Wir haben uns in Sachen Clicker-Training informiert und es ist auch in vielen Anleitungen gut beschrieben. Wir haben uns nun Clicker zugelegt und wollen damit anfangen. Die ersten Schritte sind uns auch soweit klar. Nun aber die eigentliche Frage. Unser Welpe von 11 Wochen ist ein richtiger Staubsauger, d.h. er versucht so ziemlich alles aufzunehmen, was auf dem Weg liegt. Wir haben da mit dem Wort "Nein" schon ganz gut gearbeitet - er hört immer öfter darauf und läßt fallen, was er gerade genommen hat bzw. nimmt es gar nicht erst auf. Können wir dabei nun auch den Clicker ins Spiel bringen oder kann das zur Verwirrung führen? Wir dachten uns, daß auf das Nein, das befolgt wird, sofort ein Clickern kommt (Anstelle des bisherigen Lobes) und dann natürlich das Leckerli. Oder sollen wir hier bei Nein und Lob bleiben, weil die Anfänge damit schon gemacht sind. Wie sind eure Erfahrungen? Läßt sich das Clickern in jede Situation einbauen oder kann das zuviel werden für den Welpen.
LG die No-Hu's
Beiträge von Die No-Hu's
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Vielen Dank an Brinisan von den No-Hu's
und an March - wußte bisher nicht von wem dieser Spruch stammt.
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Danke für die Aufklärung zur Magendrehung. Kann jetzt bestimmt die Zeit, in der er mal wieder aufdreht, etwas gelassener sehen. Wirkt sich dann vielleicht auch auf ihn aus und das Ganze ist schneller beendet als bisher. Bin mal gespannt.
Es hilft sowieso, wenn man merkt, daß man mit so nem Problem nicht alleine ist.LG von den No-Hu's
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Unser erster Hund Aron hat bei Gewitter immer fürchterlich gezittert und sich in unsere Nähe gelegt. Meistens unter den Tisch zu unseren Füßen. Da er aber keiner war, der ganz super engen Körperkontakt gesucht hat, haben wir ihn dann auch nicht mit Streicheleinheiten zu beruhigen versucht. Wurden davor gewarnt, daß wir damit seine Angst unterstützen. Leider hat er diese Angst immer gehabt, wurde nicht besser. Da ich generell mit Aron viel gesprochen habe, habe ich es damit versucht - also ganz normal verhalten, wie sonst auch. Aber auch das hat leider nichts geholfen. Ich selbst liebe Gewitter in bin mir daher sicher, daß er die Angst nicht von uns vermittelt bekam. Wir haben jetzt unseren 2.Hund ( 11 Wochen alt) und ich hoffe, daß es bei ihm anders wird. Nehme mit großem Interesse eure Erfahrungen und Tipps auf.
LG von den Nu-Hu's -
Die Angst, daß es ihm schadet nach dem Essen so zu toben, haben wir auch. Man kann ja auch überall nachlesen, daß es nicht ganz ungefährlich ist wg.einer Magendrehung. Aber wir selbst können eben nur vermeiden, den Süßen nach dem Futter zu animieren und zum Spielen aufzufordern. Wenn er aber selbst so tobt, dann hat man wenig Möglichkeiten, weil das Meiste, was man versucht nur noch mehr aufputscht. Aber wenn das bei euren Hunden auch so ist, kennt ihr das ja. Die Idee mit dem Leckerli-Ball finde ich super - werden wir mal ausprobieren. Kann ihm doch bestimmt einen Teil seines Trofu's im Napf geben und den Rest dann in den Ball füllen.
Wir gehen vor dem Füttern sowieso fast immer mit ihm spazieren, aber da man mit einem Welpen ja auch keine Gewaltmärsche machen soll, ist er da wohl noch nicht müde genug, um direkt nach dem Essen zu schlafen. -
@Bennis World: Tja, wenn man die Gedanken dazu einfach abstellen könnte, wärs nicht schlecht. Aber wahrscheinlich hast du schon Recht und der Racker spürt vielleicht sogar unsere Unsicherheit, wie wir in der Situation reagieren sollen.
carlino: Der Vorschlag mit dem Ziemer ist mal ne Möglichkeit, die wir versuchen. Mal schauen was sich dann tut. Dankeschön!
blue spritit: Stimmt, danach ist er dann einfach breit und schläft. Allerdings dauern die Phasen bis dahin manchmal schon 15 bis 20 Minuten.
Es ist aber schon angenehm zu wissen, daß Barny kein Einzelfall ist. Ist schon beruhigend, daß das ganze wohl mehr oder weniger normal ist.
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Wir haben einen 11 Wochen alten Goldie Welpen, der teilweise total aufdreht. Das ist allerdings sehr oft nach dem Futter, aber nicht nur. Als hätte er überschüssige Energie. Er versucht sich dann in den Schwanz zu beißen und verpurzelt sich dabei total. Er schüttelt sein Lieblingsspielzeug absolut wild um sich und springt und rennt auch ziemlich heftig umher. Unser Problem bei der Sache: Man soll doch nach dem Futter die Welpen in Ruhe lassen und nicht mit ihnen spielen oder spazierengehen. Wie sollen wir in dem Fall dann auf ihn einwirken. Wenn Welpen ansonsten so ne Phase haben, ist ja ein Spaziergang nicht schlecht um die Energie loszuwerden. Wenn wir ihn ignorieren macht er eben alleine weiter mit seinem Ausbruch. Ihn da zu beruhigen ist eher schwierig, weil er bei jedem Versuch eher noch mehr aufdreht. Habt ihr nen Tipp, was da zu versuchen wäre. Oder gibt sich so ne Phase von selbst wieder?
LG die No-Hu's
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Ah jetzt ja!
Habens verstanden. Werden dran arbeiten.
Vielen Dank,
schönen Gruß von den No-Hu's -
Hallo Frank,
bei unserem ersten Hund Aron, mit dem wir 8 1/2 Jahre wirklich sehr glücklich waren, haben wir es als normal angesehen, daß er in einigen Situationen gewußt hat, was als nächstes passiert ( hauptsächlich zu Hause). Können wir deine Info so verstehen, daß das gar nicht so gut ist, wenn uns der Hund direkt durchschaut?Gruß die No-Hu's
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Du meinst also es ist gut nicht immer nach dem selben Schema zu handeln, bevor wir weggehen. Soll Barny gar nicht merken, wenn wir gehen?