Sie ist zuhause und schläft. Stationär wollten sie sie nicht aufnehmen, weil sie sich viel zu sehr aufregt. Morgen habe ich einen Termin mit meiner Tierärztin und da wird das Untersuchungsergebnis der Punktion und die weitere Behandlung besprochen. Blut abnehmen ging leider nicht, es kam einfach nichts, das wird noch nachgeholtsobald es ihr etwas besser geht.
Jetzt lege ich mich aber wieder zu ihr, damit sie sich sicher fühlt.
Es tut gut zu wissen, das so viele Daumen für mein Mädchen gedrückt sind, sie werden ihr ganz bestimmt helfen. Ich weiss, sie ist schon sehr alt, nicht vielen ist es vergönnt, so lange seinen vierbeinigen Liebling an seiner Seite zu haben. Aber die Angst um den geliebten Hund wird dadurch nicht weniger, auch wenn ich mich mit dem Thema ja schon länger auseinandersetze. Mein Herz jedenfalls klopft immer noch schlimm.
Der Internist jedenfalls ist so lieb mit ihr umgegangen - und mit mir auch. Ich hab ja mal auf ihn geschimpft, weil er Katzen nicht wirklich mag. Aber das hat er heute wieder wett gemacht.
Meinem Mädchen geht es sehr schlecht. Nachdem sie heute morgen keinen Urin absetzen konnte, habe ich sie meiner Tierärztin vorgestellt. Sie wurde sofort in Narkose gelegt, geröngt und geschallt. Über der Blase war ein riesen Gebilde vorgelagert - wir mussten in die Tierklinik. Aber eine gute Nachricht bekam ich auch - der gesamte Bauchraum ist sonst tumorfrei.
Püppy blieb auf dem Weg zur Tierklinik in Narkose, der Chefarzt wurde von unserem Kommen informiert. Dort wurde sie sofort von ihm in Empfang genommen, nochmal geschallt und er stellte eine Zyste in der Scheide fest, die die Harnröhre und fast den gesamten Darm abdrückte. Die Zyste wurde punktiert, es wurde ein Kontrastmittel gespritzt, nochmal geröngt und anschliessend gespült und nochmals punktiert. Durch die Entlastung im Bauchraum konnte endlich auch der Urin abfliessen.
Püppy lag 2 1/2 h in Narkose. Eine Prognose, ob durch den gestauten Urin oder die lange Narkose die Nieren geschädigt wurden, konnte der behandelnde Tierarzt nicht abgeben, er hofft nicht. Aber das die Zyste sich wieder füllen wird, sagte er. Einen Grund, sie jetzt einzuschläfern, sah er aber erst einmal nicht. Das Volumen der Zyste war grösser als das der Blase. Es war kein Eiter und auch keine Blutbeimischungen dabei, eine milchige Flüssigkeit, die eingeschickt wird.
Wäre sie jünger, hätte er zu einer Kastration geraten. Aber bei einem 16 Jahre alten Hund nicht. Die lange Narkose hat sie gottseidank intensiv-medizinischer Überwachung überlebt, das war uns aller grösste Sorge. Jetzt bleibt nur Daumen drücken, dass sie sich vom Eingriff und der Narkose wieder richtig erholt.
Ich bin fix und fertig. Sie tut mir so leid. Wenigstens hat sie so gut wie nichts von alldem mitbekommen. Mein armes altes Mädchen. Bin ich froh, dass ich um 6 nicht ins Büro gefahren bin. Sie hatte sich zwar draussen zwei Mal zum Pullern hingesetzt, aber später in der Wohnung vergeblich versucht, Pipi zu machen. Und einen tollen Chef habe ich auch, er hat sofort Urlaub genehmigt.
Es ist auch ziemlich fit. Die Schädelverletzung ist gut verheilt und bis auf das Kreislaufen durch die verschobene Sehachse hat es keine Einschränkungen mehr ;-).
Meine Grosse läuft nicht wie "auf Streife". Sie wackelt eher mit dem Hintern und ist eher "erden", irgendwie sind die Pfoten immer auf dem Boden, ausserdem läuft sie sehr oft im Passgang, wie son Wackeldackel an einer Schnurr. Meine verstorbene Hündin sowie Püppy - mein Windhundi - schwebten eher, so richtig schön leichtfüssig und federnd in der Bewegung.
