Ha! Ich wette mit dir, bei deiner Motte kommt sowas wie: DSH/Bichon/Dackel/Deutsche Dogge raus. Würde so in etwa wie bei Poco passen.
Obwohl ich aus lauter Neugier meine Rosie mal testen lassen würde.
Beiträge von PocoLoco
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Du bist ja verrückt, ich wollte doch gar nicht, dass du alle meine Fragen "schriftlich" beantwortest. Ist doch viel zu viel Arbeit
Aber es ist nicht schlecht, wenn man sich diese ganzen Dinge schriftlich auch noch mal durch den Kopf gehen läßt. Vielleicht würde ich die Fragen in einem Monat anders beantworten. :)ZitatRosie hat er in der Arbeit unter "Kontrolle", sie liegt ja neben ihm, nur dich nicht und das wurmt ihn vielleicht im Moment
Ich halte auf jeden Fall erstmal durch. Quietscht er, bin ich weg. Ist er ruhig, wird er "wahrgenommen".ZitatVon daher glaube ich Dir, dass Du vermeidest irgendwie anders zu sein als sonst. Trotzdem gab es eine Veränderung. Vielleicht ist Paco allgemein ein Hund, der sich mit Veränderungen schwer tut. Vielleicht setzt Du ihm mit der Futterumstellung noch eins drauf.
Auch ein interessanter Gedanken. Was das Futter angeht, bleibe ich jetzt erstmal dabei, sonst muss er sich ja wieder umstellen. Also die Sache ist die, das ich nie immer nur eine Futtersorte gegeben habe, sondern eigentlich immer je nachdem wo ich einkaufen war, etwas besorgt habe. Er hatte damit nie ein Problem. Nur dauert es natürlich länger, Trockenfutter zu inhalieren als Nassfutter. Ich setze es momentan mit Fencheltee an (also das TroFu). Aber das mit dem Taurin muss ich mal nachlesen.ZitatHat sich bei dir oder in deiner Gefühlswelt etwas verändert, was er spüren könnte?
Nun in sofern, als das ich etwas nervös geworden bin, weil er ständig Lautäusserungen von sich gibt. Davor wüsste ich jetzt nicht, dass ich irgendwie anders wäre.Allerdings ist mir gerade heute eine Sache in den Sinn gekommen, die ich bisher irgendwie ignoriert habe: Und zwar der Umstand, dass ich von meinen Arbeitsstunden von 75% auf 85% hoch gestuft wurde und dadurch natürlich auch mehr arbeiten muss. Vielleicht ist das auch mit einer der Gründe für Pocos Veränderung? Es sind immerhin 25% mehr und während ich damals mit 50% vielleicht 14 Tage im Monat arbeiten muss, sind es wie in diesem Monat 22 Tage. Das ist schon ein Unterschied, der sich bestimmt auch für den Hund bemerkbar macht. Ab Januar gehe ich dann wieder mit den Stunden auf 75% runter. Dann bekommt er wohl wieder ein Problem, weil wir dann wieder etwas weniger arbeiten, was? Ach ja.
Unangenehmer Nebeneffekt der ganzen Sache: Er nimmt wieder ab und ich muss mit Rinderfettpulver dagegen steuern.
Immer wenn ich denke, dass es mit dem Gewicht wieder hoch geht, kommt sowas. -
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1. Gab es anderes oder mehr Futter? Vielleicht von den Bewohnern?
Ja. Futter ist momentan Trockenfutter, weil ich das besser mit zur Arbeit nehmen kann und auch besser dort verfüttern kann. Was die Bewohner angeht, sind die meisten nicht in der Lage den Hunden was zu geben. Allerdings habe ich gestern im Wasser ein Kiwi-Strunk gefunden, den meine Hunde nicht angerührt haben. Ich weiß das ich bei einer Person aufpassen muss. Gott sei Dank kündigt die ihre Anwesenheit mit Singen an und deswegen bin ich dann immer sofort zur Stelle, wenn ich auch nur die erste Silbe höre.Zitat2. Hast du von der Früh in die Spätschicht gewechselt oder andersherum?
