Beiträge von Dingsda

    Die Verantwortung beginnt meiner Meinung nach schon VOR dem Kauf überhaupt.
    Nämlich, überhaupt erst gar keinen Vermehrer Welpen zu kaufen - weil ich damit nur einiges an Hundeelend unterstütze.

    Tue ich das doch - sei es aus Unwissen, "Hals über Kopf"-Entscheidungen, Spontankauf etc. dann habe ich spätestens DANN die Verantwortung für das Lebewesen.
    Ein Lebewesen, dass ich mir "angeschafft" habe, für das ich die Verantwortung zu übernehmen habe - und koste es nochmal 1000 euro!


    So zumindest meine bescheidene Meinung dazu.
    Verantwortung beginnt schon vor dem Kauf ;)

    Grade Bordeaux-Doggen kenne ich eher als "Schwerfällig" - zumindest die mir bekannten sind nicht wirklich das, was man sportlich nennen kann.
    Die TS sucht doch aber einen Hund mit einem etwas höheren Bewegungsdrang?

    Ich habe seit 3 Wochen einen Dogo Canario. Den könnte ich mir in solchen Bedingungen ganz gut vorstellen.
    Die wahnsinnige Sportskanone ist er auch nicht, aber doch wesentlich agiler als die gleichaltrige BX meiner Nachbarn.
    Boxer könnte ich mir auch vorstellen. Oder vielleicht einen Dogo Argentino? Auch die gehen eher in die Sportlichere Richtung.

    Und auch ein Spitz ist ein super Wachhund. Den könnte ich mir da auch gut vorstellen.

    Bei mir sind (leider) alle kastriert.

    Meggy im alter von 5 Jahren - wir wussten es nicht besser und haben ihn wegen "Dominanz" kastrieren lassen.

    Ali im Alter von 7 Monaten im Tierheim. (er kam mit 3 Jahren zu mir)

    Bajo wurde am Montag im alter von einem Jahr kastriert - es war nur 1 Hoden abgestiegen und der innenliegende war schon leicht verändert.

    Zitat

    Willst du vielleicht ein paar Fotos von ihm einstellen?? =)

    Fotos gibts hoffentlich bald ;)
    Momentan habe ich leider keine Funktionsfähige Kamera (Handykamera kaputt, andere quasi "verliehen").

    Aber ich denke, morgen oder übermorgen dürfte mein neues Handy kommen, sodass ich dann wenigstens ein paar Handyfotos machen kann ;)

    Hallöchen und Danke für eure Tipps!
    Bajo ist gestern kastriert wurden (es war nur ein Hoden abgestiegen, der Innere war schon leicht verändert).
    Dementsprechend gab es gestern sowieso kaum Futter und heute hab ich mir mal den Tipp zu Herzen genommen, mit Handfütterung zu beginnen.

    Was soll ich sagen? Er hat draußen sogar sein normales Trockenfutter genommen! Er ist z.T. sogar richtig zügig zurückgekommen. Nicht immer, aber doch 2 mal.
    Auch mit mir toben fand er ganz gut - nicht immer, aber doch mal ;)

    Spielzeug hat er dafür heute gar nicht genommen, aber immerhin das Futter.

    Auch mit der Konditionierung auf den Clicker haben wir heute begonnen. Erstmal nur ganz kurze "Click-Leckerchen" Sequenzen. Mal sehen, ob er das versteht :D

    Ich denke, wir sind auf einem ganz guten Weg soweit - ich werde defintiv eure Tipps beherzigen!
    Und sicher braucht er auch noch Zeit, um sich richtig einzugewöhnen und Vertrauen und eine Bindung aufzubauen.

    Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich das Problem nicht allein habe und es alle trotzdem irgendwie geschafft haben :D

    Ja, ich weiß ja auch, dass es Molosser ist. :D
    Und ein Molosser ist eben kein Schäferhund oder Bordercollie :D

    Jetzt fällt mir auf, was ich eigentlich noch alles schreiben wollte.
    Ich versuche viel mit "Umweltbelohnung" zu arbeiten.

    Beispiel andere Hunde.
    Hier klappt es schon ganz gut, dass er sich erst hinsetzen muss und auf mein "Okay" dann hindarf. Das ist für ihn Belohnung genug, da muss ich nicht noch Leckerchen hinterherschieben.

    Aber beim Rückruf fällt das ja auch wieder flach. Einfach wieder laufen dürfen ist da m.E. nicht wirklich Belohnung genug.

    Hallöchen!
    Ich habe ein "Problem" (nagut, so richtig ist es keins) mit meinem Neuzugang Bajo.
    Kurze Eckdaten: Er ist ziemlich genau 1 Jahr alt, ein Dogo Canario Rüde, unkastriert und seit dem 1.12. bei mir.
    Er kommt von Privat aus (gelinde gesagt) weniger guten Verhältnissen, kannte sogut wie nichts und auch kein Freilaufen sondern nur Flexileine.

    Das will ich natürlich ändern und wir sind momentan dabei, den Rückruf mittels Schleppleine zu üben. Ich finde, der Rückruf muss sitzen, egal in welcher Situation.

    Mein Problem ist aber: Bajo lässt sich schwer motivieren und belohnen.

    Leckerchen? Naja. Trockenfutter schonmal gar nicht, nimmt er draußen nicht. Also pack ich mir die Taschen voll mit gekochten Hühnerherzen, Fleisch, Fleischwurst, Käsewürfel...
    Findet er auch alles lecker, zumindest im Haus. Draußen nimmt er es zwar, aber wenn er es nicht bekommt, ist es auch okay. Er muss die nicht unbedingt haben.

    Spielzeug: Naja. Mal nimmt er es, mal nicht. Ich versuche möglichst Körpernah mit ihm zu spielen und hab auch diverse "Mittel" probiert. Beißwurst, Bälle, momentan den "Long Mot" falls den jemand kennt. Den findet er lustig, aber auch da muss er ihn nicht unbedingt haben.

    Streicheln, Loben mit Stimme: Ja, mach ich. Ja, freut er sich. Aber so richtig glücklich und motiviert sieht er dabei auch nicht aus.

    Nicht falsch verstehen, ich weiß dass der Hund erst super kurze Zeit bei mir ist und das mit dem Rückruf durchaus dauern kann (Ali war 8 Monate an der Schlepp). Aber ich möchte ihn eben schon so belohnen, dass er sich auch freut. Dass es sich für ihn lohnt, sich auf mich zu konzentrieren, mit mir zu "arbeiten".
    Habt ihr eine Idee, wie ich den Hund besser motivieren kann? So, dass er sich auch wirklich freut?
    Sonstige Anregungen mein "Training" für den Hund spannender zu gestalten?

    Danke im Vorraus schonmal für eure Antworten!
    Liebe Grüße
    Sabrina