Beiträge von mollrops

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    Also ihr habt zumindest in einer Hinsicht mein vollstes Beileid- ihr scheint nur Hunde zu treffen die gestört sind. Das tut mir aufrichtig Leid- und ganz besonders euren Hunden. Ist schon doof, wenn jeder Spaziergang ein einziger Spießrutenlauf ist und hinter jedem nächsten Baum ein potenzieller Killer lauert. Vielleicht solltet ihr hier zu mir ziehen, hier tummeln sich ganz offentsichtlich nur die harmlosen mit ihren sehr symphatischen Besitzern.

    Liebe Grüße aus dem schönen und sehr friedvollem Nordhessen ... :D

    Ich komme aus Frankfurt und hier gibt es leider nicht diese Naturromantik unter den Hundehaltern, wie Du sie kennst und hier schilderst.

    Ich habe ein kleines Rudel zuhause. Meine Hunde sind daher, was den Sozialkontakt mit Artgenossen betrifft, voll ausgelastet. Somit brauche ich i.d.R. keinen Fremdkontakt mit anderen Hunden und kann so Problemen gut aus dem Weg gehen.

    Meine Hunde fühlen sich in dieser Konstellation sehr wohl, zwei sind fremden Artgenossen gegenüber sehr aufgeschlossen. Aber auch hier entscheide ich über den Kontakt zwischen den Hunden. Für viele Hunde auf Hundewiesen ist das sogenannte "Spielen" grosser Stress und kein Spass. Meine Hunde (zumindest zwei von ihnen) sind souverän, wenn uns andere Hunde begegnen. Diese Souveränität möchte ich gerne beibehalten und nicht wegen einer zuschnappenden Töle aufs Spiel setzen.

    Weia, immer die gleichen Diskussionen. Ich bin generell nicht gegen Kastrationen.

    Ich habe drei Hündinnen im Alter von 2 Jahren bis 15 1/2 Jahren. Die 8jährige wurde letztes Jahr an gutartigen Mammatumoren operiert und dabei kastriert. Ich weiss also, wie es ist, um seinen Hund zu bangen. Die beiden anderen sind intakt und werden es - sollten sich keine gesundheitlichen Einschränkungen entwickeln - auch bleiben.

    Die Älteste hatte nie Probleme mit Scheinschwangerschaften, Tumorbildung und erst recht keine mit Rüden oder dem Problem der ungewollten Trächtigkeit. Die Grosse war erst einmal läufig und litt unter ihrer Scheinschwangerschaft aufgrund Bildung von Milchdrüsenentzündung. Eine Kastration war zwar im Gespräch - aber wir warten erst mal die zweite Läufigkeit ab, die in der Regel milder verläuft. Ich möchte, dass meine junge Hündin so bleibt wie sie ist. Eine Kastration ist immer ein Risiko, die ich meinem Hund wenn möglich ersparen will.

    All diejenigen, die ihre Hunde nur wegen der Einschränkungen im Umgang während ihrer Läufigkeit eine Kastration erwägen, unterstelle ich Bequemlichkeit. Die Angst vor einer ungewollten Trächtigkeit kann ich nicht nachvollziehen, ausser ich habe die Bude voll mit intakten Rüden (dann lege ich mir keine Hündin zu).

    Sind meine Hunde läufig, muss ich eben besser auf sie achten. Für mich ist die Kastration aus rein medizinischen Gründen - damit meine ich nicht die Krebsprophylaxe und Vermeidung der Trächtigkeit - akzeptabel und nachvollziehbar.

    Meine erste Hündin ist während der ersten Läufigkeit fast verblutet, sie musste ich auch kastrieren lassen. Sie hat sich auch zu einem tollen Hund entwickelt, trotz anschliessenden massiven Fellproblemen.

    Da ich schlechte Erfahrungen bei der Frühkastration von Katzen gemacht habe, bin ich gegen diese Operationen vor dem Erreichen der Geschlechtsreife. Ich kenne eine Menge Tierärzte, die ihre Tiere auch intakt lassen, ich frage mich bei diesen Diskussionen, warum wohl ?