Früh auf Spät, wobei heute unser vierter Spätdienst war und heute war er auch etwas schlimmer als gestern. Aber dafür war er heute nicht ganz so extrem als er merkte, dass es jetzt nach Hause geht.Zitat3. Verhält sich Rosie heute anders und er ist deswegen angespannter?
Rosie hat sich (zumindenst für mich nicht erkenntlich) nicht anders verhalten. Sie liegt viel herum und schläft auch viel. Ich hatte eigentlich gehofft, dass Poco davon irgendwann profitiert, wenn er sieht, dass die pennt und das er dann schnallt, dass es keinen Grund gibt, so großartig aufgeregt zu sein.Zitat4. Hat er von Bewohnern Aufmerksamkeit bekommen wenn er fiept?
Ich habe eine Bewohnerin, die der Meinung ist dass sich beide Hunde immer fürchterlich freuen wenn sie sie sehen. Dabei ist sie den Hunden absolut egal. Aber sie hat den Poco durch ihr albernes (sorry, die Frau ist geistig noch ziemlich auf der Höhe) Gequake ziemlich aufgeregt. Ich habe mir ihr gesprochen und sie macht die Hunde schon seit einiger Zeit nicht mehr so verrückt. Ich habe Poco auch ziemlich häufig aus der Situation geholt, bevor sie überkochte (Poco hat dann gekläfft und ist rumgesprungen wie verrückt, wenn die Person auf ihn zu ging, was die Dame als Zeichen der übermäßigen Freude interpretierte). Und zwar kenne ich so in etwa die Zeiten wann sie auftaucht und habe Poco dann für die Zeit mit mir in den Stützpunkt genommen, wo er dann nicht so ausgerastet ist.Zitat5. Wie ist er wenn er generell die Arbeitszeit über nicht im selben Raum ist wie du und "kontrollieren" kann ob du da bist oder nicht?
Also beide Hunde sind im Aufenthaltsbereich angebunden (muss ich leider, weil ich Poco nicht trauen kann, wenn er seine Rennphase bekommt und mir nachher noch nen Senior umschmeißt, weil er nicht mehr bremsen kann). Gehe ich in ein Bewohnerzimmer, bin ich für ihn optisch nicht erreichbar, obwohl er mich natürlich hört, wenn ich mit den Leuten spreche. Ich höre ihn dann janken. Er jammert so ganz typisch für ihn und ich würde seine Stimme immer erkennen. Aber er macht es nicht jedesmal. Heute hat er es gemacht, als ich in 2 Zimmern drin war und in 2 anderen Zimmern habe ich ihn nicht gehört. Ich hatte eigentlich mal vorgehabt, die beiden zu filmen auf der Arbeit. Das muss ich echt mal machen. Denn wenn ich die Türen schließe, kann ich ihn nicht hören, es sei denn er würde lauthals bellen.Zitat6. Ist er den Tag zuvor ausgelasteter gewesen?
Also wir haben nichts anderes gemacht als am Tag zuvor. Ruhige Spaziergänge, mit sehr einfachen und kleinen Kommandoübungen, die er aus dem FF beherrscht.
Zitat7. Liegen die Hunde immer am selben Platz? Hat sich da etwas geändert?
Den Sommer über haben sie im Unreinraum gelegen, weil es dort einfach der kühlste Platz ist im Haus. Jetzt liegen sie allerdings schon seit ein paar Wochen in dem Aufenthaltsbereich, weil es dort wärmer ist und keine Fliesen dort sind. Poco kennt beide Bereiche.Heute war es wieder extrem mit seinem Gefiepe. Er liegt dann auf der Erde, den Kopf auf dem Boden und jedes Mal wenn er ausatmet kommt ein leises "Fiiiieeeeeep". Ich würde manchmal fast denken er sagt "Laaaaangweilig!" damit. Unterfordert oder Überfordert... bei ihm schwierig zu erkennen. Das Fiepen hat sich dann gesteigert. Und als er wirklich laut war, bin ich aufgestanden und gegangen. Denn ich saß heute viel mit im Aufenthaltbereich, weil ich eine Pflegeplanung schreibe. Ich habe dann was anderes gemacht und als ich ihn dann nicht mehr hörte, bin ich zurück und er war dann wieder ruhig. Aber er fing dann wieder an und so habe ich das Spielchen ein paar Mal gespielt (wenn er zu laut wurde, aufgestanden, weg gegangen was anderes gemacht). Und nach ein paar Mal ist er dann aufgestanden, hat sich anders hingelegt und mich die ganze Zeit angeschaut. Aber ich bin nicht drauf eingegangen, habe einfach weiter geschrieben. Am Abend dann, hat er sich auf die Seite gelegt und ist auch kurzzeitig eingeschlafen.
