Beiträge von mollrops

    Mein Bruder geht ja lieb mit der Kleinen um. Beim Skypen liegt sie immer auf seinem Schoss und winkt mir in die Kamera *g*.

    Aber meine Schwägerin ? Sie hatten ja meine Eltern gestern besucht und sie erzählte, das Sina Kotelettknochen so sehr mag - mein Papa hat ihr aber gleich gesagt, dass sie davon und von rohem Schweinefleisch lieber Abstand nehmen solle. Leider meint sie, im Kasernenton den Hund erziehen zu müssen. Hat in der Küche immer nur Platz, Bleib, Sitz gebrüllt. Meinem Papa ist das ziemlich nachgegangen, er hat die Jacke geschnappt und ist derweil spazieren gegangen. Als Begründung sagte sie, sie würde immer weglaufen und jetzt müsse man mit ihr strenger umgehen.

    Soll man denn Hunde wirklich täglich in die Badewanne stecken ? Ich mein, sie sieht wirklich total sauber aus, aber leidet die Haut da nicht drunter ?

    Je langsamer ein Hund seinen Napf leert, um so eher stellt sich auch das Sättigungsgefühl ein.

    Meine Grosse inhalierte ja auch immer ihr Futter, so schnell konnte ich nicht gucken, war der Napf leer. Jetzt mische ich Mascapone unter (ok, sie muss zunehmen, kannst auch Magerquark nehmen), verführe alles, matsche es fest in den Napf und so kann nicht mehr schlingen, sondern schleckt, was viel länger dauert.

    Mache ich zwar erst seit 2 Tagen, aber ich habe das Gefühl, sie ist "satter" und bettelt auch nicht mehr so viel.

    Wenn Euer Rüde verhältnismässig ruhig ist - also keiner, der viel rumspringt, würde ich kein Problem sehen. Rüden sind eh die viel besseren Erzieher wie Hündinnen und haben in der Regel auch viel bessere Nerven für so Jungvolk. Solange ihr den älteren Hund durch die Aufregung, die eben so ein kleiner Jungspund mit sich bringt, nicht vernachlässigt, wird das sicher gut klappen. In vielen Fällen werden ältere Hunde wieder richtig jung, wenn sie einen neuen jungen Spielkameraden bekommen ;-)

    Ich wünsche Euch jedenfalls eine gute Vergesellschaftung und viel Spass mit dem neuen Familienmitglied.

    Zitat

    hatte vorher mit 2 weiteren hundeschulen telefoniert.eine nimmt für welpenspielen 9.-€ grundkurs 110.-€

    Ist doch ein normaler, akzeptabler Preis, wenn sie professionell betrieben wird - warum schaut Ihr Euch die Hundeschule nicht wenigstens an ? Geschenkt bekommt man heut nix mehr, Gutes hat seinen Preis.

    Ich bin ja eh eine, die vorher erst mal ohne Hund schaut, wie mit den Welpen umgegangen wird, wie die Trainerinnen sind, wie viele Welpen rumhüpfen. So kommt man gar nicht in solch eine Lage wie Ihr mit Eurem Hundebaby.

    *gg* Naja, ich kenn sie ja persönlich. Alles recht schwammig *g* - bis auf die 4-6 Wochen nach der Läufigkeit (habe ich erst bei erneutem Abhören mitbekommen, das empfinde ich eigentlich schon bissi fahrlässig).

    Sollten mal meine interviewen, sie gibt sogar bei Bedarf eine Probe zur Östrogenasuwertung zur Zyklusbestimmung in Auftrag.

    Leider läuft eine Vermittlung nicht immer gut, man muss sich ja auf die Angaben verlassen.

    Ich hatte einen 6 jahre alten, 40 kg schweren spanischen Hund von einer Organisation in Pflege mit der Option der Übernahme, wenn er sich in die kleine Gruppe integriert. Der Hund war bereits einmal vermittelt gewesen, aufgrund "Änderung der Lebensumstände" sollte er nach einem halben Jahr wieder vermittelt werden. Ich habe ihn anhand der Schilderungen der Vorbesitzer als verträglichen, ruhigen, leinenführigen aber etwas ängstlichen Hund aufgenommen, die Vorsitzende des Vereins sah sich ihn einen Tag vor der Vermittlung an - sie wusste leider nichts über die weiteren Umstände. Eine Verträglichkeit mit meinen Hündinnen haben wir geprüft, indem wir zusammen spazieren gegangen sind.

    Die ersten Tage klappte alles recht gut. Leider zeigte der Hund vor Männern sehr grosse Angst, u.a. hat er anfangs, wenn er meinem Sohn gegenüber stand, unter sich gemacht und er ist nie an ihm vorbei gegangen. Draussen zeigte er sich gegenüber Rüden als absolut unverträglich und war an der Leine kaum händelbar. Je besser er sich eingewöhnte, um so dominanter zeigte er sich meinen beiden Hunden gegenüber und auch das Verhalten zu meinem Sohn änderte sich. Er fletschte sehr oft die Zähne und knurrte ihn auch an, wenn er sein Zimmer verlassen wollte.

    Nach Einschalten einer Hundetherapeutin und auf Rat meiner Tierärztin haben wir neben gesundheitlichen Checks eine Therapie zwar begonnen, weil ich den Hund nicht wieder abgeben wollte, mir wurde jedoch auf Grund seiner Verhaltensstörungen gegenüber Mensch und Tier dringendst geraten, den Hund NICHT weiter zu behalten.

    Die Vorbesitzer, die uns anfangs angeboten hatten, dass sie bei Unverträglichkeit ihren Hund wieder aufnehmen würden, teilten mir mit, dass dieses Angebot nicht mehr bestünde und sie mit dem Hund nichts mehr zu tun haben wollten.

    Die Therapeutin hat ihn dann leider auch nicht behalten können, da er mit ihren Hunden und dem Lebenspartner auch nicht zurecht kam und so musste er der Organisation wieder übergeben werden.

    Mir brach es fast das Herz, aber ich wäre mit diesem Hund total überfordert gewesen - zumal er zum Schluss auch meine beiden Mädels anging.