Das tut mir sehr leid. Den Verletzten wünsche ich schnelle Genesung. Ich bin traurig, dass es eine Hündin nicht geschafft hat und hoffe, dass die beiden anderen Mädels schnell gefunden werden. Der Unfall erinnert mich an den grausigen Unfall meiner Freundin, sie hatte fast all ihre Hunde verloren.
Beiträge von mollrops
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Bei den gesundheitlichen Problemen kann das wirklich schnell nach hinten losgehen, gerade wenn er auch Herzprobleme hat. Der Stress durch die ungewohnte Umgebung kann leider schneller zum Tod führen, als man sich das wünscht.
Gibt es nicht die Möglichkeit, den Hund in seiner gewohnten Umgebung zu lassen und dort für die Zeit einzuziehen??
Wenn nicht, ich würde so eine Gummimatte holen, wie es für Inkontinente gibt. Dann noch Anti-Rutsch Socken, damit er sich nicht lang macht, wenn er doch mal mehr als die Diele erkunden möchte.
Drücke Euch die Daumen, daß der Hundeopa das verkraftet. Ich finde es verantwortungslos, aber das ist ein anderes Thema.
Gruß
BiancaTja, was soll ich sagen - natürlich könnte er dort bleiben, wo er ist. Mein Neffe (25) wohnt ja noch da, genauso der Schwiegervater. Mein Neffe will aber zu seiner Freundin und der Schwiegervater hat kein Interesse und kümmert sich nicht. Der war ja auch schon überfordert, als Sam letztes Jahr den Harnröhrenverschluss hatte.
Sam wohnt im ersten Stock - mein Vater könnte nie die 45 kg Hund mit meiner Mutter die Treppe runtertragen, geschweige hoch. Aber ich sprechs auch mal an.
Nach den Rutschsocken werde ich heute mal schauen.
Danke für die Daumen
ZitatDie Umstände - weißt du ja selber - ich finds Klasse wie du dir Gedanken machst.
Also ich würde auch zu sehen, daß er rutschfest laufen kann, nur Decken werden da nicht helfen.
Denn wenn er in der fremden Umgebung auch noch fällt und nicht mehr hoch kommt, wird er überhaupt nicht mehr aufstehen.
Habt ihr keine alten Teppiche oder dicke Läufer die man in der Zeit mal dahin legen kann?
Wenn er in der Diele liegt, ist er doch sehr abgeschnitten, von den Menschen
Rutschfeste Teppiche haben meine Eltern glaub ich genug. In der Diele (zentral) soll er sich ja eigentlich nur nachts aufhalten oder wenn meine Eltern mal weg müssen, ansonsten darf er sicher überall hin, soweit es ihm möglich ist.
Ich werde auf alle Fälle noch mal ansprechen, ob Sam nicht zum Probewohnen kommen kann. Falls es nicht mit ihm klappt, müssen die Besitzer sich eben etwas einfallen lassen und ggfs. auf ihren Urlaub verzichten.
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Es tut mir sehr leid, dass es Eurem Vierbeiner momentan so schlecht geht.
Vielleicht ein paar Tipps:
Futter leicht anwärmen, erhöht zum Fressen anbieten. Vielleicht besorgst Du Dir mal SEB - Ulmenrinde, das beruhigt den Magen und wirkt positiv auf den Magensäureüberschuss. Durch die Nierenerkrankung wird ihm sicher auch arg übel sein. Sprich Deinen Tierarzt doch mal darauf an, ob Du ihm vorübergehend etwas gegen die Übelkeit geben könntest oder er MCP spritzen könnte. Das A und O ist jetzt, dass das Futter erst mal drin bleibt.
Ich empfehle eigentlich im Forum selten Futter, aber das Low protein - Nassfutter von Vetconcept kann ich wirklich empfehlen. Meine Katze leidet seit 2 Jahren an CNI und hat durch dieses Futter wieder sehr an Substanz gewonnen und ihre vormals sehr schlechten Werte haben sich positiv stabilisiert. Es wird von ihr hervorragend vertragen, kein Brechen mehr und selbst nach 2 Jahren wird es noch gern und vollständig gefressen. Meine Katze wog damals nur noch 2 kg, inzwischen wieder 5 kg.
Auch wäre eine Behandlung mit SUC - Solidago, Ubichinon und Coenzym der Fa. Heel vielleicht in Erwägung zu ziehen. Ich kenne einige Halter, deren Hunde die Krise damit überwunden und deren Werte sich längerfristig stabilisiert hatten. Auch mal den Doc drauf ansprechen.
Eiweiss in einer beschichteten Pfanne ohne Fett gebraten könntest Du ihm handwarm anbieten, wenn er sonst nichts fressen möchte.