Nach der Übergabe dann sind wir zusammen in den Aufzug gestiegen und meine Nachtwachenkollegin (selber Hundehalterin) meinte da, dass er unheimlich auf mich fixiert ist. Immer schaut wo ich bin. Also mich sehr oft anschaut (draußen ist das nicht so extrem der Fall). Aber Rosie auch.
Morgen habe ich eine Fortbildung. Da ist unser Zeitplan wieder anders. Mal sehen.
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Also die Mutter hab ich gesehen, sie ist ein Cocker Spaniel und zum Vater hat man uns gesagt das er ein Kromfohrländer ist, aber das geht nicht sonst wäre ja kein kurzes Fell rausgekommen

Also was meint ihr was in Tayli noch sein könnte?
Es gibt auch Kurzhaar-Kromfohrländer. Unmöglich ist es also nicht. -
Nun, heute ist er wieder ein wenig angespannter. Bin ich in Bewohnerzimmern, höre ich immer wieder wie er jammert und fiept. Komme ich zurück fängt er auch sofort an zu janken. Nicht übermäßig laut oder so, aber hörbar. Ich gehe dann weiter ohne in seine Richtung zu schauen. Laufe dann ein paar Mal auf und ab und er hört dann auch auf zu jammern. Und heute legt er sich kaum hin, so wie gestern. Er sitzt viel mehr und schaut. An sich nichts schlimmes, aber er ist deutlich angespannt.
Ich weiß nicht, was ich heute anders gemacht habe wie gestern.
Nun ja. jetzt gerade liegt er mit dem Kopf auch auf dem Boden. Aber sobald ich gleich aufstehe, steht er mit Sicherheit auch wieder parat und gibt Ton. :/
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Ich bin grad auf der Arbeit und versuche mich kurz zu fassen und zu antworten. :)
ZitatSieht und hört er normal, oder hat er da vielleicht schleichende Probleme, die ihn unsicher machen?
Ohren und Augen sollen die nächste Zeit geprüft werden. Im Alltag merke ich allerdings keine Einschränkungen (was ja nichts heißen mag). Mit dem Hören ist es so, dass Poco auf die leisesten Geräusche reagiert. Da ich allerdings selbst schwerhörig bin, weiß ich, dass Schwerhörig nicht gleich Schwerhörig ist.
Notiert.ZitatDas Gehör läßt bestimmt etwas nach, so daß vertraute Geräusche plötzlich sich "merkwürdig" anhören.
Hund erschreckt sich schneller, weil er nicht mitbekommen hat, daß da was war.
Und die Augen sind bestimmt auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Das ist mit Sicherheit so. Aber ich finde ihn mit noch nicht ganz 6 Jahren ehrlich gesagt noch nicht alt. Eher so in der Mitte seiner Blüte. Wie früh fängt ein mittelgroßer Hund mit dem "Alt werden" an?ZitatKönnte es sein (und das soll echt nur ein Denkanstoss sein, fiel mir beim Querlesen auf) dass Poco seinen Johnny-Kontroletti
an Rosie quasi auslebt?
Du, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Möglich wäre es auf jeden Fall. Hier auf Arbeit fressen beide getrennt und da hat er einen riesigen Terz veranstaltet. Aber ich habe es auf das Futter bezogen, von dem er wusste das es das gleich gibt. Interessante These! Danke!ZitatAlso es gibt Hunde, die bei (zuviel) Kohlenhydraten hibbelig und aufgedreht werden- hast Du denn das Futter umgestellt?
In sofern als das ich momentan mehr Trockenfutter fütter (ist besser zu transportieren und hygienischer auf der Arbeit). Die Zusammensetzung habe ich grad nicht zur Hand, da muss ich heute Abend mal schauen.ZitatJetzt fährt er sich beim Spielen mit Rosie hoch, dann geht er mit in die Arbeit und du machst noch Spielchen mit ihm.