eine Freundin von mir hat einen NotfallHasen übernommen und deshalb sehr wenig Zeit gehabt sich rechtzeitig ausreichend zu informieren. (Er sollte ausgesetzt werden ) Ich möchte ihr da ein wenig zur Seite stehen und ihr sagen können wo und wie sich sich am besten informiert. Es ist wohl ein Mix aus Löwenkopf und nochwas. Beim Ta war sich schon, er ist soweit gesund. Wir suchen also jetzt mal z.B. ein gutes Forum, wo sie sich anmelden kann. Über die Ernährung hat sie schon einiges gefunden, zb. dass dieses Trockenfutterzeugs und Kalkstein und was es da alles lustiges gibt eigentlich total ungesund für Kaninchen ist und wird deshalb auch dadrauf verzichten. Auch aus diesen Trinkflaschen zu trinken ist eine sehr unnatürliche Haltung habe ich heute morgen gelesen und ihr gesagt, ich hoffe sie räumt die weg und stellt einen Napf rein. Aber wie ist das denn mit dem Streu das fällt doch alles da rein, oder?? Wie erkennt man wann ein Kaninchen zu dünn oder zu dick wird? Was fällt euch noch gerade wichtiges ein? Wie groß sollte ein Hasenstall/Käfig sein? Braucht es einen Gefährten? Wie bekommt man die Wohnung Auslaufsicher (Stromkabel, Lücken unter Möbelstücke)? Das sind so die Fragen die mir spontan einfallen, denn ICH habe wirklich null Ahnung von Nager.
Wir sind über zahlreiche Tips und Tricks im Vorraus schonmal sehr dankbar!
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*gg* Kaninchen sind keine Nagetiere.
Wenn es ein Böckchen ist, sollte es erst nach der Kastration vergesellschaftet werden (Wartezeit von 4 - 6 Wochen unbedingt einhalten).
Vorab würde ich auf alle Fälle den Kot auf Kokzidien, Hefen und Parasiten untersuchen lassen. Ist es Parasitenfrei, sollte es gegen Myxomatose und RHD geimpft werden. Auch im Winter findet eine infizierte Stechmücke oftmals "Wohnungsopfer", die zu fast 100 % qualvoll sterben. Ganz wichtig sind auch regelmässige Zahnuntersuchungen. Kaninchen haben oft Probleme durch Fehlstellungen ihrer Backenzähne.
Hauptfutter ist Heu, Heu und nochmals Heu. Damit ist gewährleistet, dass sich die Zähne gleichmässig abnutzen. Meine bekommen zusätzlich täglich Gemüse wie Blätter von Kohlrabi, Karotten mit Kraut, Pastinaken, Futterrüben, Staudensellerie, Sellerie, ab und zu ungespritzte Äpfel, Rapunzel, Bio-Endivien.
Eine sehr gute Seite ist diebrain.de.
Fertigfutter gebe ich seit Jahren keines, es begünstigt das Wachstum von Kokzidien und führt oftmals zu Verdauungsproblemen. Braucht auch kein Kaninchen wirklich - und sie werden so auch nicht fett.
Gegen Blähungen habe ich immer Sabsimplex im Haus (bisher nur bei Handaufzucht bei Wildlingen gebraucht). Kaninchen haben Stopfmägen, es kann nur was raus kommen, wenn oben was reinkommt.
Im Sommer gibt es eine Vielzahl von Kräutern, die sehr gern genommen werden. Auch Haselnuss, Birke, Weide in Maßen (nicht Massen) werden gern gefuttert.
Je grösser der Käfig, um so besser. Ein sicherer Freilauf sollte man den Hoppels zusätzlich bieten, pro Tier sagt man min. 2 qm.
Der Kumpel sollte in etwa das gleiche Alter haben, Pärchen vertragen sich in der Regel am besten.
So wie es aussieht, hole ich am Wochenende ein "Notfallschäfchen" ab - die Besitzerin hat einen schweren Schlaganfall erlitten und das Hundchen soll erstmal vorübergehend untergebracht werden, bis geklärt werden kann, wie es weitergeht - Verwandte sind noch nicht ausfindig gemacht worden. Momentan ist der Hund bei der knapp 80 jährigen Nachbarin untergebracht. Ich hätte 14 Tage Urlaub und könnte mich somit kümmern und die Hündin bräuchte nicht ins Tierheim.
Zu dem Schäfchen - es ist eine 11 jährige Bedlington-Terrier-Hündin, kastriert, soll verträglich mit anderen Hunden sein.
Nun kenne ich diese Hunderasse nur vom Sehen - vor 35 Jahren oder so hatten Nachbarn ein Pärchen.
Wie sind sie denn so vom Verhalten her ? Ich hoffe doch, eher windhundartig als terriertypisch ? Es wäre schon wichtig, dass sie im Haus ruhig ist - wegen meinem alten Mädchen. So was wuseliges wäre nicht so optimal.
Hat jemand bisserl Ahnung von der Rasse ? Auf was muss ich achten ?