Beiträge von mollrops

    Mein Hund wurde letzte Woche 4 Tage lang zuhause infundiert. Hat sehr gut geklappt. Vor dem Aufstöpseln der "Leitung" habe ich das Beinchen leicht massiert und sie so hingelegt, dass das "Leitungsbeinchen" oben liegt, damit der Bluttransport nicht abgedrückt wird. Ich hatte zwar noch eine Spritze zum Vorspülen - damit schaut man, ob die Vene dicht ist, aber das brauchte ich nicht.

    Wie alles funktioniert, erklärt Dir Dein Tierarzt. Wichtig ist, dass die Flüssigkeit ganz langsam eintröpfelt und das Beinchen nicht dick wird. Für mein Mädchen war das absolut stressfrei.

    Hallo

    Es tut mir leid, dass es Deinem Hund so schlecht geht.

    Wichtig ist im Moment, dass er überhaupt etwas frisst. Du kannst auch Rührei zubereiten. Ohne Butter in einer beschichteten Pfanne. Auch rohes Rinderhack oder angebraten. Um ihn zu stabilisieren, würde ich ihn ein paar Tage lang infundieren. Das kann man auch gut selbst zuhause machen, wenn der Doc einen Zugang gelegt hat.

    Gegen die Übelkeit hilft oftmals auch SEB - ist aus Ulmenrinde. SEB schützt auch gleichzeitig die Magenschleimhaut. Futter sollte erhöht angeboten werden, dazu leicht angewärmt, dann riecht es intensiver.

    Viel Flüssigkeit zuführen. Über die Zufuhr von Phosphatbindern (Ipaktine) und die Verabreichung von NeyNephrin je nach Wert des anorganischen Phosphats würde ich mich vom Doc beraten lassen.

    Bei uns wohnte auch mal ein Jäger, der hat seine zwei Deerhounds auch immer hinter dem Jeep herlaufen liessen. Sein Argument: anders werden sie nicht müde.

    Eine Anzeige bei der Polizei lief ins Leere - die haben nur mild gelächelt. Jäger wüssten in der Regel, was sie tun und wieviel sie ihren Hunden zumuten könnten.

    Zitat

    Naja ..... ich hatte mal eine ehemalige Straßenhündin, die auf alle Befehle von mir gepfiffen hat. Die dachte garnicht daran, irgendwie auf mich zu achten, und schon garnicht daran, mir irgendwas von den Lippen abzulesen oder so!
    Wenn ich die von der Leine gelassen hab, war sie weg .... immer!!!!

    Aber sie war ein sehr schlauer Hund! Ich hatte sie z.B. mit im Hunsrück und im Sauerland, jeweils für eine Woche. Dort kannte sie sich nicht aus, ist nie dort gewesen, und wußte trotzdem innerhalb etwa 1/2 Stunde wo ihr Futter steht, und wo sie ein trockenes Plätzchen zum schlafen hat. Ab da war sie chronisch weg!

    Sie ist jahrelang mitten in der Stadt gestreunt, und kam niemals mit auch nur einem Kratzer nach Hause ... und sie KAM nach Hause! Und sie wußte ganz genau, welche Parks (Mülleimer) ergiebig waren, und welche nicht. Jo, und sie kannte den Komposthaufen vom Begegnungsheim, wo nach feiern die Essensreste entsorgt wurden.

    Nur weil ein Hund einem nicht alles von den Lippen abliest, ist er noch lange nicht blöd! Meine Hündin war supergescheit, aber auf nem Hundeplatz hätten wir höchstens für Lacher gesorgt!

    Darauf kannst Du wahrlich stolz sein !


    @ Suse

    Bailey ist nicht dumm. Sie ist ein toller Hund, der sehr einfach zu händeln ist. Auf Grund des Umstandes, dass sie sehr sozial gegenüber Artgenossen und Menschen ist, zeugt für mich schon von hoher Intelligenz. Sie vergeudet ihre Resourcen nicht mit Auseinandersetzungen und kann sich auf wechselnde Umwelteinflüsse sehr gut einstellen. Rundherum ein toller, cleverer Hund.

    Lieben Gruss
    M.