Also wenn wir arbeiten müssen, mache ich keine gesonderten Spiele mit ihm, weil ich eben denke, dass es ihn überforden könnte und er mir zu sehr hochfahren würde. Es sieht so aus, dass wir im Frühdienst nur eine Löserunde drehen und dann zur Arbeit fahren und nach der Arbeit einen Spaziergang mit den Gassiebekannten machen (bei denen er ja optisch entspannt scheint). Im Spätdienst gehen wir die große Runde vorher alleine. Dabei werden auf große Aufgaben verzichtet. Bei solchen Spaziergängen hält sich auch das Spielen der Hunde in Grenzen. Danach geht es auf die Arbeit und danach laufen wir noch mal eine gute halbe Stunde zum Entspannen, was er (meiner Meinung nach) gut toleriert. Die anderen Lösegänge sind nicht aufgezählt.ZitatGeben deine zwei denn in der Früh schon Gas?
Nein. Gar nicht. Sind wir zu Hause, wird lange geschlafen. Richtig aktiv werden sie erst nachmittags und das auch nur draußen. In der Wohnung wird nicht getobt. Höchstens mal leicht geplänkelt, aber nicht getobt.Aber eins muss ich sagen. Entweder haben wir beide heute einen guten Tag, oder es hat mir einfach nur mal gut getan den Stress runter zu schreiben. Aber er ist heute wunderbar an der Leine gelaufen. Der Rückruf war auch was besser als sonst. Und hier auf der Arbeit ist er im Moment ruhig. Er fiept nicht, nur dann wenn ich ein paar Mal an der Stelle vorbei laufe, an der beide Hunde geparkt sind. Jetzt im Moment liegen sie Rücken an Rücken und machen einen entspannten Eindruck.
Ich hoffe das bleibt heute auch noch so. -
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eine Hündin 'geht' und es kommt direkt eine neue. Könnte Rosie läufig werden?
Es lagen schon ein paar Monate dazwischen, bis Rosie da war. Rosie ist kastriert.ZitatDu kannst jetzt nur noch abwarten u. evtl. mit viel konditioniertem Ruhesignal arbeiten.....vorallem schimpf den Hund nicht....verhalte dich wie sonst auch, egal, ob es erstmal funzt od. nicht....du machst sonst zuviel kaputt.
Also wenn es das ist, dann ist das Ruhesignal bei uns "Pause". Ich verwende es momentan immer dann, wenn er wirklich komplett entspannt ist. Hier zu Hause ist er ruhig. Fiept nicht, meldet nichts. Liegt und kuschelt mit Rosie (die ebenfalls und vorallem ÜBERALL immer komplett entspannt ist). Daher eignet es sich gut, dann zu versuchen diese Entspannung zu konditionieren. Bisher ist es soweit, dass er sich bei "Mach Pause" hinlegt. Ob es schon ein Erfolg ist, weiß ich nicht.Eine andere Situation in der Poco entspannt ist (und eben oft auch nur auf den zweiten Zuruf reagiert), ist das Treffen mit unseren Gassi-Bekannten und Gassi allgemein. Es sei denn ich zwinge ihn zum Stillstand. Dann fiept er schon. Aber das hat er schon immer gemacht, mittlerweile ignoriere ich es einfach nur noch.
Seine Probleme mit der Unruhe liegen einfach im Auto (wenn wir die ihm bekannten Strecken fahren und wenn ich im Auto angesprochen werde) und auf der Arbeit. Nun, ich könnte ihn ja auch einfach zu Hause lassen, oder zu einem der Sitter geben. Aber da reagiert er dann mit der selben Unruhe. Zu Hause bellt er mittlerweile alles zusammen. Aber ich denke er wurde mal zu Hause gereizt durch jemanden an der Tür und weil er dann von meiner Tante aus der Wohnung geholt wurde, denkt er sich jetzt, dass wenn er Krach macht jemand kommt und ihn holt. Er war zu Hause alleine noch nie komplett entspannt.
Jetzt habe ich natürlich auch schon drüber nach gedacht und da ich und die Hunde nun fast 24 Stunden am Tag zusammen sind, mache ich mir zusätzlich ein wenig Gedanken, ob sein alter "Kontrollwahn" den er damals mal hatte wieder aufflammt. Nicht ganz so extrem wie damals, aber spürbar. Nur bin ich etwas überfragt, wie ich dem entgegen treten sollte, sollte es sich so verhalten.
