Ich sage nicht, dass es prinzipiell nicht geht.
ABER: Die Eltern müssen mitziehen.
Ich hab meinen Ali auch bekommen, als ich 15 war. Wir hatten schon einen Hund, Meggy, aber der ist eher der Hund meiner Eltern. Ich bin mit Ali in die Hundeschule, hab ihn so gut wie alleine erzoegen und alles. Aber ohne die Hilfe meiner Eltern wäre es nicht gegangen.
Ich bin kein Partymensch (nie gewesen
), aber es kommen Dinge, wo der Hund nicht mitkann. Auch in schulischer Sicht. Da muss man Referate ausarbeiten in der Gruppe, du bist den ganzen Nachmittag nach der Schule bei Freunden um dort was zu erarbeiten.
Dann wird der Lernaufwand später größer, dann hast du vielleicht einen Freund, wo der Hund nicht immer mitkommen kann.
In all diesen Situationen braucht man jemand, der den Hund dann betreut.
Wenn ich meine Eltern nicht gehabt hätte, wäre es nicht gegangen. Weil du schlicht und ergreifend nicht immer die Zeit hast, 3 Stunden mit dem Hund zu gehen. Weil du auch nicht immer die Lust haben wirst (sag nicht, dass das nicht kommt
).
Und - unterschätze nicht, was nach der Schule kommt.
'Ich studiere jetzt und habe meinen Hund mitgenommen. Aber bei einer Ausbildung wäre es nicht gegangen. Und auch das Studium wäre ohne Hund (bzw. mittlerweile hab ich 2 eigene) manchmal leichter, einfacher, billiger.
Ich möchte meine Hunde nicht missen, definitiv nicht! Aber manchmal denke ich, dass vieles einfacher gelaufen wäre, ich hätte spontaner sein können etc. wenn ich eben keinen Hund gehabt hätte.
Man sollte es sich gut überlegen, ob man bereit ist, auch das ein oder andere Opfer zu bringen (Ich kann eben nicht abends mit in die Kneipe, wenn die Hunde schon 7 Stunden allein waren... ich muss in einer 1,5h Uni Pause nach Hause flitzen, mit den Hunden gehen und wieder los, statt in der Mensa zu essen...).
Und du solltest Plan B haben - wenn eben doch alles anders läuft als geplant.