Beiträge von PocoLoco

    Nun, bevor ich bei einem solchen Hund das diäten anfangen würde, würde ich erstmal einen Tierarzt drüber schauen lassen ob da nicht was im Argen liegt mit ihm und erst danach weitere Schritte überlegen.

    Du weißt ja nicht, was mit diesem Hund wirklich los ist. Zu fett gefüttert sein ist da noch die harmloseste Möglichkeit.

    Also wie gesagt: Nicht selber rumdoktoren, sondern erstmal nach schauen lassen und dann los legen.

    Wünsch dir viel Glück mit dem Kleinen.

    Ein seriöser Auslandstierschutz wird nicht auf Teufel komm raus Streunerkatzen/hunde in einen Haushalt vermitteln, sondern sie "nur" vor Ort kastrieren und dann da lassen wo sie sind. Deswegen ist es für mich ein Zeichen der Seriosität, wenn ein Verein darüber berichtet, aufklärt und es nachzulesen ist. Es gibt auch Vereine, welche die Tiere vor Ort vermitteln, wenn es sich um Tiere handelt die sich um menschliche Aufmerksamkeit bemühen. Die gibt es auch. Und erst dann das ein oder andere Tier bei echter Interesse aus dem Ausland auch eben in dieses vermittelt.

    Meine Rosie ist ein solcher Auslandshund. Sie kommt aus der Türkei und ich denke für sie war es das einzig richtige, dass sie ausgeflogen wurde. Wenn ich mir anschaue, wie wohl sie sich hier fühlt und in dem halben Jahr aufgeblüht ist. Vor Ort wollte sie niemand, sie war auch kein Streuner... also...

    Für mich hört Tierschutz auf, wo Leiden anfängt. Ich weiß, dass es die meisten nicht gerne hören, aber man muss nicht JEDES Tier auf alle Kosten am Leben erhalten. Auch haben die meisten Tiere nichts davon mit 20 weiteren Artgenossen in enge Zwinger gesperrt zu werden, nur damit sie nicht getötet oder auf der Straße leben müssen. Euthanasie kann Erlösung sein und man muss immer schauen und vor allem auch vor Ort, welche Lösung sich für die Tiere dort am ehesten anbietet.

    In meiner kleinen Stadt hier wird Tierschutz kaum erwähnt. Wir haben ein paar Nothilfen, ein paar Leute die sich um Auslandstiere kümmen, ein Tierheim, in welches die Tiere schneller rein kommen als raus und zum Teil schon seit Jahren da hocken, weil die Mitarbeiter des Heims Interessenten entweder nicht ernst nehmen, anlügen oder von vornherein schon als Halter eines Tieres ausschließen. Es ist wirklich hart da einen Hund zu adoptieren (Katzen und Kleintiere gehen schon eher), denn ich habe das Gefühl, dass das Heim unter seiner Kapazität belegt ist und man Angst um Zuschüsse hat, wenn noch weniger Hunde dort hocken. :ka: Will niemanden was unterstellen, aber wenn man die Leute so hört die es geschafft haben einen Hund da raus zu holen, hört man immer die selben Geschichten.

    Kauft euch eine verstellbare Leine. Die könnt ihr dann bei Bedarf auf 2 Meter oder 1 Meter einstellen.

    Man kann sich vorab ein Geschirr kaufen, allerdings ist es wirklich so, dass man sich da auch schnell verschätzen kann was die Größe angeht. Nicht jedes Geschirr ist auch gleich gut. Ein Geschirr das an allen Ecken und Enden kneift wird dem Hund keine Freude machen. :)

    Einheitsgrößen gibt es bei keinem Hund. Du kannst einen Mickerling haben, der dann natürlich kleiner ist wie ein Wonneproppen und dann spielt auch noch die Elternauswahl eine Rolle usw.

    Mal davon ab das ich Hundeschulen ein NoGo generell finde und sicher niemals auf den Zug der "Must have's" aufspringen würde, so habe ich ein eher ausgeglichenes "Problem" (sofern man das eben nennen will) mit anderen Hunden. Egal welcher Größe, Rasse oder Halters. Hier gibt es Minihunde, die super erzogen sind und welche, die einem schon von 100 Metern Entfernung die Ohren vollkläffen. Davon gibt es aber Mittel und Großhunde. Rege ich mich auf? Nö. Ich schau auf meine eigenen Hunde runter und seh zu, dass meine sich anständig benehmen. Und nein, es gelingt mir nicht immer. Ist mir nicht immer mit meinem Klein, Mittel und Großhund gelungen. :)