ZitatNa ja, ich kann das schlecht beurteilen bei Euch...., es kommt auf soviele Dinge drauf an - wie bist du? Wie ist der eine oder andere Hund?
Von Weiten und ohne die Protagonisten zu kennen ist es unmöglich DEN Tipp zu geben. Deswegen wollte ich ein paar Gedankengänge hören. :)
Vielleicht nur kurz angerissen: Ich bin sehr streng (ich weiß es und versuche diese Strenge in die richtigen Bahnen zu lenken) aber dabei auch wieder sehr "herzlich", liebe den Kontakt mit meinen Viechern und brauche Kontaktliegen fast genauso sehr wie sie, denke ich manchmal. Ich bin seeeehr ungeduldig und versuche auch dies zu Gunsten der Hunde runter zu schrauben. Ich vergesse schon mal gern, dass es sich um Hunde handelt und nicht um Wesen die komplett perfekt sind. An Konsequenz mangelt es nicht und Poco setzt eigentlich alle Regeln/Grenzen und Kommandos sehr gut um. Er ist ein Streber. Er ist wirklich gut in allem was er gelernt hat. Er liest mich und meine Körpersprache sehr, sehr präzise und genau. Wenn er nicht so nervös ist wie im Moment, kommt es sogar vor, dass er Kommandos ausführt, die ich noch nicht verbalisiert habe oder gerade erst per Gestik andeute. Mit Rosie kommt er (meiner Meinung nach) sehr gut klar. Es wird sich gegenseitig geputzt, die Ohren gesäubert, sanft geplänkelt im Spiel, viel Kontaktliegen betrieben. Man kann sagen: Wo der eine Hund, so auch der andere. Ich fand eigentlich immer, dass sie ihm gut tut. Seit sie da ist, ist er meiner Meinung nach aufgeblüht. Agiler, spielt wieder mehr, Spaziergänge bestehen nicht mehr nur aus Schnüffeln (abgesehen von den Dingen die er mit mir schon immer gemacht hat. Suchspiele, laienhafte Unterordnung etc). Er sucht Rosie wenn sie nicht dort ist, wo er sie vermutet und all solche Dinge. Und vorallem alles Dinge, die er mit der anderen Hündin nie getan hat. Wenn die sich zu ihm legte, ist er aufgestanden und hat sich woanders hingelegt. Zu Rosie geht er allerdings auch von sich aus. Deswegen denke ich nicht unbedingt, dass es an der Person Rosie liegt, sondern wenn, dann an den anderen Umständen.
Rosie ist ein Ruhepol. Sie ist so ausgeglichen, das komplette Gegenteil von (dem immerhin schon immer etwas hibbeligen, Hummeln im Arsch) Poco. Sie legt sich überall hin und entspannt. Draußen legt sie sich ins Gras und schläft. Etwas das Poco nie täte. Sie malträtiert ihn nicht, schränkt ihn nicht ein (er sie auch nicht). Maßregelungen finden so gut wie nie statt. Nur einmal, als der Herr sich mit dem vollen Gewicht auf ihre Bauchpartie hat fallen lassen und das wohl weh tat. Aber selbst da war es sofort wieder gut.Vielleicht rede ich mir das jetzt auch alles nur schön.
Deswegen betriebsblind. Im Auge wird er auf jeden Fall behalten.Ist Hibbeligkeit eigentlich auch Fütterungsbedingt? Kann das auch mit Futter zusammen hängen?
ZitatWas haben wir gemacht? Eigentlich nichts besonderes. Wir haben weitergemacht wie bisher. Für ihn ist es mit Sicherheit auch etwas schwierig gewesen, weil Big ja nun ein besonderes problematischer Hund ist, deshalb ist seine Veränderung kaum verwunderlich.
Danke für deine Einschätzung. :) Sicher, es ist für den Hund eine Umstellung, wenn ein zweiter Hund dazu kommt. Mich irritiert es nur, dass er bei der ersten Hündin nicht so reagiert hat, obwohl er mit ihr, wie bereits geschrieben, nicht so ein tiefes Verhältnis aufbauen konnte wie mit Rosie (und wer weiß was Poco damals schon gespürt hat, bei Paulchen).Ich denke ich werde auf Null zurück gehen mit ihm und einfach so mit ihm arbeiten wie ich es anfangs gemacht habe.