    Ich oute mich als Hundehalter, der ggfs. draufkloppen würde, wenn meine blinde Hündin angegriffen wird. Ich gehe mit ihr schon jeder Konfrontation aus dem Weg, gerade jetzt, nachdem sie sich vom zweiten Vestibularsyndrom nur langsam erholt. Sie kann sich eh schlecht auf den Beinen halten und ist nicht mehr in der Lage, mit fremden Hunden zu kommunizieren.

    Können wir einer Begegnung nicht mehr ausweichen, hat der andere Hundehalter keinen Einfluss auf seinen Hund und kann ich meinen Hund nicht mehr aus der Gefahrenzone bringen, pack ich den Schirm aus.

    Weder mein alter Hund noch ich sind asozial. Das sie draussen extrem unsicher geworden ist, kann man meinem Hund und mir nicht anlasten. Da neuerdings Leinenpflicht in unserer Siedlung herrscht, hat sich kein anderer Hund meiner schwerkranken Hündin ohne meiner Zustimmung zu nähern. Tut er es doch, werde ich alle Mittel einsetzen, dass er es nicht schafft.

    Bei Jule und Bambi habe ich kein Problem damit. Sie sind anderen Hunden gegenüber freundlich und aufgeschlossen.

    Aber bei Püppy hört bei mir der Spass und vor allem die Zurückhaltung gegenüber anderen Hunden auf.

    So möchte ich das jetzt nicht stehen lassen.

    Es geht hier nicht um irgendwelche "Mittelchen", sondern um ein natürliches Produkt, dass dem Darm nachweislich hilft, gesunde Bakterien wieder ansiedeln zu lassen, die durch eine Antibiotika-Therapie massiv reduziert sind. Da eine Behandlung mit Antibiotika in der Natur auch nicht vorkommt, halte ich den Aufbau der Darmflora nach der Behandlung auch für sinnvoll ;-).

    Auch Antibiotika sollte man wegen auftretender Resistenzen mindestens in dem vorgegebenen Zeitraum verabreichen, selbst wenn es dem Tier bereits wieder gut geht.

    In der Humanmedizin darf Probiotika nicht gegeben werden, wenn eine akute Pankreatitis besteht. Es gab darüber eine Studie, die 8 Todesopfer forderte. Ich denke, beim Hund wird es nicht anders sein.

    Der Erfolg bzgl. der Darmbesiedlung der zugeführten Lactobacillus- und Bifidobacterium-Bakterien stellt sich erst ein, wenn sie über einen längeren Zeitraum zugeführt werden. Eine Woche ist leider nicht ausreichend.

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    ah was ich total vergessen habe

    das ist meine Meinung dazu und heist nciht, dass es die perfekte Lösung ist. So hat es bei meinem bis jetzt top funktioniert und er hat keine psychischen Schäden davon getragen, im Gegenteil.
    Und ich denke dass es einige geben wird, die mir wiedersprechen werden, aber ich bin stets offen für die Meinung anderer und beharre ncht darauf, dass du es so machen wirst!

    Liebe Grüße ;)

    Auch fortgeschrittene Hundehalter ;-) sollten so, wie Du geraten hattest, nicht mit ihrem Hund umgehen. Bei konsequenter Erziehung braucht man keine Gewalt. Dadurch zerstört man nur die bereits aufgebaute Bindung. Scheinbar hört der Hund, tatsächlich hat er nur Angst vor Sanktionen. Und das ist ja das, was wir am wenigsten wollen, oder nicht. Hunde funktionieren nicht TOP, aber sie lernen sehr schnell - auch mit vollem Vertrauen und ohne Einwirkungen.

    Das Hundchen ist anscheinend völlig überfordert. Um den Stress abzubauen, geht es eben ab wie Schmitz Katze. Ruhe sollte wieder reingebracht werden. Nicht zu grosse Spaziergänge - aber das wurde ja inzwischen mehrfach geraten.

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    Noch kurz zum Thema Jagderfolg und Konsequenzen: Im schlimmstern Fall wird dein Hund als "gefährlich" eingestuft und hat dann Leinen und MK- Zwang.
    Quasi hast du dann nen Soka im Windhundpelz.
    Falls der Jäger ( obwohl er es theoretisch beim ersten Mal nicht darf) den Hund nicht gleich beim Jagen erschiesst.

    Lg, Tanja

    Die Probleme hat man doch aber bei jedem anderen Hund auch.

