Beiträge von PocoLoco

    Das ich mitten im Discounter stehe, meine Jacke und Hosen mit schlammigen Pfotenabdrücke übersät sind, meine Hose in die Gummistiefel gestopft sind, welche bis über die Knöchel mit Lehm und Matsch beschmiert sind und dabei ein seeliges Grinsen im roten Gesicht habe, während ich das Abendessen meines Hundes aussuche. Daran merkt man es....


    :D

    Bei mir gibt es mal ein grobes Wort, eine grobe Berührung, auch mal eine nachfliegende Leine (auch wenn es sich an einer Hand abzählen läßt). Aber eben nur in Situationen, wenn Hund sein Hirn völlig ausstellt. Das tut mir dann auch nicht leid.

    Mir tut es mehr leid, wenn ich ihn auf Grund schlechter Laune meinerseits mal runterputze, nur weil er mir einmal zu viel nach gelaufen ist und ich einmal zu viel über ihn stolper, oder aus der ein oder anderen wenigen schlimmeren Situation heraus.

    Aber es ist am Ende jeden Tages alles wieder vergessen wenn wir zusammen am Abend im Bett liegen, er sich an mich kuschelt und wir schmusen.

    Was mir allerdings am meisten leid tut, ist die Tatsache das ich Anfangs nicht konsequent genug war und mein Tun nicht hinterfragt habe, bis ich einen Kontrollfreak aller höchster Güte hier hocken hatte, der sich nicht 5 Minuten lang entspannen konnte, nur weil er die Kontrolle über mich verlieren hätte können.

    Hallo Patrik. Gut geschrieben hast du! Ich kann dir auch in keinem einzigen Punkt widersprechen, da es tatsächlich in den allermeisten Fällen so ist.

    Ich bin bald seit 3 Jahren Mitglied in diesem Forum und habe mich angemeldet, nachdem ich meinen ersten Hund geholt habe. Ich habe in der Auswahl des Hundes so ziemlich alles mitgenommen, was hier so gerne kritisiert wird.

    Nicht nur das ich den Hund über das Internet gesucht habe und gezielt ein Mischling ausserhalb des Tierschutzes gesucht habe, ich habe sogar den erst besten Hund gleich gekauft. Angesehen und nach drei Tagen abgeholt. Die Katze im Sack gekauft, wenn man so will. Noch dazu war es der typische Vermehrerhund. Die Eltern meilenweit nicht zu sehen, Impfpass war in den Umzugskartons verloren gegangen und hat sich nie wieder gefunden. Selbst das genaue Geburtsdatum konnte mir man nicht sagen. Und auch die mir genannten Rassen kann ich nicht bestätigen. Bis auf den offensichtlichen Labbi. Ich habe den Hund genommen, trotz besserem Wissens.

    Ich habe daraus nie ein Geheimnis gemacht. Habe es immer so erzählt wie es war und ich habe nie ein böses Wort zu lesen bekommen. Bis heute nicht.

    Ich denke eher, dass die meisten User hier im Forum ein Problem damit haben, wenn Leute sich nicht eingestehen können, dass es eigentlich nicht richtig war, sich bewusst einen Hund vom Vermehrer zu holen. Das sie sich immer noch alles schön reden, obwohl nachvollziehbare Kommentare kommen.