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Die Ursache kann dir bestimmt jeder Tierarzt über einen entsprechenden Test bestätigen (Cortisolausschüttung).
Ist dieses nicht in einem großen Blutbild enthalten? Muss man extra anfordern? Und dann frage ich mich, warum er das Verhalten nicht beim ersten Zweithund gezeigt hat, mit der er sich zwar gut, aber nicht so gut wie mit der aktuellen Hündin verstanden hat.
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Ich würde wohl darüber nachdenken, ihn zunächst tierärztlich durchchecken zu lassen (Blutbild), um auszuschließen, dass es eine organische Ursache für seine Veränderungen gibt.
Also er wurde kürzlich vom Blutbild her gecheckt, weil er abgenommen hatte und ich leichte Paranoia habe, seit meine erste Hündin ein Problem mit der Bauchspeicheldrüse hatte. Laut dem Blutbild ist organisch alles okay mit ihm.ZitatSchmerzen am Bewegungsapparat
Hm. Mir ist jetzt bei seinen Bewegungen nichts weiter aufgefallen. Also keine leichte Steifigkeit oder Bewegungsunlust. Aber auch kein vermehrter Bewegungsdrang. Aber die Möglichkeit wird im Auge behalten.ZitatIch drücke die Daumen, dass es nur eine Phase ist ;-)
Danke. Eine nervige Phase zwar, aber hoffentlich nur das. :)ZitatWitzig...also, nicht wirklich lustig, aber ich hab mit Corey sowas ähnliches, obwohl sich fast nix in seinem Leben verändert hat.
Ich hab ihn, seit er ca 11 Monate alt ist und im nächsten April wird er 6 Jahre.
Seit einigen Wochen frag ich mich, was mit ihm los ist.
Das nenne ich ja mal ein Zufall. Bei Poco war es so, dass er mit 2 Jahren eine Wesensänderung hatte (Spielen mit anderen Hunden war plötzlich bäh) und mit 4 Jahren auch wieder (Spielen mit anderen Hunden plötzlich wieder Hit). Vielleicht geht was im 2 Jahresrhythmus mit ihm vor? -
Wird, sowie ich mich kenne, sicher ein längerer Beitrag. Es geht um meinen Rüden Poco, der im März 6 Jahre alt werden wird, mit 11 Monaten damals zu mir kam. Im Moment ist er fast wieder so, wie er zu Anfang war, als ich ihn bekam und ich weiß nicht wirklich warum.
Als ich ihn damals zu mir nahm, war er ein junger Kerl, der ausser Sitz und seinem Namen nichts kannte. Auch die Umwelt war nicht immer so zu seiner Zufriedenheit. Busse und Laster fand er zum in die Büsche springen, er hatte Angst, Mülltüten, Pflanzenkübel in Vorgärten, komisch geschnittene Büsche wurden angeknurrt, vorallem in der Dämmerung und im Dunkeln. So verhielt es sich auch mit dunkel gekleideten Personen.
Durch den Stress und vorallem wohl auch durch die Futterumstellung (Pedigree zu mäßig besseren Futter) litt er die ersten 3 bis 4 Monate praktisch nur unter Durchfall. Mal mehr oder weniger stark. Wir waren öfter beim Tierarzt um einfach nichts zu übersehen. Er wurde von mir nochmal komplett durch geimpft (da ich nie einen Impfpass erhielt, Poco ist schließlich ein Vermehrerhund) und er wurde entwurmt. Darmaufbauende Medikamente gab es ebenso wie Mittelchen, die gegen den Durchfall halfen. War auch alles gut, solange bis es abgesetzt wurde. Er nahm natürlich auch ab in der Zeit.Psychisch war er auch sehr angeschlagen. Hibbelig, nervös und ängstlich (Rute sehr, sehr oft unterm Bauch), er machte unter sich, wenn ihm irgendwas nicht geheuer war. Ich nahm ihn damals mit zur Arbeit, was er meiner Meinung nach toll fand. Denn im Gegensatz zu der Welt "draußen" zeigte er sich meinen Senioren gegenüber stets freundlich und ließ sich bevorzugt von ihnen streicheln.