    Vielleicht könnte man von den einzelnen Bundesländern die Hundeverordnungen auflisten, um endlich mal einen Überblick zu bekommen ?


    Hundeverordnung Hessen

    Derzeit gelistet:

    1. Pitbull-Terrier oder American Pitbull Terrier,

    2. American Staffordshire-Terrier oder Staffordshire Terrier,

    3. Staffordshire-Bullterrier,

    4. Bullterrier,

    5. American Bulldog,

    6. Dogo Argentino,

    7. Fila Brasileiro,

    8. Kangal (Karabash),

    9. Kaukasischer Owtscharka,

    10. Rottweiler.


    Führen eines gelisteten Hundes in Hessen


    (1) Ein gefährlicher Hund darf außerhalb des eingefriedeten Besitztums nur geführt werden, wenn der Halterin oder dem Halter eine Erlaubnis nach § 1 Abs. 3 erteilt worden ist (gefährliche Hunde darf nur halten, wem eine Erlaubnis durch die zuständige Behörde erteilt worden ist).


    (2) Einen gefährlichen Hund darf nur führen, wer

    1. das 18. Lebensjahr vollendet hat,

    2. den Nachweis der Sachkunde (§ 6) besitzt und

    3. körperlich und geistig in der Lage ist, den Hund sicher im Sinne von § 1 Abs. 1 zu führen.


    (3) Gefährliche Hunde dürfen nur einzeln geführt werden.


    (4) Ein gefährlicher Hund darf außerhalb des eingefriedeten Besitztums keiner Person überlassen werden, die die Voraussetzungen des Abs. 2 nicht erfüllt.


    (5) Die Erlaubnis nach § 1 Abs. 3 ist mitzuführen. Die Person, die den Hund führt, aber nicht auch Halterin oder Halter ist, hat zusätzlich ihre Sachkundebescheinigung mitzuführen.


    § 9

    Leinen- und Maulkorbzwang


    (1) Außerhalb des eingefriedeten Besitztums oder der Wohnung der Halterin oder des Halters sind gefährliche Hunde an der Leine zu führen. Hiervon ausgenommen sind Hunde mit positiver Wesensprüfung. Leine, Halsband und Halskette müssen so beschaffen sein, dass der Hund sicher gehalten werden kann. Die Leine darf nur so lang sein, dass keine Gefahr von dem Hund ausgehen kann, höchstens jedoch zwei Meter.


    (2) An der Leine zu führen sind ferner alle Hunde, die mitgeführt werden

    1. bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten, Märkten, Messen und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen sowie in Gaststätten und in öffentlichen Verkehrsmitteln,

    2. auf von den Gemeinden zu bestimmenden, der Allgemeinheit zugänglichen konkret bezeichneten Grundstücken, insbesondere Park-, Garten- und Grünanlagen sowie Fußgängerzonen oder Teilen davon.


    Geltungsbereich

    Die für die Haltung und Ausbildung geltenden Vorschriften dieser Verordnung finden nur auf Hunde Anwendung, die an einem Ort in Hessen gehalten oder ausgebildet werden.

    Um den Hund auf der Rennbahn überhaupt auslasten zu können, muss er erst mal alt genug sein. Bei grossen Rassen ist das nicht vor dem 18ten Lebensmonat. So einfach geht das nicht, dass man da hinfährt und seinen Hund auf der Bahn rennen lassen kann. Das ist Leistungssport, dazu muss der Hund aufgebaut und entsprechend trainiert werden.

    Daher finde ich es wirklich am gescheitesten, wenn sie erst mal Veranstaltungen besucht und mit den Leuten dort ins Gespräch kommt.

    Der Weg dorthin sollte wirklich das kleinste Problem sein, wenn man sich unbedingt einen Windhund wünscht.

    Bestes Futter würde ich als Trockenfutter nicht geben - viel zu hoher Rohaschegehalt für die empfindlichen Katzennieren.

    Leider möchte ich Dir kein TroFu empfehlen, da ich selbst keines verfüttern würde.

    An Nassfutter ist die Kombination verschiedener Produkte sinnvoll. Ich füttere Petnatur, Mac's, Auenland und zwischendurch auch Opticat und Sha.
    Grau füttere ich nicht mehr, da der Reisanteil mE zu hoch ist und so das Preis/Leistungsverhältnis nicht mehr stimmt.