Beiträge von mollrops

    Marengo ist doch damals bei Stiftung Warentest gnadenlos wegen zu geringem Vitamin - und Spurenelementegehalts durchgefallen (2006). Auf der Herstellerseite wurde begründet, dass die Verfahren, die den Vitamin- und Spurenelementegehalt messen würden, nicht ausgereift genug seien, um sie in diesem Futter einwandfrei feststellen zu lassen.

    Fakt ist leider, eine Magendrehung hat viele Ursachen, die bis heute nicht eindeutig geklärt sind. Es sind auch nicht nur ältere Hunde betroffen, sondern auch viele junge. Die Rassendisposition sollte man auch nicht ausser acht lassen (fast jede 2te Dogge z.B erkrankt im Laufe ihres Lebens an einer Drehung).

    Je höher der Stärkeanteil, um so höher steigt der PH-Wert im Magen. Bei Fleisch liegt er bei PH 2, bei Trockenfuttermitteln mit hohem Kohlehydratanteil bis zu PH 4-5. Hier geht man davon aus, dass der produzierte PH-Wert u.U. zu gering ist, um mikrobakterielle Gärungsprozesse ausreichend zu unterbinden. Zudem wird oft Bierhefe dem Futter zugegeben - was auch zu Gärungen führen könnte.

    Soweit ich noch in Erinnerung habe, wird im Magen nur das Eiweiss durch Enzyme aufgespaltet, und ich habe auch gelesen, dass sich die Temperatur im Magen während der Verdauung erhöht. Heliobacter wurde auch in vielen Fällen diagnostiziert, sowie Dysbakterien.

    Vielleicht erklärt dies die Aufgasung, die oftmals einer Magendrehung voran geht. Nicht geklärt ist, warum kleinere Hunde seltener betroffen sind. Auch, weshalb Magendrehungen bei leerem Magen, oder nur nach Aufnahme von Wasser passieren.

    Inzwischen wird auch ein Zusammenhang mit Antibiotika und deren abtötende Wirkung auf Verdauungsbakterien des Magens sowie Impfungen gesehen. Auch zu grosse Futterportionen im Welpenalter können die Magenbänder schädigen.

    Leider habe ich im Netz auch viele Betroffene lesen müssen, die barften und sich trotzdem beim Hund eine Drehung entwickelte.

    Die Äusserung, dass sich durch Extruderfutter keine Magendrehung entwickelte, kann ich leider anhand der vielen Angaben Betroffener im Netz nicht teilen.

    Wurde der Hund denn in der Vergangenheit mit Antibiotika behandelt ? Ich würde eine Kotprobe einschicken lassen, um zu prüfen, ob er überhaupt richtig die Nahrung verdaut und wie es überhaupt mit der Darmflora ausschaut. Das Dünnsein ist ja nicht das schlimmste, sondern das er eventuell Vitamine nicht richtig aufnehmen kann und es so zu einer dauernden Unterversorgung kommt.

    Mir wären 20 Hunde in der Gruppe viel zu viel. Das ist ja Stress pur. Nicht nur für den eigenen Hund sondern für die ganze Gruppe. Auch wenn Hunde im gleichen Alter sind, reifen die einen schneller und die anderen langsamer.

    Da Dein Hund auf Zurechtweisung durch ältere Hunde gut reagiert, würde ich wohl in dieser grossen Jugendgruppe nicht weiter trainieren. Mein Hund zeigte übrigens die gleichen Tendenzen, wir haben der Hundeschule dann den Rücken gekehrt. Eben weil ich auch das Gefühl hatte, dass Probleme auch hausgemacht wurden, um die Kundschaft zu behalten.

    Durch gezielte Hundekontakte mit älteren Hunden hat sich mein Hund inzwischen sehr gut entwickelt. Und ich gebe zu, sollte nochmal ein Welpe ins Haus kommen, gibt es nur noch Welpenschule und den Rest mache ich wieder selbst.

    Holunderäste in die Löcher gesteckt helfen. Macht meine Mama (Tipp von meiner Urgrossmutter) seit Jahren im Garten. Oder mit den Blättern und Ästen eine Jauche aufsetzen. Sie hat so gut wie keine Wühlis mehr im Garten, dafür der Nachbar jetzt um so mehr *g*.

    Zitat

    Meine net...das haben sie sich gar nicht zu erlauben weil dies mein Territorium ist und nicht ihres. Es gaebe ein Donnerwetter wenn sie sich erlauben wuerden einen Hund den ich mit nach Hause bringe massregeln zu wollen, ohne Provokation.

    Schön, wenn das bei Euch immer so gut funktioniert ;-).

    Hat es früher hier auch, aber den Stress tät ich meinem alten Mädchen nicht mehr antun. Habe es letztes Jahr bei meinem Fundhund gesehen - sie kam kaum mehr damit zurecht - und Donnerwetter - sie hört kaum noch was und ist blind ;-).

    Nicht in Ordnung finde ich, dass der Hund ungeimpft eingeführt und anscheinend bis heute keinem Tierarzt vorgestellt wurde. Das solltet Ihr sobald wie möglich nachholen.

    Das die alt eingesessenen Hunde nicht gleich vom neuen Kumpel erfreut sind, ist doch klar. Besonders dann, wenn er sich während ihrer Abwesenheit überall im Haus "breit" machen konnte. Da würden meine aber auch ziemlich Zoff machen.

    Die Leute haben die Verantwortung für den Hund übernommen, dann sollten sie so verantwortlich handeln und versuchen, dem Hund einen Aufenthalt im Tierheim zu ersparen und das Tier wenn, privat vermitteln (Pflegestelle z.B.) oder einen Trainer zu engagieren.