    Meine Hunde tragen eigentlich immer ein Halsband (oder auch mal nichts, je nachdem). Aber es gibt einfach Situationen, wo ein Geschirr am angebrachtesten ist. Als ich meine Beiden noch mit zur Arbeit genommen habe und sie dort zeitweise anbinden musste, habe ich das auch lieber am Geschirr als am Halsband gemacht. Deswegen habe ich für jeden ein Geschirr hier. Nur was dem einen als Geschirr passt, passt dem anderen noch lange nicht. :) Deswegen auch mein Tipp zu schauen, was deinem Mops gut passt, bis sie ausgewachsen ist kauf dir ein einfaches (nicht unbedingt das billigste, denn ich hatte mal eins und das hat sich ständig verstellt und ist auseinander gerutscht) und wenn der Mops fertig ist mit wachsen, kannst du dir ein maßgeschneidertes Modell deiner Wahl bestellen.

    Ich würde auch erstmal in ein Geschäft gehen und die verschiedenen Geschirre da am Hund ausprobieren. Denn DAS Geschirr, welches allen Hunden gleich passt gibt es nicht.

    Die Möpse die ich hier so treffe tragen oft ein H Geschirr oder ein Y Geschirr. Also sowas und sowas. Ob es DEINEM Möpschen passt, musst du herausfinden. Ich finde optisch alle Geschirre nicht sehr schön, zuviel Zeug am Hund. Aber manchmal muss man halt abwägen was besser für Fiffi ist.

    Und als kleiner Gedankenanstoß wie es laufen kann.

    Mein Ersthund war nie ein großer Alleinbleiber, hat es aber ertragen. Als ich meinen ersten Zweithund dazu holte, bzw sie dazu kam, brach bei mir die Hölle los. Obwohl sie gut allein bleiben konnte entwickelte sich mein Ersthund aus irgendwelchen Gründen zum Kläffer. Er hat die ganze Siedlung zusammen gebellt. Nachbarn wollten sogar die Polizei holen. Gott sei Dank konnte mich meine Tante rechtzeitig auf Handy erreichen. Mein Ersthund konnte seitdem nicht mehr alleine bleiben. Überhaupt nicht. Nun stell dir vor, wenn dir ähnliches passiert! Was machst du dann? Nur so als Gedanken was passieren kann. :/ Bis heute habe ich Bauchschmerzen, wenn ich meinen Rüden mehr als 4 Stunden alleine lassen muss.

    Also unser "Chef vom See", bei dem echt alle Hunde kuschen, egal welcher Größe ist ein winziger Chihuahua-Rüde. :) Der kommuniziert nur über Körpersprache und alle halten sich dran und akzeptieren ihn.

    Mehr Probleme hat ein weißer Mischling den ich kenne. Ich nenne ihn "explodiertes Sofakissen". Ihn nimmt KEIN Hund für voll. Er wird schlichtweg übersehen und nicht ernst genommen und muss geschützt werden, weil die Hunde in ihm keinen vollwertigen Hund sehen. Warum auch immer.

    Mit Ridgebacks haben meine Beiden keine Probleme. Die stört die "vermeintliche" Bürste nicht, weil es einfach nur eine Komponente einer Körpersprache ist und der Rest zu einer drohenden oder abweisenden Sprache sehr oft nicht vorhanden ist. Die werden so genommen wie sie sind, die Ridges.

    Möpse... gut. Es gibt nun nicht wirklich viele Möpse bei uns, die an unsere Hunde ran gelassen werden und deswegen lasse ich meine auch nicht ran. Aber komisch angeschaut wurde noch keiner von denen. Auch hier gilt: Steifer Gang = nur eine Komponente, während alle anderen fehlen.

    Die Franzosen. Ich kenne einen Rüden, der viele Probleme mit anderen Hunden hat, weil diese sein Gebrumme und Geschnaufe wirklich missverstehen. Auch mein Rüde kommt nicht mit ihm klar (was aber andere Gründe hat).

    Mein Mädel hatte beim allerersten Kontakt mit einem Boxer Angst vor diesem. Nehme an, dass sie das aus der Türkei nicht kannte. Aber dann war auch der kein Thema mehr.

    Ich finde auch in dieser Hinsicht wird oft zu verallgemeinert. Zu einer klaren Sprache gehören mehr als nur 1 Komponente, die züchterisch vielleicht herausgezüchtet wurde (siehe Ridge) und von daher denke ich eher, dass ein Sozialisierungsproblem bei dem sich angesprochenen fühlenden Hund das Problem ist, als der Hund dem irgendwas weg oder angezüchtet wurde. Ein Hund der gut sozialisiert wurde, wird sich von einer Komponente die etwas fehlplaziert scheint nicht so einfach verunsichern lassen. Der wird das Gesamtpaket beurteilen und nicht nur einen fehlenden Schwanz oder komisch stehende Ohren, oder was auch immer.