Beiträge von Dingsda

    Zitat

    Jacke oder Pulli ausziehen, drunter legen und daran schleifen wenn noetig.

    Ich mache auch zehn Kreuze das ich meine Emma nie hieven oder tragen musste (ausser als Welpe).......meine arme, aaaaarme Bandscheibe :lol:

    Ich seh mich im Sommer dann in ermangelung von Pulli oder Jacke mein T-Shirt ausziehen und den Hund im BH zur nächsten Straße schleifen :D

    Aber ne gute Idee :gut:
    Ich hoffe nur, ich muss den Dicken nie irgendwo hin schleppen.

    Ich kann Bajo (Dogo Canario, momentan 56 Kilo, nicht auszuschließen, dass es mehr wird) definitiv nicht tragen.
    Aber ich glaube, das könnte auch kaum ein starker Mann.
    Hm, bisher war ich in keiner "kritischen" Situation. Nach der Kastration wurde er auf ein Tragtuch gelegt und eine Freundin und ich haben ihn gemeinsam getragen.
    Würde er mitten auf dem Feld zusammenbrechen, hm, was würd ich machen? Wahrscheinlich jemanden anrufen, der mir helfen kann. Bleibt ja nichts anderes übrig.

    Ali (Dobermann-Mix, 26 kilo) kann ich tragen. Nicht lange, aber Treppen raus geht z.B.

    Für mich persönlich ist das "Tragen können" kein Kriterium bei der Anschaffung. Sonst dürfte sich wahrscheinlich kaum einer mehr eine Rasse über 40kg halten.

    Gibts bei dir in der Nähe eine Mantrail-Gruppe?
    Das ist meiner Meinung nach eine sehr gute Beschäftigung, grade für einen Dogo.
    Agility etc. fällt m.E. weg, einfach aufgrund der Körpermasse raus. (wobei Kaja mit 40 Kilo ja noch recht leicht ist, mein Dicker hat 16 Kilo mehr und da kommt noch was ;) )

    Aber Mantrailing kann man auch mit einem Dogo gut machen. Einmal muss der Hund selbstständig denken (und ja, das können sie doch wirklich... :hust: ) und andererseits hat der Hund schnelle Erfolge mit dir zusammen.
    Nicht zuletzt macht es einfach Spaß und kann eure Bindung etwas enger machen.

    Welches Futter füttert ihr ?
    Momentan-
    Ali: Arden Grange
    Bajo: Markus Mühle

    Zu welcher Rasse/mischling ?
    Ali: Dobermann-Mix
    Bajo: Dogo Canario

    Wie viel wiegt eruer Hund/ eure Hunde ?
    Ali: 25 Kilo
    Bajo: 56 Kilo


    Das Beneful ist meiner Meinung nach übrigens genauso Mist.
    Fütter lieber das Josera, wenn es das bei euch gibt.

    Ich finde die Rasse (oder besser: Die Charaktereigenschaften) auch extrem wichtig. Weil sonst weder Hund noch Herrchen glücklich werden.

    Ich z.B. will keinen Hund, der mir bei dem kleinsten Ton am Bein klebt und mich anhimmelt. Auch keinen Hund, der täglich x Stunden Action braucht.
    Ich möchte einen eigenständigen Hund, der mich zwar gern begleitet für den ich aber trotzdem nicht der "Mittelpunkt der Welt" bin (wenn ihr versteht was ich meine...).
    So bin ich eben beim Molosser gelandet.
    Ich komme recht gut klar damit, dass mein Hund durchaus eigenständig ist. Ein anderer wäre damit Todunglücklich - genauso wie ich es mit einem Border Collie, Mali o.ä. wäre.

    Klar spielt auch die Optik eine Rolle. Ich mag keine Windhunde. Ein anderer mag keine Molosser. Der nächste keine kurzhaar-Hunde.

    Man sollte, GRADE als Hundeanfänger, schon primär auf den Charakter schauen. Und man kann immer eine Kombination aus der (persönlich) ansprechenden Optik und dem (für genau den Menschen) optimalen Charakter finden. Auswahl gibts ja genug.

    Zitat


    Sie ist aber ehrlich gesagt auch schwer zu motivieren. Leckerchen nimmt sie wenns grad reinläuft, sonst findet sie das weniger wichtig. Bälle oder sonstiges interessieren sie nicht. Apportieren schon gleich gar nicht.

