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Schleppleine kommt nicht in Frage, weil wir auch aus zeitlichen Gründen oft mit beiden Hunden unterwegs sind und dann die Gefahr besteht, das sie sich verheddern. Unsere Hündin kennt auch das Wort Nein und Hier, aber wenn es denn soweit ist, geht nichts mehr. Unterfordert ist sie auch nicht, die Hunde haben viel Bewegung und wir beschäftigen uns auch mit ihnen. Das sie hinter Rehen u.s.w. hinter her will kann ich noch verstehen und finde es, wenn sie mal schneller war als wir auch nicht schlimm, schlimm, wenn keine Straße in der Nähe ist. Aber Autos und Fahrräder geht gar nicht. Ich habe keine Lust, das sie irgendwann vom Auto angefahren wird oder eine Oma vom Rad fällt, weil unsere Hündin der Meinung ist mit ihr ein Wettrennen zu starten.
Wenn Dein Post nicht so traurig wäre, könnt ich direkt loslachen. Du hast WINDHUNDE - das Hetzen liegt ihnen im Blut ! Ich finde es sehr schlimm, dass Deine junge Hündin auf der einen Seite Rehe jagen darf und auf der anderen Seite machst Du Dir um Autos und radelnde Omis einen Kopf. Bei solchen Äusserungen wird es mir direkt schlecht. Du hast Dir keine Kuscheltiere angeschafft, sondern junge Hunde, die täglich ausgelastet werden müssen.
Ohne Schlepp wirst Du keine Chance haben, bei den geringsten Anzeichen Deines Hundes abzugehen, eingreifen zu können. Du kannst nur vorausschauend arbeiten. Den Hetztrieb selbst nach den bereits erfolgten Selbstbelohnungen bekommst Du nicht mehr raus.
Ich würde Dir eh dazu raten, nicht beide Hunde in den Freilauf zu schicken, sondern immer einen angeleint zu lassen, bis Du BEIDE Hunde im Griff hast.
Ich finde Deine Einstellung aus der Sicht eines Windhundebesitzers absolut unakzeptabel und verantwortungslos.