Ich studiere Tiermedizin (im zweiten Semester), wohne alleine und hab sogar gleich 2 (große) Hunde 
Ich hab vorher ein Jahr Biologie studiert, mit einem Hund. Dann hab ich zur Tiermedizin gewechselt und im entgegen meinem Vorsatz "Kein Zweiter Hund während dem Studium) im Dezember 2009 noch einen Hund aufgenommen.
Ja, es klappt.
Aber es ist manchmal stressig. Sehr stressig. Und finanzielle eng.
Mein Mittwoch sieht z.B. so aus:
um 7.15 Aufstehen, ne halbe Stunde mit den Hunden raus, frühstücken, Sachen Packen, Uni bis um 12. Dann nach Hause, ne halbe Stunde mit den Hunden raus, Hunde füttern, wieder in die Uni.
Dort bis um 5, nach Hause, mit den Hunden eine große Runde gehen.
Andere Studenten ohne Hund haben nicht so nen Stress. Sie können länger Schlafen, sie können in der Mittagspause was essen, statt nach Hause zu hetzen und Gassi zu gehen.
Sie können auch nach der Uni noch z.B. zu Freunden gehen, ins Kino etc. pp.
Ich muss eben immer abstimmen, sodass die Hunde nicht so lang allein sind. Am "Stress-Mittwoch" z.B. kann ich Abends nichts mehr ohne Hunde machen, weil sie den ganzen Tag über schon so lange allein waren.
Viele Freunde/Bekannte von mir haben ebenfalls Hunde während dem Studium - es geht überall. Im Notfall hilft man sich gegenseitig aus.
Es ist aber machbar, wenn man will und auch bereit ist, mal selbst zurückzustecken.