Beiträge von mollrops

    Als mein Hund die Magendrehung hatte, wurde mir vom Klinikpersonal als erstes gesagt, dass ich am nächsten Tag die Kosten für die OP (1500 Euro minimum) BAR zu zahlen hätte.

    Ansonsten würden sie nicht anfangen zu operieren. Das ich bereits seit Öffnung vor vielen Jahren mit meinen Tieren in die Klinik gehe und bereits sehr viel Geld PÜNKTLICH hingetragen hatte, hat niemanden interessiert.

    Ich muss sagen, ich war schon ziemlich geschockt - das erst diese Frage geklärt werden musste, während mein Hund mit dem Tode kämpfte. Schliesslich hat man so viel Geld nicht gerade im Nachtschränkchen liegen. Tja und was macht meine Tierärztin, die ich abends noch von der Magendrehung informiert hatte - sie bot sofort an, mir 500 Euro zu leihen, wenn ich das Geld nicht innerhalb dieser 12 Stunden auftreiben könne - ist das nicht ein toller TIerarzt ?

    Aber den grössten Vogel hat ein Jahr zuvor eine Taunusklinik abgeschossen. Denen hatte ich meinen Kater dalassen müssen, weil es ihm nicht gut ging. Am nächsten Tag konnte ich ihn abholen - er hätte FIP und würde in den nächsten Tagen daran sterben. Als ich die Rechnung bezahlen wollte, fiel ich fast in Ohnmacht: 986,11 Euro für die Diagnostik. Und um noch eins draufzusetzen - die Diagnose war falsch. 9 Monate später starb mein Süsser an einem Nierentumor und nicht an FIP.

    Ich hab viel daraus gelernt.

    Geh mal auf Dobermann.de und Du wirst als Eingangsbild einen teilkupierten Hund sehen. Ich habe den Verein bereits zwei Mal angeschrieben, ob sie sich nicht schämen, einen verstümmelten Hund abzubilden, obwohl bereits seit Jahren in D das Kupierverbot herrscht. Tja .. wenns nach einem Grossteil der Züchter ginge ....

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    Einfach immer drauf ohne alle Details zu kennen, so ist es recht, gell!?
    Vielleicht nächstes mal einfach nix schreiben, als Vorwürfe zu machen, wo man den Hintergrund gar nicht kennt. Zu den Vorwürfen hier mal die Erklärung! Vielleicht findet ihr dazu ja auch wieder etwas was unerhört ist!??!?!?

    Tut mir leid, aber Ihr habt doch Vermutungen am laufenden Band hier gepostet und KEINE Details gekannt. Wäre es mein Welpe gewesen, wäre ich bei den Leuten aufgeschlagen und hätte vor Ort alle meine Fragen abgeklärt, anstatt in einem Forum nachzufragen, ob man den Kaufpreis erstatten muss. Von Euch kamen die Vermutungen, dass mit dem Welpen nicht gut umgegangen wurde und er deshalb ums Leben gekommen ist.

    Also nicht auf die User hier rumkloppen, sondern sich mal selbst an die eigene Nase packen.

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    Na denn.....das legitimiert dann natuerlich die Lebendhaeutung weltweit :gut:

    ....schoen das wir das alle gemeinsam klaeren konnten.

    Was heisst hier legitimiert ? Da regt sich niemand auf. Obwohl es wahrscheinlich jeden Tag im eigenen Umfeld passiert. Ist ja nur nen Stallkaninchen und kein Hund oder Katze.

    Was denkt Ihr, wie vielen Stallhasen lebendig das Fell über die Ohren gezogen werden. Die armen Tiere bekommen einen Schlag ins Genick und wenn sie Pech haben, leben sie noch. Und das gibt es in vielen Gärten, Kleintierzuchtanlagen ....

    Wenn für jedes dieser Tiere eine Kerze brennen würde, tät es überall hell leuchten. Es sterben also nicht nur in anderen Ländern Haustiere qualvoll.

    Zu den ganzen Vermutungen kann ich auch etwas beitragen: Die Schwester meines Hundes wurde nicht gequetscht und ist auch anhand eines Magen- u. Darmdurchbruchs durch Drehung als Welpe gestorben. Nicht bei den neuen Besitzern, sondern noch in dem Haushalt, in den sie geboren wurde. Es ist also nicht auszuschliessen, dass es sich tatsächlich auch in diesem Fall um so ein tragisches Ereignis handelt.

    Der adoptierenden Familie jetzt falschen Umgang zu unterstellen - erst recht, wenn sie sich nicht mal dazu äussern kann, ist mal wieder typisch. Auch das es Leute gibt, die sich anhand eines Fotos in einen Hund verlieben können - erlebt man täglich, wenn es um die Vermittlung von Auslandshunden geht. Auch da ist das Foto Auslöser für den Adoptionswunsch. Was daran wieder zu verurteilen ist, versteh ich auch nicht.

    Das Vermehrerthema wurde ja auch inzwischen durchgekaut - schön, muss ich keinen Senf mehr zu abgeben.

    Viel wichtiger als die ganze Erstatterei und Streiterei wäre mir in dem Fall die Gesundheit der anderen Welpen. Was ist denn, wenn wirklich ein Magen/Darmdurchbruch ursächlich für den Tod des Welpen war ? Ist bei den anderen Welpen jetzt irgendwas zu beachten ? Ich finde, eindeutig ja.

    Denn meine Hündin erlitt mit 17 Monaten auch eine Magendrehung. Sie zeigte vorher nie irgendwelche Symptome. Ihre Schwester starb als Welpe daran, meine erlitt sie als Junghund. Vielleicht sollte man die Gesundheit der Welpen zukünftig mehr im Auge behalten und die anderen Welpenbesitzer über den Vorfall informieren.

    Da der Hund ja bereits einen Vermittlungsversuch hinter sich hat, hoffe ich, dass die Orga in dem Fall wirklich sehr genau abchecken wird, wem sie den Hund anvertraut. Hier jetzt drüber zu diskutieren, ob es sinnvoll ist, ihn in D zu vermitteln, finde ich müssig - denn niemand kennt den Hund persönlich.

    Auch die Bezeichnung "brisante Mischung" finde ich falsch gewählt. Jeder Hund kann zu einer brisanten Mischung mutieren und "brisante Mischungen" hingegen können lammfromm und sehr gut führbar sein.

    Meine Jüngste ist auch eine brisante Mischung - wie mir mehrere Hundetrainer implizieren wollten. Bisher hat sie sich nicht als solche gezeigt, im Gegenteil, sie überrascht mich jeden Tag positiv mehr.