Ich drücke fest die Daumen, dass Euer Ako den Weg aus der Krise schafft.
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War der Hund schon mal, auch über Nacht, bei deinen Eltern? Kennt er die Umgebung? Ansonsten würd ich nämlich dringend zu einem "Probelauf" raten...wenn der Sohn nicht gerade 500 Km entfernt wohnt...
Nein, war er leider nicht, an die Umgebung wird er sich sicher nicht mehr erinnern. Und auf einen Probelauf werden sie sich sicher nicht einlassen, denn wenn es nicht klappt, könnten sie nicht auf meine Eltern zurück greifen und müssten den Urlaub canceln.
ZitatHi Mollrops und ich drücke deinen Ellis alle Daumen, daß sie die 14 Tage Verantwortung über ein gebrechliches Wesen gut meistern werden.

Deine Mutter hat eine super Einstellung zu den Dingen, welche wir nicht ändern können.Danke für die Daumen.
Zu der Einstellung meiner Mutter - ich hätte es lieber gesehen, dass sie das alles nicht so lax nimmt. Natürlich hoffen wir fest, dass alles gut geht, auch wenn wir wissen, dass der Hund sehr krank ist. Meine Eltern werden sicher ihr bestes geben.
LG
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Impfpass
Versicherung (Falls vorhanden)
Medikamente wenn welche gegeben werden, bzw evtl. Medikamentenunverträglichkeit
Ich würde mir ausserdem sagen lassen wann denn so seine "Lösezeiten" sind, alte Hunde sind da manchmal sehr eingefahren. Muss er z.B. immer erst um halb 9 würd ich ihn nicht um 7 aus dem Körbchen schmeißen.Bei seinen Problemen würde ich mir ausserdem überlegen ob das mit der Diele so sinnvoll ist. In Bodennähe zieht es in dem Bereich öfters, bzw der Boden ist oft kalt und das ist für einen Hund mit diesen Problemen nicht unbedingt super.
Ach und auch ganz wichtig: dem Bruder eins überziehen, damit er den Hund zumindest abspeckt.
Das mit den Lösezeiten ist eine gute Idee - notiert.
Meine Eltern haben überall Laminat - der Hund könnte da nicht drauf laufen, die Diele würden sie mit Decken auslegen. Ausserdem ist der Hund leider inkontinent - daher auch die Diele.
Aber das mit dem Zug werde ich auch weitergeben.
Und abspecken - aufs Gewicht wurde jahrelang nicht geachtet, jetzt sicher auch nicht mehr.
ZitatHallo Moni,
so hart es klingen mag, ich würde abklären, wie es sich dein Bruder vorstellt was im Falle des Todes des Hundes zu tun ist. Bricht er dann seinen Urlaub ab? Kann er denn schnell genug da sein, etc.
Ich finde das traurig wie es dem Hund zu gehen scheint (wie ich es lese) und frage mich, ob das nicht sehr verantwortungslos ist zwei ältere Herrschaften mit der Pflege zu beauftragen und überhaupt wo ist die Lebensqualität des Hundes, nur damit er noch existiert und rumliegt.
Sorry, wenn das nicht besonders hilfreich ist, geht mir aber an die Nieren.LG, Friederike
Hallo Friederike
Meine Mutter meint - Sam ist bisher nicht gestorben, dann wird er es auch nicht in den 14 Tagen tun.
Ob sie den Urlaub abbrechen würden, kann ich nicht sagen, hoffe ja schon. Selbst habe ich nicht mit meinem Bruder gesprochen. Aber meinen Eltern zumindest meine Hilfe angeboten, wenn etwas sein sollte.
Ich weiss auch nicht, was ist, wenn Sam bei meinen Eltern sterben würde. Das muss eben noch abgeklärt werden. Meine Tierärztin wird ihn sicher nicht zwischenlagern können - und mein Papa ihn nicht im Garten meines Bruders begraben.
Warum trotzdem in Urlaub gefahren wird - ich weiss nicht. Wäre es mein Hund, würde ich dieses Jahr wohl drauf verzichten. Irgendwie machen sie es sich ziemlich leicht und meinem Papa ziemlich schwer, er mag den Hund ja sehr.
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Hallo
Mein Vater soll den sehr alten, kranken Hund meines Bruders für 14 Tage aufnehmen, während er und Frau in den Urlaub fahren.
Es geht um einen Labrador, 15 Jahre alt, schwerste Arthrose, schwere HD, chronische Prostataentzündung, starkes Übergewicht, Herzprobleme. Der Hund kann so gut wie gar nicht mehr laufen, er muss z.T. auch getragen werden. Also Spaziergänge sind nicht drin, höchstens mal raus auf die Wiese zum Lösen. Er schläft eigentlich 23 1/2 h am Tag.
