Beiträge von mollrops

    Meine Whippethündin ist jetzt 15 1/2 Jahre alt. Sie ist aus einer Leistungszucht und bis zu ihrem 6ten Lebensjahr Rennen und Coursing gelaufen.

    Bis zu ihrer Erblindung konnte ich sie immer frei laufen lassen. Windhunde sind auch für den sportlichen Anfänger geeignet. Sie sind sehr ruhige, äusserst ausgeglichene, jedoch sehr sensible Hunde, die man im Haushalt nicht merkt.

    Bei entsprechender Auslastung ist es sehr wohl möglich, sie draussen frei laufen zu lassen. Es gibt einige Rassen, die jedoch sehr selbständig sind. Da Du Dich ja nicht für einen Azawakh entschieden hast, sehe ich da nicht das Problem.

    Ich habe gerade in meinen Unterlagen nachgeschaut, wie wäre es denn, wenn Du am 11. und 12. April mal in Hoope die Windhunde-Zuchtschau besuchst ? Dort kannst Du Dich mit vielen Züchtern und Liebhabern unterhalten und so feststellen, ob Du einem Windhund gerecht werden könntest. Die Haltungsbedingungen sind genauso wie die anderer Hunde. Willst oder kannst Du den Hund nicht sportlich auslasten, würde ich zu einem Hund aus einer Showlinie raten.

    Desweiteren setz Dich doch einfach mal mit dem Windhundclub Weser in Verbindung. Dort wirst Du sicher beim Training zuschauen können und erhälst auch hier genügend Informationen zu Windhunden.

    Dann hast Du auch die Möglichkeit, über Windhunde in Not einen bereits erwachsenen Windhund vermittelt zu bekommen. Dann gibt es noch den Verein Galgo-in-Not, diese vermitteln meist Galgos oder Greys (die wenigsten sind jedoch Anfängerhunde, da ehemals jagdlich geführt) oder ehemalige Rennhunde).

    Ich kann Deinen Wunsch nach einem Windhund gut verstehen. Diese Hunde sind einfach fantastisch in ihrem Wesen und sehr leichtführig (abgesehen von den Afrikanern).

    Ähm, Dein Hund wird davon nicht dicker - ausser Du erhöhst die Futtermenge ;-).

    Aber meiner nimmt wieder zu, weil er vorher die Nahrung wegen fehlender Darmbakterien nicht mehr richtig aufschliessen konnte.

    Ja, das ist ein gutes Zeichen, wenn der Kot wieder fest wird und keine Schleimbeimengungen zeigt.

    Sauerkraut ist auch sehr gut für die Darmbakterien (deshalb aber jetzt bitte noch keines füttern). Wenn Dein Hund wieder fit ist, kannst Du ihm ab und an einen Löffel voll unter das Futter mischen (wegen der Akzeptanz kannst Du es vorher unter fliessendem Wasser etwas auswaschen).

    Das ist kein Medikament, sondern unterstützt die Vermehrung der guten Darmbakterien. Du kannst Deinem Hund damit also nicht schaden. Ist fast das Gleiche wie wenn Du Deinem Hund jeden Tag Joghurt füttern würdest, nur diese Bakterien sind im Symbio Pet vermehrt enthalten.

    Ich füttere es jetzt fast 4 Wochen und der Erfolg ist signifikant. Die Häufchen sind vom Volumen her nur noch die Hälfte. Erst haben wir erfolglos Pankreatin gegegeben, weil die Tierärzte nicht mehr weiter wussten - also nach Anweisung der Klinik.

    Dann habe ich den Tipp mit dem Symbio-Pet bekommen, seitdem nimmt mein Hund durch die richtige Futterverwertung systematisch zu. Drei Kilo bis jetzt, d.h., sie kann endlich auch das Futter richtig ausnutzen. Drei Kilo sollte sie noch zunehmen, dann bin ich wirklich zufrieden. Sie hatte nach der Magendrehung ein Drittel ihres Gewichts verloren.

