Beiträge von mollrops

    Jaja, die tollen Erziehungsmassnahmen. Mir wurde auch gestern folgendes von einer Ersthundehalterin erzählt.

    "Die Kleine ist laufend um mich rumgewuselt. Ich wusste ja, sie muss raus, aber bis ich die Haare fertig hatte, macht die doch vor meinen Augen mitten ins Wohnzimmer ! Da hab ich ihr den Hintern gehauen ..., so gehts ja nicht. "

    :schockiert: Mich angegiftet, bevor ich überhaupt Luft holen und zu einem Satz ansetzen konnte: "Misch Dich bloss nicht ein, wir wissen, was wir tun - und der Hund (5 Monate) weiss ganz genau, dass er das nicht darf. Bei anderen klappt das so auch. Unser Hund wird nicht so wie Deine Püppy, die ungestraft in die Wohnung pinkeln "darf".

    Wobei deren Hund erst mal so alt werden muss wie mein altes Mädchen. Sie DARF auch nicht wild hier rumpinkeln, sondern hat manchmal keine Kontrolle mehr. Aber deshalb verhau ich doch meinen Hund nicht.

    Das ist für mich jetzt etwas verwirrend.

    Die Bakterien wurden mit dem Implantat in den Körper eingebracht (sonst hätten sie sich dort nicht festsetzen können) - jetzt sagt der Tierarzt, dass die Bakterien ohne Sauerstoff nicht leben könnten - aber das konnten sie doch vorher im Körper auch.

    Wurde denn abgeklärt, inwieweit der Knochen, an dem das Implantat befestigt wurde, auch von den Bakterien befallen wurde ? Denn dann benötigst Du ein spezielles AB, das knochengängig ist - z.B. mit dem Wirkstoff Clindamycin.

    Ich drücke fest die Daumen, dass Ihr die Bakterien in den Griff bekommt, das ist eine sehr böse Geschichte.

    Vorweg: Wie kommt eine Tierarzthelferin dazu, zu sagen, was für Deinen Hund richtig ist ?

    An Deiner Stelle würde ich wie folgt vorgehen: Tierarzt kontaktieren, GRUND für die Niereninsuffizienz erfragen. Wichtig ist, abzuklären, ob es eine akute oder eine chronische NI ist.

    Eine ANI bzw. CNI hat eine Ursache - und die sollte ggfs. behandelt werden. Ultraschall, Röntgenuntersuchungen als weitere diagnostische Abklärung - also Ausschluss tumoröses Geschehen, Feststellung Zustand der Nieren, Einschätzung Schädigung, ob Zystenbeteidigung etc.

    Nur Diätfutter zu Empfehlen anhand eines Blutbildes reicht bei einer solchen schwerwiegenden Erkrankung nicht.

    Bitte frag nochmal nach.

    Ich sitze hier mit Tränen in den Augen. Aus schlechtem Gewissen und Traurigkeit.

    Auch wenn mein Hund sich an die AUfenthalte in der Box gewöhnt hat, muss es für sie schlimm ein. Sie sieht ihre Kumpels rumlaufen, während sie durchs Gitter schauen muss.

    Für sie ist es kein toller Rückzugsort, viel lieber würde sie mit meinen beiden anderen Hundis auf dem Bett liegen oder mit Jule um einen Socken toben.

    Ich finde es schlimm, was ich tun muss. Leider hatten wir kaum Zeit, in langsamen Schritten den Aufenthalt anzugewöhnen. Am schlimmsten ist dieser Blick meines Hundes und das ich ihm nicht erklären kann, dass es nur zu ihrem Besten ist.

    Es ist schlimm, dass wir nicht drauf verzichten können. Es ist schlimm, wenn mein Sohn zu Besuch kommt und er den Hund nicht begrüssen kann, weil er z.B. gerade gefressen hat und einsitzen muss. Ein Hund - mein Hund - bekommt 4 Stunden jeden Tag gestohlen.

    Ich würde mir so wünschen, so ein Käfigmonstrum nicht in der Wohnung stehen haben zu müssen. Seitdem Jule mal reingegangen ist, einfach um zu schnüffeln, verschliesse ich den Käfig. Sie soll ihn bloss nicht toll finden. Ich finde ja nicht mal Zwingerhaltung in einem geräumigen Zwinger toll - und hier sitzt mein Hund in einem Käfig wie im Tierheim.

    Jeder, der seinen Hund aus gesundheitlichen Gründen wegsperren MUSS, wird seine Meinung zur Käfighaltung sehr schnell ändern und dieses Ding sobald als möglich abschaffen.

    Irgendwann wird Bambi so zugenommen haben, dass sich der Magen aus physischen Gründen nicht mehr drehen kann. Sollte ich dann das OK der Klinik bekommen, werde ich die Box nicht verkaufen, sondern verschrotten.

    Den Essig schütte ich ins Weichspülerfach. Leider habe ich momentan nur einen kaputten Trockner. Sollte schon längst ein neuer in der Küche stehen, aber ich kau noch bissi an den immensen Tierarztkosten von letztem Jahr.

    Den Essigtip hab ich von meiner Oma. Das Wasser wird dadurch weich und der Kalk lagert sich nicht in den Handtüchern/Wäsche ab. Ich bin nämlich trocknerverwöhnt (KUSCHELWEICH) und bei dem Kalk in unserem Wasser kannste die Wäsche nach dem Waschen normalerweise in den Schrank stellen.

