Beiträge von PocoLoco

    Letztens, vor drei Tagen, war ich gerade auf dem Nachhauseweg mit meinem Hund, nach einem ausgedehntem Waldspaziergang. Ich gehe also an der Straße entlang, Hund wie immer an der Leine. Kommt auf der anderen Straßenseite ein älterer Mann mit einem Parson uns entgegen. Poco zeigte kaum Interesse, er wollte heim und hatte Hunger. Der Parson allerdings -zack- kläffend über die Straße (wo Gott sei es gedankt weder Auto noch Bus kam) und sprang hinter uns ins Gebüsch (hatte wohl mehr Schiss vor Poco als Courage). Poco hat das nicht gejuckt. Leber wartete zu Hause. Das Herrchen vom anderen Hund ganz schlau, anstatt auch rüber zu kommen, ruft er den Hund über die Straße (erneut Gott sei Dank ohne Automobilem Zwischenfall), schmeißt ihn auf den Rücken und krallt sich in dessen Kehle. Ich war natürlich entsetzt und fragte, was genau er dächte, hätte der Hund jetzt gelernt, ausser das es ein Fehler ist zurück zu kommen?
    Ich hätte leicht reden, meinte der Mann. Meiner wäre ja schließlich nicht über die Straße gerannt und er wüsste nicht, wie er das seinem austreiben könnte. Ich habe dann die Leine meines Hundes hoch gehalten und meinte: "Damit vielleicht???" Und er sagte nur abweisend, dass ich meinen an die Leine nehmen muss und er nicht. Bei ihm scheint es noch nicht angekommen zu sein, dass es egal ist wie groß der Hund ist: In bebauten Gebieten und an Straßen sind alle Hunde in unserer Stadt an der Leine zu führen. Aber das hat ihn nicht interessiert. Mal sehen, wie lange das noch gut geht und der Hund diese Eskapaden überlebt. Manche Menschen...

    Heute, war auch sehr süß, waren wir mit unserer Truppe unterwegs und trafen dabei auf eine Familie mit 2 Kindern. Wir haben unsere Hunde auf einen großen Baumstamm springen lassen und die Familie vorbei gelassen. Da rief das kleinere Kind plötzlich: "Guck mal Mama! Ein Pony!" und zeigte dabei auf unseren Jack Russell Terrier Josephine.

    Hallo! ;)

    Was ein toller Kater! :gut: Meine haben sich letztes Jahr auch brutzeln lassen. Dann lag die ganze Bagage draußen und hat sich die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Dieses Jahr fangen sie auch wieder damit an. Wenn es zu warm wird, gehen sie rein oder in den Schatten. Einen Schlag hat noch keiner bekommen.

    Ja genau sowas! :lol: Die Hündin meiner Eltern hat sich auch etwas schönes ausgedacht. Meine Mama sitzt gern auf dem Boden und wenn der Wassernapf der Hündin leer war, hat Daika gewartet bis meine Mama was trank und hat ihr während dessen den Mundwinkel geleckt. Da wusste meine Mutter dann, dass Daika Durst hatte und der Napf leer war.

    Das kennt glaube ich jeder, der schon seit längerer Zeit mit seinem Hund zusammen lebt. Bei mir und meiner Töle sind es nun gute 3 Jahre und es haben sich so Kleinigkeiten eingeschlichen, die man selber gar nicht merkt, die aber andere Leute verblüffen können.

    Ein Beispiel. Am Dienstag war ich beim Friseur. Die Friseurin ist eine alte Bekannte und gute Freundin meiner Tante und wir kennen uns auch schon aus meinen Jugendtagen. Poco ist immer gern gesehen bei ihr, weil sie ihn ja nun auch schon kennt und er sich zu benehmen weiß. Während mir also Strähnchen verpasst wurden, lag Poco unter der Theke um nicht im Weg zu sein. Neben ihm lag seine Leine, die ich dort hin geworfen hatte. Als dann alles erledigt war und wir gehen konnten, sagte ich beiläufig, als würde ich mich mit der Bekannten unterhalten: "Gib mir mal bitte die Leine!" Poco wischt unter die Theke und bringt mir die Leine und reicht sie mir. Meine Bekannte stand lachend da und meinte, dass sie sowas noch nie gesehen habe. Da ist mir erstmal aufgefallen, was mein Hund da eigentlich kann. Denn wir haben das nie so wirklich geübt. Heute habe ich das selbe zu ihm gesagt, als wir meine Oma besuchen waren und auch da hat er sofort die Leine geholt und in meine Hand gelegt.