    Zitat

    Ich finde auch das die auf die Liste gehören, ned wegen der Beißkraft, sondern wegen den vielen Beißunfällen.. Habe bis jetzt nur schlechte und einmal fast tötliche Erfahrungen mit Schäferhunden gemacht =(

    Und was ist mit all den Schäferhunden, die ihr leblang unauffällig waren ? Die Rassenlisten bringen gar nichts - nur Leid für Mensch und Tier. Mit solch einer Einstellung ändert sich GAR NICHTS. Ich bin von zwei Schäferhunden als Kind sehr schwer verletzt worden und trotzdem liebe ich Schäferhunde.

    Der Hund ist nie gefährlich, sondern immer der Mensch, der ihn an der Leine führt. Das das nicht in die Köpfe reingeht, verstehe ich nicht.

    Eindeutig ein Vermehrer - unter der Telefonnummer in der Anzeige werden mehrere Würfe in den letzten Monaten angezeigt. Nee, sowas würde ich auf keinen Fall unterstützen. Entweder kommen die Hunde woanders her oder die Hündin wirft nach jeder Läufigkeit.

    Es gibt wohl momentan nur zwei - der Rosengarten in Badbergen und das Krematorium in München. Habt Ihr denn nicht die Möglichkeit auf einen Platz in einem Tierfriedhof ?

    Ansonsten kann ich Euch verstehen. Ich würde auch selbst hinfahren, damit ich auch weiss, dass alles seine Richtigkeit hat.

    Ich drücke Euch die Daumen, dass Eure Hündin noch lange bei Euch bleiben kann.

    Man ist bei solchen Kosten schnell mal der Meinung, dass es den Tierärzten nur darum geht, gute Euro zu verdienen.

    Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Tierärzte (Haustierärztin und Klinikärzte) einem wirklich sagen, wenn eine Weiterbehandlung keinen Erfolg zeigt und nur Quälerei für das Tier bedeuten würde.

    Ich würde da schon auf die Einschätzung des Tierarztes vertrauen. Heute ist die Tiermedizin so gut fortgeschritten, dass es gut verträgliche Narkosen (z.B. Inhalationsnarkosen) auch für sehr alte Tiere gibt. Der Hund meines Bruders, ein 15 Jahre alter Labrador wurde auch vor 14 Tagen operiert und hat alles sehr gut überstanden.

    Und sollte es doch dazu kommen, dass Euer Hund nicht mehr aufwacht, dann ist er von einem Leben in Schmerzen verschont geblieben. So wie es jetzt ist, kann es ja nicht bleiben.

    Ich weiss es selbst, es ist eine schwere Entscheidung, die man wirklich nur am Tier und seinem Zustand festmachen sollte. Man muss auch loslassen können, das ist neben den vielen schönen Jahren mit dem geliebten Hund der letzte und grösste Liebesdienst.

    Ja, meine dürfen auch. Püppy würde ausserhalb des Bettes nicht überleben, Jule ist ja nicht grösser als ein Krümel und liegt eh immer auf Püppy drauf und Bambi kam im Winter (schlafe immer mit offenem Fenster) meist nur zum Aufwärmen kurz unter die Decke geschluppt und verzog sich dann wieder in ihre Kudde. Die Kleinen haben ihre eigene Kuschelecke und Decke, wenn ich nachts aufwache, bekommt jeder nen Knutsch auf die pelzige Stirn und wird neu zugedeckt. Bambi kommt dann ans Bett und holt sich ihren Streichler dann auch ab.

    Zuerst einmal würde ich den Käfig so unterbringen, dass Dein Hund nicht dran springen kann. Das ist enormer Stress für die Vögel.

    Meine Hunde sind auch für andere Tiere relativ offen, aber nach einem flatternden Stubenvogel würden sie sicher auch mal schnappen. Für keinen würde ich da die Hand ins Feuer legen. Generell sollten die Hunde von den Flattermännern fern gehalten werden.

    Ich kenne einige Erzählungen, da ist sowas eine Zeit lang gutgegangen und dann hat man sich doch gewundert, weil der Hund irgendwann den Vogel doch geschnappt und gefressen hatte.