge wünscht.

    Massa stammt aus der Zeit, in dem damalige Hundeführer/Ausbilder noch den Starkzwang favorisierten. Davon liest man kein Wort von ihm - im Gegenteil, seine Worte zeigen, wie sensibel er wohl mit seinem Hund umgeht. Allein das finde ich sehr positiv. Auch mir fällt es schwer, ihm ab und an gedanklich zu folgen, aber eine seiner Charakterstärken ist wohl, trotz Kritik immer freundlich und sachlich zu bleiben. Hat er mir schon eine Menge voraus. Das Hunde ihn dank seines ausgeglichenen Wesens wahrscheinlich sehr lieben, zählt auch für ihn.

    Wenn Angelika wirklich an Megabakteriose verstorben ist, würde ich keinen weiteren dazu setzen. Denn trotz Behandlung wird er wahrscheinlich weiterhin ansteckend bleiben bzw. diese Hefepilze ausscheiden. Der Stress bei Hinzusetzung eines neuen Vogels könnte dessen Immunabwehr so herunter setzen, dass er sich anstecken könnte.

    Ich gebs auf. Massa. Du schreibst so viel, aber eigentlich schreibst Du nichts. Es ist für mich ermüdend, Deine Posts mehrmals durchzulesen, bis ich meine, den Sinn verstanden zu haben.

    Um das Thema für mich abzuschliessen, ist Grundgehorsam eines Hundes für mich nichts aussergewöhnliches: Er sollte die Kommandos Sitz, Fuss, Bleib und bedingt Platz (kann mein Hund aus gesundheitlichen Gründen nicht auf Kommando) beherrschen.

    Meine Grosse lernte es schnell, der Floh kam in die Tasche und der Whippet setzt sich bis heute nicht auf schmutzigen Boden. Das genaue Lebensalter habe ich mir nicht aufgeschrieben, aber die Kommandos (von der Grossen wurden vor dem Eintritt der Pupertät umgesetzt.

    Du kastrierst Deine Hündin also deshalb, weil 90 % der Rüden in Deinem Umfeld nicht kastriert sind ? Dein Hund hat 3 Stehtage - vielleicht zwei Mal im Jahr und deshalb setzt Du sie dem Risiko einer Operation aus, deren Folgen Du nicht einschätzen kannst ?

    Ich sehe keine medizinische Indikation. Du etwa ;-)