Ich hatte Papa eigentlich abgeraten, die Verantwortung zu übernehmen, aber meine Mutti meinte, das kriegen sie die 14 Tage hin.
Sein Bettchen soll in der Diele stehen - die ist gefliest und leicht zu reinigen. Die behandelnde Tierklinik hat 24 h - Dienst, wäre bei einem akuten Krankheitsfall relativ gut mit dem Auto erreichbar - nur mein Papa wird den Hund niemals allein ins Auto bekommen.
Wir wissen auch gar nicht, wie er die Trennung und das fremde Umfeld verkraften wird, wie können wir dem Hund das etwas erleichtern ? Er sieht ja auch kaum noch was und hören tut er auch nichts mehr. Bettchen und seine Decke werden hoffentlich mitgeliefert.
Mein Vater macht sich jetzt schon riesige Sorgen und der Gute ist noch nicht mal da. Was ist, wenn er bei meinen Eltern stirbt, oder es ihm plötzlich sehr schlecht geht und wir einen Arzt kommen lassen müssen. Ich mag gar nicht dran denken - aber auch das muss angesprochen werden.
Mein Neffe hat angeblich keine Zeit, sich um den Hund zu kümmern, der Schwiegervater hat kein Interesse, deshalb soll er ja zu meinen Eltern, obwohl es für den Hund sicher besser wäre, wenn er in seinem gewohnten Umfeld bleiben könnte. Der hat letztes Jahr den Hund nicht mal in die Klinik gefahren - obwohl Sam mit in seinem Haushalt wohnt und dort wegen seiner Prostatageschichte zusammen gebrochen war. Es hat gedauert, bis wir dort waren und ihn in die KLinik bringen konnten.
Also das brauchen "wir":
Gewohntes Körbchen und Decken von Zuhause
Aufstellung der zu gebenen Medikamente, Dosierung
Gewohntes Futter, wie zubereitet und wann, wie oft zu geben
Tel. Nr. der behandelnden Tierklinik
Tel. Nr. des Neffen (bzw. Freundin, um ihn bei akutem Krankheitsfall verständigen zu können)Was brauchen wir noch ? An was müssen meine Eltern noch denken ?
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Hier werden fest die Daumen für Euer Sorgenkind gedrückt ! Ich hoffe, es geht ihm schnell wieder besser. Es war sehr gut, dass Ihr sofort reagiert habt.
Dem Schnuckel alles Gute !
Daumendrückende Grüsse
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Ich fühle mich schon irgendwie angesprochen - zähle meine Hunde zu der Fraktion, die immer wieder eins auf die Mütze bekommen - sprich gebissen werden, ohne das die Aggressionen von ihnen ausgingen. Dabei laufen meine generell in der Siedlung nicht OHNE Leine, weil es verboten ist.
Andere halten sich da nicht dran und machen sich, wie im letzten Fall nachdem der Hund meinen zusammen gebissen hat, flugs aus dem Staub. Bisher hat die Grosse nicht zurück gebissen, aber für sie lege ich meine Hand bei einer erneuten Attacke nicht mehr ins Feuer. Dafür war das letzte Mal einfach zu heftig.
An mein altes blindes Windhundemädchen kommt eh kein fremder Hund mehr dran - erst muss der an mir vorbei. Und das schafft keiner mehr, ohne Bläsuren davon zu tragen. Sie werde ich mit ALLEM beschützen, denn sie hätte keine Chance.
Ich kann daher Deinen Ärger SEHR gut verstehen, wenn gleich ich doch etwas von Deinen Worten abgeschreckt bin. Ich war bisher immer stolz darauf, dass meine Hunde bei Attacken ihren Kontrahenten nicht zusammen gebissen haben. Es reichte mir bisher voll und ganz, dass nur auf einer Seite Blut lief.
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Meine Tierärztin hat auch keinen isolierten Bereich, überweist aber parvo-positive Hunde sofort nach Rücksprache mit unseren beiden Stadt-Tierkliniken. Eine Behandlung lehnt sie nicht ab.
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Naja, Parvo verseucht wirklich alles auf sehr lange Zeit, wenn es da keine Isolierstation gibt, dann geht das wirklich nicht. Es würde wirklich alle andere Patienten hochgradig gefährden.
... wenn diese denn nicht geimpft sind.
Erwachsene Hunde erkranken ja nicht so schwer an Parvo wie Welpen. Ich finde es schon ein fragwürdiges Vorgehen. Als die Welpen meines Bruders Parvo hatten, kamen sie auch auf Station. Dort sollte die Hygiene natürlich gross geschrieben werden. Abgewiesen wurden sie nicht. Der erste Welpe verstarb, der zweite (beides Labradore aus der gleichen Zuchtstätte) überlebte.