Beiträge von PocoLoco

    Ich glaube auch, dass es eher mit dem Charakter des Hundes zusammen hängt, wie er reagiert wenn er jemanden trifft, den er sehr lange nicht mehr gesehen hat.

    Mein Rüde und ich hatten mal eine Episode, wo wir und auch sehr lange nicht gesehen haben. Er war zu der Zeit bei meinen Eltern, wo es ihm sehr gut ging. Aber als ich nach langer Zeit bei denen Auftauchte, erzählte mein Vater, dass er schon lange bevor ich klingelte sehr nervös wurde. Er muss unser Auto gehört und erkannt haben. Und die anschließende Begrüßung: Mein lieber Schollie. Nicht von schlechten Eltern. :) Er lag dann die ganze Zeit während meines Besuches auf meinen Füßen um nur nicht zu verpassen, wenn ich gehe. An dem Tag habe ich ihn auch wieder mit genommen.

    Also bei mir gibt es nur eingeweichtes TroFu. Aus dem einfachen Gründen, dass beide Hunde wenig trinken und mein Rüde schlingt. Gebe ich das Futter trocken, dann bleibt es dem Spinner im Hals stecken. Also rühre ich es ihnen mit heißem Wasser (dann quillt es schneller, habe ich das Gefühl), Rinderfett (für Poco) und Möhrenpulver an. Wird gut vertragen und ich muss mir keine Sorgen um die Wasseraufnahme nach der Fressen machen.

    Die Bilder sind ja auch schon älter. Die Bissverletzung hatte er jetzt erst und es gibt Bilder von ihm (eben im Thread wo es um seine Verletzung geht) mit Kragen. Hier möchte sie Bilder einstellen, weil er nun keinen Kragen mehr trägt, die Verletzungen also abgeheilt sind. :) Schau hier.

    Zitat

    Warum musste der Süße denn einen Kragen tragen? Hoffentlich nichts schlimmes...
    :D


    Weil das arme Kerlchen gebissen wurde.

    Ansonsten ist der Hein ja ein echter Charakterkopf, so wie ich das hier lese was? Schöner Hund. Würde farblich perfekt zu meinen BKHs passen. :)

    Völliger am Thema vorbeigegriffener Einwurf von mir: Ich finds doof, dass die jetzt bei Hund-Katze-Maus olle Kamellen wieder aufwärmen. So wie der mit der Frau und Carlos... Haben die nichts neues?

    Den Biss vom Labrador-Mix meiner Eltern habe ich noch nicht erwähnt. Der Hund wollte meinen Hund maßregeln, mein Bein war dazwischen (niemand hat meinen Hund zu maßregeln, auch kein anderer Hund, nur weil anderer Hund meint, dass die Wohnung meiner Oma jetzt ihm gehört nur weil er sich 2 Minuten vor meinem Hund dort aufgehalten hatte). Hätte ich nicht eine dicke Jeans angehabt und der Hund meiner Eltern nicht so abgestumpfte Alterszähne... prost Mahlzeit. Mein Knie war wochenlang blau und ich bekomme nicht schnell blaue Flecken.

    Zitat


    Ja mich bewegt so etwas auch sehr :sad2:
    Im Fernsehen hab ich mal ein Altersheim gesehen da durften die Senioren ihre Tiere behalten fand ich gut so etwas sollte es öfter geben :gut:


    Finde ich auch gut. Nur wer soll sich im Heim um die Tiere kümmern, wenn es die Leutchen selber nicht mehr können?

    Cento und Eddy nochmal.

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    Ich denke die Aussage "Hunde/oder auch Tiere allgemein können nicht denken" basiert noch aus der Zeit, als der Mensch sich für das einzig Wahre hielt (was er ja noch immer tut, aber anderen Lebewesen werden halt immer mehr geistige Leistungen zugesprochen). So hieß es lange Zeit, dass der Mensch so schlau ist, weil er ein Ich-Bewusstsein hat. Neue Studien zeigen das dies auch für Raben, Shimpansen und Elefanten genauso zutreffen.
    Dann hieß es, dass der Mensch sich soweit kultivieren konnte, weil er die Möglichkeit einer komplexen Sprache hat. Heute wird heraus gefunden, dass vorallem Meeressäuger (Delfin und der verwandte Orka) ebenfalls eine sehr komplexe Sprache haben und auch für bestimmte Dinge "Namen" haben und in verschiedenen "Dialekten" sprechen. Ich habe da eine sehr interessante Doku gesehen, die mich fasziniert hat und da ging es um die Orkas. Wer die Doku auch sehen möchte: hier.

