Beiträge von PocoLoco

    Bei uns gibt es einige Boxer und unter denen gibt es solche und solche. Superverträgliche, dann welche die sich den anderen Hund genau aussuchen ob sie ihn gut finden und die komplett unverträglichen. Genauso wie jede andere Rasse die hier rumläuft auch.

    Schäferhunde gibt es extrem selten bei uns. Kennen tu ich nur 2. Einen Kurzhaar, der so zu denen gehört die etwas schwer einzuschätzen sind und einen Langhaar, der mit Dackeln zusammenlegt und den ich bisehr nur an der Leine gesehen habe.

    Am schlimmsten bei uns sind leider die Ridgebacks. Von denen (und es gibt hier auch eine Menge davon) ist ein gut sozialisierter Hund eher eine Ausnahme. Es ist soooo schade, weil ich die Hunde so toll finde. :/

    Hallo du!

    Dominanzverhalten glaube ich eher nicht.

    Mir sind beim Lesen folgende Dinge durch den Kopf gegangen:

    1) Das offensichtliche Genießen ist eventuell keines, sondern ein dulden. Und wenn er zuviel hat, wird geknurrt und da es offenbar schon ein paar Mal nicht weiter beachtet wurde, kommt es zum Schnappen.

    2) Schmerzen. Beobachte mal, ob es bestimmte Areale sind, bei denen er beginnt zu knurren.

    3) Unsicherheit und Angst, dass dem Streicheln vielleicht was schlimmes folgen könnte und er unterbricht das dann vorsorglich schon mal (wie du selbst geschrieben hast, wer weiß was er so erlebt hat).

    4) Das liegen bleiben und aufs Weiterstreicheln warten danach ist vielleicht auch nicht so, wie ihr es eventuell erkennt. Vielleicht ist es ein Liegen bleiben wie Angststarre oder so ähnlich.

    5) Bei der Geschichte mit dem Bett: Er hat "gesagt" dass er nicht weiter angefasst werden will, was er aber wurde als du ihn vom Bett befördert hast, deswegen kommt nach Phase 1 die Phase 2 das Schnappen.


    Was ich eigentlich damit sagen will: Es gibt viele Theorien aus welcher Motivation er reagiert wie er reagiert und da kann man übers Forum leider nicht viel machen, ausser Spekulieren, weil wir den Hund ja in der Situation nicht sehen. Leider kann ich auch nur raten dir einen Trainer zu suchen, der sich das genau anschaut was da Falsch läuft. :ka: Schwierig so ganz ohne Anschauungsmaterial.

    Wir haben mittlerweile für die "kurzen" Gassi-Gänge, also einmal um den Block 2 Moxon-Leinen. Beide 3 3/4 m lang und das reicht vollkommen um mal eben fürs Geschäft im Gebüsch zu verschwinden. Dazu brauche ich keine 5 oder 10 m Flexi-Leine.

    Besonders schön die Situation gestern Abend. Ich mit beiden Hunden runter, beide sitzen brav ab und warten das die Haustür aufgeht, ich öffne und zack sitzt ein winziger Yorkie im Hausflur. Von draußen. Ja, an der Leine und es hat echt gedauert bis der Besitzer dazu mit dem passenden Flexie-Kasten ums Eck kam. Ich hätte beinahe im Reflex die Haustür wieder geschlossen. GsD waren meine beiden Fiffis so erstaunt wie ich.... :hust: . Bis der Yorkie dann Angelmäßig an Land, bzw zu Herrchen gezogen war, dauerte es auch schon so ein Minütchen (etwas übertrieben). Poco wurde schon nervös, denn er musste doch so dringend! :lol:

    Ich finde Biothane, auch wenn es so hoch gelobt wird, fürchterlich. Als Halsband gerade noch so, aber wenn ich dran denke das der Hund das als Geschirr umbekommt... :/ Angeblich ist es Leder ähnlich, aber wenn ich meine Biothane-Sachen in der Hand habe (Leine und Halsband) empfinde ich das Material als sehr, sehr unangenehm, überhaupt nicht Lederhaft. *schüttel* Als Schlepp ist Biothane unschlagbar, aber alles was kürzer ist... nee. Gerade bei einem Goldi mit längerem Fell.

    Dann vielleicht doch eher Neopren oder die Geschirre mit Lotuseffekt, wenn auch diese gut was kosten.

    Zitat

    und eine Marke mit seinem Namen und meiner Telefonnummer sind an einem kleinen Karabiner, der fast immer an meinem Schlüsselbund ist.


    Da ist die Marke gut aufgehoben, falls Fiffi doch mal eine unverhoffte Biege macht. So wie meine Tussnella letztens. GsD hatte die aber die Telefonnummermarke um den Hals (wenns im Endeffekt auch nicht gebraucht wurde). ;)

    Nun, der Rüde ist ein undefinierbarer Mix mit Labrador-Einschlag. Der kann schon wenn er will (und darf). Aber das richtet sich wenn dann nur gegen andere, ihm unsympathische, unkastrierte Rüden wenn er ein Spielzeug hat. Auch gegen die Katzen werden Ressourcen wie gutes Futter verteidigt. Aber Poco ist einfach ein Gentleman wenn es um die Frauen geht, glaub ich. :D

    Zuhause ist alles aus und draußen stört mich es jetzt nicht so, die Hunde offenbar auch nicht. :ka: Ansonsten gibt es diverse Tricks wie zB Marken komplett mit Tesa umkleben oder diese Gummieteile drum machen, die sonst um das runde Teil der Schlüssel kommen. Markentäschchen (wird das so geschrieben????) gibt es auch.

    Ich glaube ich hatte und habe es da bedeutend einfacher. :) Bei beiden Malen war der Rüde der Ersthund der ein Mädel bei sich begrüßen durfte. Es gibt bei uns irgendwie kein für mich ersichtliches Einschränken. Weder der Rüde hat eine Hündin je eingeschränkt, noch hat eine Hündin es mit ihm getan. Es wird sich mit der jetzigen Hündin alles geteilt. Platz, Mensch, Wohnung, Spielzeug. Futter nicht, denn da achte ich drauf, weil sie teilweise verschiedene Zutaten bekommen.

    Bei der ersten Hündin war mein Rüde derjenige, der aufstand und wegging, wenn sie zu nahe kam (ist das schon Einschränken seinerseits?). Da wurde allerdings auch alles soweit geteilt.

    Kann es sein, dass man es einfacher hat, wenn im Haushalt schon ein Rüde wohnt und man ein Mädel dazu holt, als anders rum?

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    denn Welpen / Hunde schlafen oft lieber alleine, fühlen sich oft bedrängt oder drehen dann wiederum hoch.


    Dann hatte ich mit meinen drei Hunden, den Hündinnen meiner Eltern bisher nur Ausnahmen kennen gelernt? Die haben immer und ausnahmslos am liebsten eng am Menschen geschlafen. :D Zwei davon (meine Rosie und Akima) würden sich zur Not auch auf einen drauf legen nur um nahe genug zu sein.

    Aber ich gebe dir in sofern recht, dass man es gar nicht erst groß anfangen sollte, sich tagsüber mit zum Hund zu legen (also ständig) um keine Gewöhnung daran zu provozieren. Der Hund muss und soll auch alleine schlafen können und das eindeutig häufiger als mit dem Menschen zusammen.