    Das sind so kleine Dinge, die sich mit der Zeit einbürgern und die man gar nicht richtig geübt hat. "Mach mal Pause!" ist auch so ein Beispiel. Mein Hund legt sich dann sofort hin und ruht sich aus. Viele Dinge zeichnen sich dadurch aus, dass sie einem gar nicht so unbedingt auffallen und deswegen kann man sie kaum benennen.

    Habt ihr auch solche Dinge, die ihr erzählen könnt? Dinge von denen ihr euch gar nicht so richtig erklären könnt, wann der Hund das begonnen hat und vorallem, wie er es gelernt hat, wenn es um den Alltag mit euch und dem Hund geht?

    Dieses offensichtliche Zusammensein, Zusammenleben und Zusammengehören löst bei mir ein warmes Gefühl im Magen aus. Im Augenblick kann ich sagen, bin ich da, wo ich immer mit einem Hund sein wollte: Wir sind ein Team. Und das macht mich wahnsinnig glücklich und auch stolz auf meinen kleinen Dicken.

    Ich fand ja immer diese kleinen weißen Teppich-Porsche furchtbar. Und jetzt, wo ich welche kennen gelernt habe, könnte ich sie knuddeln und knutschen und bin momentan (mal wieder) am überlegen, ob hier nicht gerade ein solcher als Pflegehund einziehen soll.

    Im Grunde genommen gibt es für mich nicht DEN Hund oder DIE Rasse. Ich kann mich auch in einen deformierten Hund verlieben (ich liebe die franz. Bulldogge Chester). Sobald ich einen Hund kennen gelernt habe, kann ich nicht mehr behaupten, dass ich ihn furchtbar finde (warte leider immer noch auf den DSH und den Border, die mir zeigen, dass ihre Rassen super sind). Ich habe lange schon aufgehört Hunde nach ihrem Aussehen und Rasse(mischungen) zu beurteilen. Ich lernen den Hund lieber kennen (und zu 99% auch zu mögen). Wer weiß. Eines Tages besitze ich vielleicht einen Yorkie, oder die Coton-Dame bleibt bei mir (wenn sie einziehen sollte) und das sind alles Hunde, die ich NIE haben wollte.

    Mich würden mal die Gegenaspekte zum Chippen interessieren. Ich höre und lese das immer wieder, dass Chippen nicht risikofrei ist. Leider habe ich noch nie Gründe gefunden.

    Mein Hund ist gechippt und ich würde das von meinem jetzigen Stand allen anderen Kennzeichnungsarten vorziehen. Er wurde mit 11 Monaten gechippt und sein Chip ist gewandert. Von der Setzstelle in der Schulter runter zur linken Innenseite seines Beines. Ich kann den Chip deutlich spüren. Bei dem Hund meiner Schwester sitzt der Chip immer noch da, wo er gesetzt wurde. Und alle Leute deren Hunde gechippt sind haben noch nie was negatives berichtet. Deswegen würden mich Negativ-Berichte sehr interessieren.

    Davon abgesehen sind wir auch NRWler und mussten bei der Anmeldung eine Kennzeichnung vorlegen (20/40 eben).

    Ganz ehrlich habe ich beim Lesen eher das Gefühl, das der Hund eigentlich in ihrem Verständnis alles richtig gemacht hat. Ihr ist es erlaubt immer und alles zu kontrollieren und zu überwachen (damit spiele ich auf das ständige nachlaufen an) und hat sich natürlich dann gedacht, dass es ihre Pflicht ist, den Flur nun auch noch kontrollieren zu müssen. Vielleicht auch darauf, ob die Tür unten offen steht oder nicht.

    Nur mit darauf achten, ob das die Wohnungstür zu ist, wird es vielleicht nicht getan sein. Vielmehr muss der Hund lernen, dass er nicht überall hin gehen darf, selbst wenn Frauchen dort hin geht. Ein fester Platz in der Wohnung, auf dem er liegen bleibt wenn er dahin geschickt wird, ist unerlässlich. Das musste ich mit meinem Kontrolleur auch erstmal lernen. ;)

    Wenn der Kater einen allgemein sehr guten Eindruck macht und gut gefüttert ist, dann würde ich ihn nicht zu mir rein holen (ohne Katzenklo wird das eh nichts, wie du schon erfahren durftest). Ich würde mal in der Nachbarschaft fragen, ob sich jemand eine Katze angeschafft hat, die nun draußen rumläuft. Füttern würde ich ihn auch nicht aber sehr wohl im Auge behalten.