Ich arbeite ja in einem Altenheim und dieses hat auch 2 Glasschiebetüren. Die innere steht eigentlich immer auf (für was sie die eingebaut haben...) und die hintere ist ab 20 Uhr geschlossen. Nun haben wir also Feierabend, Hund kennt die Türen und weiß, dass sie alleine auf gehen. Rast auf die Tür zu und ich rufe noch: "Langsam!" Hund interessiert das nicht weiter, denn er muss sich dringend lösen (wie es scheint). Rast weiter auf die Tür zu. Ich kann eh nichts mehr machen (ausser den Hund beim nächsten Mal lieber an die Leine zu nehmen). Er ist noch genau eine (seiner) Hundelängen von der Tür entfernt, als er feststellt, dass sie gar nicht aufgeht. Er hat eine Vollbremsung eingelegt (hätte er Gummi an den Pfoten, hätte er eine Bremsspur hinterlassen), merkt, dass es nicht reicht und schmeißt sich im letzten Moment rum, so das er nicht mit dem Kopf, sondern mit der Seite auf der Tür abprallt.
Er ist NIE wieder durch diese Tür gerannt.
Oder der Hund einer Gassibekannten. Wir laufen in unserer Truppe durch den Wald und Styna (so heißt sie) sieht im Wald eine Taube. Frauchen sagt noch: "Styna, nein!" aber Styna denkt sich: "Ich bin eh schneller und renne trotzdem!" Sie rast also in einem Affenzahn los, rein ins Gebüsch und fliegt beinahe in der gleichen Geschwindigkeit rückwärts raus aus dem Gebüsch. Woher sollte der Hund auch wissen, dass sich an der Stelle ein sehr grobmaschiger Maschendrahtzaun befindet, der sie aufgefangen hat und wie eine Flitsche wieder auf den Gehweg befördert hat.
Muss ich erwähnen, dass Madame dort NICHT mehr lang läuft?