Beiträge von mollrops

    So wie meine Hunde aufgewachsen sind *g*.

    Püppy ist mit vielen Geschwistern, Alttieren, anderen Tieren, vielen Menschen aufgewachsen. Sie konnte jederzeit auf ein gross eingezäuntes Grundstück, wurde bis auf zwei Sachen sehr gut auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet: SIe wurde leider nicht an Autofahren und andere Hunderassen gewöhnt. Sie ist rassistisch. Das ist bis heute so geblieben. Ich bekam sie mit 16 Wochen.

    Jule - Flaschenkind und seit der 3ten Woche bei mir. Aufgewachsen mit Adoptivmama und Tante. Lernte alles kennen, was ein Hundeleben braucht: Andere Tiere, viele Menschen, Umwelteinflüsse, Autofahren, natürlich Stubenreinheit - Vorteil war, ich konnte es beeinflussen, Nachteil, leider keine Geschwister.

    Bambi: Viele Geschwister, viele Umweltreize, viele Menschen, erwachsene Hunde, Autofahren, Stubenreinheit - fast so gut wie bei Püppy, jedoch erster Stock ohne Zugang Garten.

    Bei einer Sterilisation werden nur die Eileiter unterbunden, eine Entnahme der Eierstöcke findet nicht statt. Die Hündin kann nur nicht aufnehmen, wird also bei Begattung i.d.R. nicht trächtig. Sie wird genauso bei einer Läufigkeit reagieren wie ein "ganzer" Hund.

    Mit so vielen eigenen Hunden kann ich nicht aufwarten. Mein erster Hund hiess Nero, Dobermann/Deutschlanghaar-Vorsteher-Mix - er wurde versehentlich mit nur 6 Jahren eingeschläfert, die Tierärztin verwechselte das Medikament.

    Mala (Malinois-Mix) wurde 15 Jahre alt und starb vor 2 Jahren an Altersschwäche.

    Aufgewachsen bin ich mit einem Boxer (Argos), er wurde 14 Jahre alt und hätte sein Leben für mich hergegeben und mit Prinz, ein Karabash - er wurde auch 14 - er liebte nur meine Eltern.

    Daneben begleiteten mich viele Hunde, die ich für ihre älteren Frauchen/Herrchen ausführte und bei Krankheit betreute.

    Mein erster Ausführhund hiess Trampes. Er war ein wunderschöner Irish Setter und der grösste Hundesturkopf, den ich je kennen gelernt habe. Ihn werde ich nie vergessen, denn wir hatten zusammen tolle Erlebnisse auf unseren gemeinsamenn Streifzügen.

    Suleika setzte den Grundstein zur Liebe für Schäferhunde.

    Bonny war die tollste, zärtlichste Boxerhündin, Es brach mir fast das Herz, als ihr Frauchen verstarb und die Erben sie nicht behalten haben.

    Trixi die bravste Pudelhündin, die ihr Frauchen gar nicht verdient hatte.

    Sammy, Doggenmix war blond und ein Tolpatsch, aber so liebenswert.

    Harry mein Traumschäferhund, dem ich täglich heimlich etwas zu Fressen brachte und der wegen seiner Verbundenheit zu mir von seinem Besitzer an die lange Kette gelegt wurde und sich beim Ausbruchversuch über den Zaun daran aufgehängt hatte.

    Suse, eine Pekingesendame, die mir zeigte, dass auch Kleinhunde grosse Hunde sind.

    Ich werde sie alle niemals vergessen.

    Mein Leben teile ich mit Püppy (15 J. Whippet), Jule (8 J. Prager Rattler) und Bambi (2 J. Mix).

    Von Propolis ist meine Tierärztin nicht überzeugt, obwohl sie alternativen Methoden aufgeschlossen ist.

    Da ich Kotproben direkt ins Labor schicken lasse - die native Kotuntersuchung beim Tierarzt ist nur bei starkem Wurmbefall aussagekräftig, Haarwürmerbefall kann so leider nicht festgestellt/ausgeschlossen werden, entwurme ich bei vorliegendem Wurmbefall wenn mit der chemischen Keule.

    Zitat


    Die sind nicht wirklich wild, ich schrieb ja "mehr oder weniger". Es sind die Hofkatzen vom Nachbarn und der würde sich wohl eher nicht damit einverstanden erklären, wenn der Tierschutz sich da einmischt.
    Müsste ich aber mal nachfragen, ob unser Tierschutz für umme die Bauernhofkatzen kastriert. Ich glaube es allerdings nicht - hätten sie hier auch viel zu tun ...

    Und, wie gesagt, mir ist es egal, ob der Nachwuchs von meinem Kater oder vom Nachbarskater tot geschlagen wird. Ich fühle mich kein Stück besser, nur weil es nicht mein Kater gewesen sein kann. :sad2:

    Dann handelt es sich ja auch nicht um eine wildlebende Population, wenn sie dem Bauern gehören. Da verhält sich die Rechtslage auch ganz anders - da kann man nicht einfach auf den Hof gehen, die Katzen einsammeln und durchkastrieren. ;-). Trotz allem hat er sich um die Tiere vernünftig zu kümmern und solltest Du Augenzeuge sein, wenn er Kitten tötet, wirst Du ihn sicher dafür anzeigen ;-)

    Sorry, dass ich so heftig reagiert habe. Aber das ist ein Thema, dass mich auf die Barrikaden bringt.

    Die Kastration eines Katers ist im Verhältnis zu einer Katze ein Klacks. D.h., der Kater ist i.d.R. nach spätestens 12 h wieder fit wie ein Turnschuh. Die Kastration dauert keine 15 min., es muss nicht mal genäht werden.

    Die Tiere verlieren einzig den Drang, jeder Kätzin nachstellen zu müssen, bleiben Reviertreu, gehen dafür der ein oder andere Auseinandersetzung aus dem Weg und markieren auch nicht (wie bereits Silke schön erklärt hat).

    Die Gefahr, sich mit tödlichen Krankheiten anzustecken, wird dezimiert. Und das Wichtigste für mich: Auch mit der Katerkastration kann man das Elend der Katzen eindämmen. Die meisten wild geborenen Septemberkatzen erleben das nächste Frühjahr nicht - sei es, sie werden erschlagen, ertränkt, verhungern oder erblinden, weil sie durch vereiterte Nasen und Augen aufgrund von Katzenschnupfen nicht mehr in der Lage sind, Futter aufzunehmen.

    Um an so einem Elend nicht beteiligt zu sein, sollte man sich das Thema Kastration eines Freigängers nicht zu lange durch den Kopf gehen lassen.

    Das mit den tollen Katerköpfen bei nicht kastrierten Katzen ist doch eine Mär.

    Die hätten sie auch bekommen, wären sie kastriert worden. Oder willst Du mir allen Ernstes erzählen, eine Kastration hat Einwirkungen auf das Schädelwachstum ? So ein Quatsch. Das ist eine egoistische Einstellung.

    Und nochmal: Wilde Katzenpopulationen dem Tierschutz melden, die fangen sie ein und setzen sie kastriert wieder aus. Das machen wir seit 20 Jahren schon so und kostet dem Melder keinen Cent.