Als mein Hund die Magendrehung hatte, wurde mir vom Klinikpersonal als erstes gesagt, dass ich am nächsten Tag die Kosten für die OP (1500 Euro minimum) BAR zu zahlen hätte.
Ansonsten würden sie nicht anfangen zu operieren. Das ich bereits seit Öffnung vor vielen Jahren mit meinen Tieren in die Klinik gehe und bereits sehr viel Geld PÜNKTLICH hingetragen hatte, hat niemanden interessiert.
Ich muss sagen, ich war schon ziemlich geschockt - das erst diese Frage geklärt werden musste, während mein Hund mit dem Tode kämpfte. Schliesslich hat man so viel Geld nicht gerade im Nachtschränkchen liegen. Tja und was macht meine Tierärztin, die ich abends noch von der Magendrehung informiert hatte - sie bot sofort an, mir 500 Euro zu leihen, wenn ich das Geld nicht innerhalb dieser 12 Stunden auftreiben könne - ist das nicht ein toller TIerarzt ?
Aber den grössten Vogel hat ein Jahr zuvor eine Taunusklinik abgeschossen. Denen hatte ich meinen Kater dalassen müssen, weil es ihm nicht gut ging. Am nächsten Tag konnte ich ihn abholen - er hätte FIP und würde in den nächsten Tagen daran sterben. Als ich die Rechnung bezahlen wollte, fiel ich fast in Ohnmacht: 986,11 Euro für die Diagnostik. Und um noch eins draufzusetzen - die Diagnose war falsch. 9 Monate später starb mein Süsser an einem Nierentumor und nicht an FIP.
Ich hab viel daraus gelernt.