    Wegen ihrer Magendrehung muss sie nach dem Fressen 2 Stunden rein. Sie gehört zu den Hunden, die sich nach dem Fressen wälzen und leider auch öfter mal wo hoch springen.

    So wurde mir von der Klinik wegen der Magenfixierung geraten, sie nach den Mahlzeiten in einer Box unterzubringen, die nur mit einer Decke ausgelegt ist. 2 Stunden nach der Mahlzeit darf sie wieder raus. Morgens und Nachmittags nach den Mahlzeiten ist sie also eingesperrt. Inzwischen macht es ihr aber nichts mehr aus. Ich füttere ja immer zur gleichen Zeit und da geht sie meist schon vorher rein und wartet.

    Meine beiden anderen Hundis waren noch nie in einer Box. Sowas habe ich vorher noch nie gebraucht und wäre das mit der Drehung nicht passiert, würde auch keine hässliche Box hier stehen und ich müsste das meinem Hund nicht antun.

    Oh, dann muss ich mich wohl zu den Tierquälern zählen. Mein Hund muss leider täglich für 4 Stunden in die Box - und zwar bei verschlossener Tür. Und nein, sie war am Anfang überhaupt nicht begeistert. Inzwischen hat sie sich dran gewöhnt, schliesslich wird sie drin gefüttert. Sie hat es dort auch überhaupt nicht bequem. Es liegt nur eine Decke drin, nicht mal was zum kuscheln. 20 h am Tag ist sie ansonsten draussen und schläft sogar nachts in meinem Bett :-). Ich glaube aber nicht, dass sie bisher Schaden erlitten hat.

    Weisse Wäsche wird wieder weiss, wenn Du Backpulver mit zum Waschmittel gibst. Wenn Du bei bunter Wäsche Waschmittel noch auf der Wäsche dran hast, spült Deine Maschine die Wäsche nicht ordentlich genug.

    Besonders weich wird sie mit Essigessenz statt Weichspüler im letzten Spülgang. Den Essig riecht man nicht und die Wäsche (besonders die Handtücher sind ... hach ...

    PS: für die Haut tut man auch noch was gutes. Ich vertrage ja so gut wie kein Waschmittel mehr, seitdem hab ich kaum noch Probs.

    Voll aus dem Leben gegriffen ! Denn genauso geht es bei uns in Frankfurt dienstags und donnerstags auf dem ehemaligen Bundesgartenschaugeländes zu.

    Das sind nämlich die Tage, an denen man den Stadtpark WEITRÄUMIG mit Hund meiden sollte. 80 % der Jogger sind mit Pfefferspray bewaffnet - während des Laufens halten sie sich an ihrem Spray fest wie andere am Staffelholz. Selbst als normaler Fussgänger kannst Du Dich meist nur mit einem Sprung in die Pampa retten, die rennen alles nieder.

    Traust Du Dich dann doch mal mit Hund die Wege entlang zu spazieren, hörst Du bereits an der Joggerspitze des Pulks "Scheiss Köter", das sich bis ans Ende sicher noch X-Mal wiederholt. Und dieses Nordic-Walker-Volk hier ist kein Deut besser. Keine Rücksicht, selbst wenn der Hund bereits im Graben sitzt, rennen sie so nah an Dir vorbei, dass Du den Achselschweiss noch riechen kannst.

    Boah, ich habe die so gefressen. Wenn ich dann noch Sprüche lese, kleine Hunde am Besten platt zu treten, krieg ich nen roten Hals. Leider müssen wir Hundebesitzer diese Wege nutzen, um überhaupt auf die einzige ausgewiesene Hundewiese zu gelangen. Ich nehme an, man erwartet an den Tagen von uns Hundebesitzer, die Vierbeiner am Besten hinzutragen bzw. mit dem Hintern zuhaus zu bleiben.

    Von uns Hundehalter wird immer Rücksicht erwartet, dieselbe Rücksicht verlange ich von diesen Sportambitionierten auch. Der Artikel jedenfalls macht sie mir nicht sympathischer.

    Vielleicht sollten wir Frankfurter Hundebesitzer auch mal sammeln und die Läuferschaft dorthin schicken, wo der Pfeffer wächst - weit weg an die Malabarküste.

    Dieses Gefühl der Einheit kommt dann, wenn Du Dich auf Deinen Hund einlassen kannst. Wenn Du seine Macken anerkennst (damit meine ich jetzt nicht Ungehorsam) und ihm vertraust.

    Das kommt nicht von heut auf morgen, dass kann sogar Jahre dauern. Aber irgendwann, vielleicht bei einer Kleinigkeit spürst Du plötzlich, dass Du und Dein Hund sich auch ohne Worte verstehen. Dazu muss er nicht mal besonders anhänglich sein.

    Dieses Gefühl kommt meist in der Lebensmitte, es ist kein Druck mehr da, die Tage mit dem Tier sind stresslos und plötzlich schaust Du Deinen Hund an und er Dich und da fühlst Du es: eine Verbundenheit, die man eigentlich nicht erklären kann.

    Man kommt nach Hause, ist schlecht drauf und dann kommt Dir ein fröhlicher Hund mit wehenden Ohren entgegen gesaust, vereinnahmt Dich mit seinem freudigen Wesen und Du stehst nur da und sagst Dir: Was ist all der Ärger gegen solch eine Lebensfreude. Deine positive Einstellung lässt den Hund aufleben, sich sicher an Deiner Seite fühlen und dieses positive Gefühl auf beiden Seiten verbindet das ganze Leben lang.