    Genauso wenig kann ich aber leiden, wenn jemand eine Frage hat und User Gegenfragen stellen, aus denen man sofort erkennt, dass sie den User der mit einer furzeinfachen Frage kam, bloß stellen wollen. Ich verstehe sehr oft nicht, warum man bei einer Frage, nicht einfach eine Antwort geben kann. Wenn ich wissen möchte, ob mein Welpe drei Schritte mehr als andere läuft (nur ein Beispiel zu nennen, diese Frage gab es nie im Forum), dann werde ich davon absolut abgeschreckt, wenn man mich ausfragt woher der Welpe ist, welcher Rasse er angehört, warum es denn ein Mischling sein muss, der nicht aus dem Tierschutz ist, warum er keine Papiere hat, wenn es ein Rassehund ist usw. Und schon ist die eigentliche Frage nicht nur nicht beantwortet, sondern der User ins Kreuzverhör genommen, so das sich dieser nie wieder blicken lässt. Und wehe man traut sich, sich über die Vorgehensweise dieser "Hundeschützer" zu beschweren. Dann bekommt man gesagt, dass man nicht oft genug auf Vermehrer und blahblahblah hinweisen kann und wenn es auch nur einen davon abhalten würde, sich einen Vermehrerwelpen anzuschaffen Einhörner anfangen Regenbögen zu sch*ißen und die Welt wieder ein Stück in Ordnung gerückt wird.
    Das sie aber so eben einen Menschen, der sich auf seinen Welpen sicherlich genauso gefreut hat, wie jeder der sich einen Tierschutzhund oder einen Rassehund ins Haus holt, so vergrault haben, dass sich dieser ganz sicher erstmal nicht mehr mit diesem Thema Vermehrer auseinandersetzen wird, da die Fanatisten es sicherlich übertreiben, wird im Siegestaumel übersehen. Denn dann kommt meist noch der selbstgefällige Nachsatz "War ja klar, dass er/sie/es sich nicht mehr meldet. Jetzt hat er/sie/es nicht zu hören bekommen was er/sie/es gern wollte!"

    Ich will nicht falsch verstanden werden und befürworte die ganze Vermehrersache sicherlich genauso wenig wie die meisten hier und habe mich auch schon entsprechend in entsprechenden Threads geäussert. Warnungen, Hinweise und Mahnungen zu dem Thema haben die selbe Berechtigung hier ausgeschrieben zu werden, wie alle anderen Themen auch. Allerdings bringt es niemanden, einem Menschen die Freude an seinem Hund so gründlich mies machen zu wollen, dass dieser Mensch sich nicht weiter informiert und den selben Fehler wohl wieder begehen wird.

    Ich kann nicht sagen, dass ich meinen Hund irgendwann mal bereut hätte, auch wenn wir teilweise durch schwere Zeiten gingen, die aber nicht mein Hund zu verantworten hatte, sondern ich. Auch die Aussage "Was man am Kaufpreis spart, bekommt man doppelt und dreifach wieder drauf. Und das als Arztkosten!" kann ich nicht bestätigen. Mein Hund hat mich in der Zeit in der er bei mir ist vielleicht 200 € Arztkosten gekostet. Die Impfungen und der eine Noteinsatz nach seinem Keksabenteuer. Während mein Rassekater, den ich von einer guten Zucht für 500€ gekauft habe, seinen Kaufpreis verdoppelt beim Tierarzt gelassen hat, wegen eines Herzfehlers. Weder Rassen noch Mischlinge kommen mit einem Garantiestempel was die Gesundheit angeht.

    Ich würde es abhängig vom Hund machen. Hätte ich einen 2 kg Hund würde ich um einiges früher eingreifen, als bei meinem standfesten 23 kg Hund. Da ich eigentlich großes Vertrauen in sein Urteilsvermögen anderen Hunden gegenüber habe, weiß ich, dass er sich selber früh genug rausziehen kann, wenn er bedrängt werden würde. Allerdings greife ich aber rigoros ein, wenn der werte Herr seine Manieren vergisst und sich selber wie ein Beserker aufführt. Das passiert manchmal bei kastrierten Rüden. Dann wird er raus gerufen, muss runterkommen und darf es dann noch mal versuchen. Benimmt er sich wieder daneben, dann ist für ihn dieser Kontakt gelaufen und ich gehe weiter.

    Ihr habt den Hund seit 2 1/2 Wochen? Sie ist noch nicht richtig angekommen und kann euch noch nicht richtig einschätzen. Klar, dass sie bei Unsicherheit lieber bellt, als das nachher noch was mit ihr passiert.

    Das Halsband wird nicht die Ursache des Bellens abstellen. Das ist höchsten eine ultra bequeme Art der Symptombekämpfung. Erziehung ist keine Sache des Alters. Auch ein 12 Jahre alter Hund kann noch was lernen.

    Aber ersteinmal muss der Hund doch erst begreifen, dass er nun zu euch gehört und das ihr euch ab jetzt um alle Angelegenheiten kümmern werdet.
    Also bevor ihr das Geld für so ein unsägliches Halsband ausgebt (egal ob es nun mit Strom, Ultraschall oder mit Wasser betrieben wird), holt euch lieber professionelle Hilfe ins Haus. Da hat vorallem der Hund mehr von.