    Genau DAS Problem hatte ich mit meinem Dicken auch.
    Ich kann dir das Buch "When Pigs fly" ans Herz legen. Ist allerdings englisch.
    Das hat mir geholfen, ein Stück weit meinen Hund besser zu verstehen, aber gleichzeitig nicht alles auf : "Das ist ein Molosser, der ist so" zu schieben.

    Ich kanns dir wirklich empfehlen, damit kommt man auch weg von der Einstellung, dass man Kommando XY oder Verhaltensweise Z dem Hund nicht beibringen kann, weil er zu dumm/unmotiviert/ Rasse X ist.

    Du hast einen Dogo Canario.

    Und ehrlich, meiner (14 Monate) macht auch nix für mich, nur weil ich das sage. Nur weil er mich anbetet (tut er nicht, er ist sehr selbstständig) und nur weil ich der Mittelpunkt seiner Welt sein soll.
    Ich habe mittlerweile einen Weg gefunden ihn zu motivieren und gut mit ihm arbeiten zu können.
    Aber dazu brauchst du selbst eine positive Grundeinstellung, ein "ich kann meinem Hund alles beibringen, ALLES"-Gedanken.
    Ohne den geht es nicht.

    Mein Dicker merkt meine Stimmungen sofort. Hab ich schlechte Laune, keine Lust, dann verweigert er sofort mitarbeit, macht sein Ding, fällt in negative Verhaltensweisen.

    DU musst deinem Hund gegenüber positiv auftreten. Dann kannst du weitersehen. Aber die Grundeinstellung musst du ändern.

    Hundumschick schneidert ein "Loch" fürs Geschirr gleich in den Mantel rein.
    Der Mantel an sich ist sehr schön warm.

    Hier Ali mit Mantel (rechts):

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    Hier sieht man grob hinten das Geschirr:

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    Und hier von vorne:

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    Ich sage nicht, dass es prinzipiell nicht geht.
    ABER: Die Eltern müssen mitziehen.

    Ich hab meinen Ali auch bekommen, als ich 15 war. Wir hatten schon einen Hund, Meggy, aber der ist eher der Hund meiner Eltern. Ich bin mit Ali in die Hundeschule, hab ihn so gut wie alleine erzoegen und alles. Aber ohne die Hilfe meiner Eltern wäre es nicht gegangen.
    Ich bin kein Partymensch (nie gewesen ;) ), aber es kommen Dinge, wo der Hund nicht mitkann. Auch in schulischer Sicht. Da muss man Referate ausarbeiten in der Gruppe, du bist den ganzen Nachmittag nach der Schule bei Freunden um dort was zu erarbeiten.
    Dann wird der Lernaufwand später größer, dann hast du vielleicht einen Freund, wo der Hund nicht immer mitkommen kann.

    In all diesen Situationen braucht man jemand, der den Hund dann betreut.
    Wenn ich meine Eltern nicht gehabt hätte, wäre es nicht gegangen. Weil du schlicht und ergreifend nicht immer die Zeit hast, 3 Stunden mit dem Hund zu gehen. Weil du auch nicht immer die Lust haben wirst (sag nicht, dass das nicht kommt ;) ).

    Und - unterschätze nicht, was nach der Schule kommt.
    'Ich studiere jetzt und habe meinen Hund mitgenommen. Aber bei einer Ausbildung wäre es nicht gegangen. Und auch das Studium wäre ohne Hund (bzw. mittlerweile hab ich 2 eigene) manchmal leichter, einfacher, billiger.

    Ich möchte meine Hunde nicht missen, definitiv nicht! Aber manchmal denke ich, dass vieles einfacher gelaufen wäre, ich hätte spontaner sein können etc. wenn ich eben keinen Hund gehabt hätte.

    Man sollte es sich gut überlegen, ob man bereit ist, auch das ein oder andere Opfer zu bringen (Ich kann eben nicht abends mit in die Kneipe, wenn die Hunde schon 7 Stunden allein waren... ich muss in einer 1,5h Uni Pause nach Hause flitzen, mit den Hunden gehen und wieder los, statt in der Mensa zu essen...).
    Und du solltest Plan B haben - wenn eben doch alles anders läuft als geplant.