    John Finnemore hat dazu in einem seiner Hörspiele mal was nettes geschrieben und irgendwie passt es:
    Carolyn, all through human history, we’ve been wrong about equality, and we thought we were right. All men are equal – except slaves, obviously. Oh, no, wait! All men are equal, except black ones, obviously. No! No, wait! All people are equal, except women, obviously. Look, are you not at all curious about what we’re still getting wrong? And don’t you think there’s a good chance it’s “all lives are equal, except animals, obviously”?

    Um zum Thema zu kommen: Ja, Hunde denken. Auch meine Kater denken. Mein Kater Cento hat sich etwas einfallen lassen für den Fall, dass man ihn mal aussperrt und er dringend zB ins Wohnzimmer will. Ich habe es ihm nie aktiv beigebracht, wie man Türen öffnet. Er hat damit einfach angefangen. Genauso wie er verstanden hat, dass man bei einer Tür die nicht aufgeht, den Schlüssel (den ich aus der Wohnzimmertür nicht entnehmen kann) drehen muss.
    Mein Kater Leo hat mit Kombinationsgabe gelernt, wo es Futter gibt (im Schrank) und wie man effektiv und schnell an dieses kommt. Und damit man keinen Ärger bekommt, wie man schnell alle Beweise vernichtet: In dem man die Beweise den Hunden vorwirft.

    Mein Poco hat mal wohl das erstaunlichste hin bekommen. Und zwar kennt er das Kommando "Hol!" und hintendran hängt man den gewünschten Gegenstand. Er kann nicht viel auseinander halten, sondern ist meistens erst dann erfolgreich, wenn nur dieser Gegenstand als einziger greifbar bereit liegt.
    Nun begab es sich aber so, dass meine Schwester und meine Mutter mal da waren und meine Schwester sagte zu meinem Hund: "Hol Mamas Tasche!" Zielstrebig rannte mein Hund in den Flur und holte (obwohl so viele andere Taschen griffbereit da lagen) die Tasche meiner Mutter. Er gab sie meiner Schwester in die Hand und begann sie zu öffnen. Am Reissverschluss (auch das haben wir nie geübt). Meine Schwester meinte dann: "Such das Portemonaie!" Und mein Hund steckte seinen Kopf in Mutters Tasche, ließ Brillenetui, Kosmetiktasche, Knirps und Handyetui liegen und holte tatsächlich das Portemonaie hervor.

    Gut, es kann eine Reihe glücklicher Zufälle sein, aber es ist doch erstaunlich in meinen Augen.

    Meine verstorbene Pauline hat auch schnell 1 und 1 zusammen zählen können. Ich hatte mit ihr zum ersten Mal mit dem Futterdummy gearbeitet und zwar draußen. Über Nacht lag der Dummy auf der Kommode und wurde von den Katern entführt mit der Hoffnung auf ein paar Leckerbissen. Ich bekam davon so lange nichts mit, bis ich am nächsten Vormittag raus wollte und mit Pauli wieder üben wollte. Tja, wo war der Dummy hin? Ich begann zu suchen und als ob Pauline sich daran erinnerte was wir tags zuvor gemeinsam gesucht hatten, rannte sie plötzlich los ins Wohnzimmer (ich dachte, sie wollte trinken) und kam kurz drauf mit dem Futterdummy im Maul wieder und drückte ihn mir so nachdrücklich in die Hand als wollte sie mir sagen: "Da hast du das Ding, habs gefunden und nun FÜTTER mich!" Das hatte für mich einen denkenden Touch. Denn Gewohnheit und fest konditioniertes Ritual war es zu dem Zeitpunkt noch nicht.