Wie dem auch sei. Ich habe ihn soweit hinbekommen, dass er sehr souverän durch den Alltag geht und auch neue, unvorhergesehene Situationen mit Bravour meistert.
Am längsten dauerte es, seine Schreckhaftigkeit von schnell bewegenden Händen und Leinen einzugrenzen. Immer wieder kam es vor, dass er beinahe eine Bauchlandung machte, wenn sich eine Hand schnell über ihn hinwegbewegte.
Auch war er, bis er ca 2 Jahre alt wurde, ein Haudrauf für andere Hunde. Er wurde so oft dumm angemacht von anderen Hunden, obwohl er sie immer ignorierte.
Nun ist es seit ein paar Wochen so, dass mir auffällt, dass er sich wieder "zurückentwickelt". Seine Schreckhaftigkeit kommt zurück und heute war es sogar so, dass er sich richtig weg geduckt hat, als ich die Leine nachfassen wollte. Und gestern Abend hat er beim Kraulen sogar wieder ein paar Tropfen verloren.
Er ist nervös, hibbelig, fiept und nörgelt praktisch ununterbrochen auf der Arbeit. Im Auto wird alles kommentiert von ihm und wehe mich spricht jemand von ausserhalb des Autos an. Dann wird ein riesen Fass mit Gekläffe und Geknurre aufgemacht. Er reagiert zwar auf ein "Aus", reduziert das Bellen aber auf Wuffen.Unterm Strich: Er kommt mir momentan wieder richtig unsicher vor. Und ich weiß nicht, woran ich es festmachen kann, was der Grund dafür sein könnte. Kann Rosie (meine Hündin, die ich seit Juli habe) dran Schuld sein? Wenn ja, wie? Ich kümmere mich nicht weniger um Poco. Ich behandel ihn genauso wie vor Rosie auch. Und vor Rosie gab es noch Pauline und da war Poco "normal" die ganze Zeit, obwohl ich mich um Pauline vermehrt kümmern musste, da sie krank war.
Ich bin im Moment richtig ratlos. Und ich muss zugeben, dass mich die Fieperei auf Arbeit kollossal nervt, weil einfach alles kommentiert wird. Ich kann ihn nicht mehr ableinen auf der Arbeit, weil er dann sofort losstürmt, ich Angst haben muss, dass er mir einen Senior umschmeißt, weil Poco wegen des Laminates nicht rechtzeitig bremsen kann.
Maßregeln des Gefiepes geht nach hinten los. Ansprache = größeres Theater, da Willen bekommen. Ignorieren nutzt GAR NICHTS. Ich ignoriere ihn seit Wochen wenn er fiept. Heute wurde er belohnt wenn er ruhig war. Schnüss zu, Wurst kam geflogen. Denn wenn ich ihn verbal lobe, dreht er wieder auf. Die Futtermethode wirkte genau 3 Mal, danach nicht mehr.
Draußen ist alles relativ beim Alten. Obwohl mir da seit zwei, drei Monaten auffällt, dass ich ihn meist 2 Mal rufen muss, damit er ran kommt. Oder ich muss regelrecht brüllen. Ich habe schon an die Ohren gedacht, ob diese irgendwas haben. Aber dann hört er auch wieder auf das leiseste Kommando. Es ist nicht so, dass er Angst hat zu mir zu kommen wenn ich ihn rufe. Es ist jetzt schon paar Mal aufgefallen (mir und sogar Gassibekannten), dass er beim Rückruf erstmal eine Reaktion zeigt und sich dann zu denken scheint "Ich war nicht gemeint!" und es offenbar einfach ignoriert das ich ihn gerufen habe. Wenn ich dann noch mal rufe, kommt er.
Lese ich das alles, denke ich mir: Mein Gott Olle, hast DU Probleme. Aber Poco ist einfach nicht der Hund, der er sonst immer ist. Und ich frage mich, was falsch läuft. Ich brauch einfach mal ein paar Denkansätze. Wäre nett, wenn mir die einer geben könnte, denn ich glaube ich bin leicht betriebsblind. :/