    Vielleicht magst du deinen ungefähren Wohnort angeben. Vielleicht kann dir der ein oder andere Fori einen guten Trainer oder Hundeschule empfehlen.

    Muss mich selber mal pushen.

    Mittlerweile sind die ehemaligen Besitzer und Züchter unbekannt verzogen und ich habe keinerlei Kontakt mehr. Zuletzt befanden sie sich in Solingen-Wald. Es könnte ja sein, dass sie noch einen weiteren Wurf dort hatten.

    Noch mal ein paar Eckdaten:

    - Geboren wurde der Wurf aus dem mein Hund stammt um Ostern 2006. Also 14. - 15.04.06 plus/minus 1 oder 2 Tage. Das genaue Datum konnte mir leider nicht genannt werden, hatte auch keine Dokumente bekommen (Impfpass zB)
    - Rassemix soll angeblich Labrador/deutsch Kurzhaar (Vater) und Labrador/Dalmatiner (Mutter) sein. Habe die angeblichen Eltern lediglich auf Bildern gesehen.
    - Mindestens eine Schwester soll ebenfalls sehr kompakt und klein geraten sein
    - als ich den Hund am 8.3.07 besucht habe, wurde am selben Tag ein Welpe von ca. 8-10 Wochen abgeholt, der allerdings meinem Hund nicht im geringsten ähnlich sah. Ob er die selben Eltern hatte, weiß ich nicht
    - Das von den "Züchtern" betriebene Hotel nannte sich Hotel Brückenhof, welches sie aber nicht mehr betreiben und das schon seit April 07

    Ich würde wirklich gerne ein oder zwei Geschwister, oder Halbgeschwister von meinem Hund kennen lernen.

    Wieso soll denn der Halter beweisen, dass er einen vermutlichen Listenhund(/Mischling) besitzt? :???: Das würde ich doch gar nicht wollen.

    Oder meintest du, dass der Halter nachweisen muss, dass es sich NICHT um einen Listenhund oder einen Mischling aus diesen handelt?


    *verwirrt ist*

    Zitat

    Schon Kindern bringt man bei, schlafende Hunde nicht anzufassen.
    Und ein Hund mit dieser Vergangenheit schon garnicht.

    Ich würde jedes bedrängen vermeiden und erstmal Vertrauen aufbauen.


    Dann hat der Hund auch nichts auf dem Sofa verloren, da es dort wohl oder übel immer zu Berührungen kommen kann, wenn der Hund schläft. Wenn er nichts mit mir zu tun haben will, wenn er pennt, soll er in sein Körbchen gehen.


    Ich denke ähnlich wie Onyxvl. Wer weiß auch, was das Bauchkraulen bei ihm "getriggert", also ausgelöst hat. Das ist das Problem bei Hunden mit unbekannter Vergangenheit.


    Ps: Ich finde es sehr schade, dass du dich so gescheut hast, die Rasse deines Hundes zu nennen, nur weil jemand Vorurteile haben könnte. Natürlich kann man aus der Rasse des Hundes ein paar Rückschlüsse ziehen, allerdings keine Vorurteile, sondern auch ein Stück weit Rassetypisches Verhalten. Dobermänner werden ja allgemein als recht "nervös", "hibbelig" und "sensibel" beschrieben, gepaart mit einer Vergangenheit, die du nicht zu 100% nachvollziehen kannst, kann es schon mal zu "unberechenbaren" Verhalten kommen, dass sich erst nach längerer Betrachtung erschließt. ;) Ausserdem ist das hier ein Hundeforum. Da gibt es keine Rassenvorurteile. :D

    Was die Schnalle angeht, so habe ich auch keinerlei Probleme. Wahrscheinlich kann man einfach Pech haben und eine Montagsschnalle erwischen.

    Ich kenne 2 Leute (von 5 K9-Besitzern) denen die Schnalle entweder kaputt gegangen ist, oder nicht richtig einrastet und der Hund mehrmals nackig da stand. Dabei handelte es sich um das TTP (zerbrochene Schnalle) und das Gurtband. Vielleicht sollte man es mehrmals testen, bevor man mit einem (ängstlichen, Leinenaggressiven) Hund auf die Straße geht, nur um sicher zu sein, dass der Hund nicht plötzlich nackig ist.