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Es gibt aber auch Menschen die nehmen einen Tierheimhund nicht suf um ihn zu "retten" sondern einfach weil sie vielleicht lieber einen erwachsenen Hund wollen oder nicht den Anspruch haben einen Rassehund besitzen zu wollen.
Es gibt einfachere Wege sich einen solchen Hund zu beschaffen und vorallem auch günstigere. :) Ich bin mal so frech und behaupte, dass Menschen sich zumindenst ein Fünkchen Gedanken über die Herkunft ihres Hundes machen, wenn sie den Weg zum Tierheim antreten und nicht den einfacheren Weg übers Internet oder schwarzen Bretts.
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Sie haben vielleicht wirklich vor ihre Welpen in best mögliche Hände zu vermitteln und denken einfach nicht so weit das es schon mehr Hunde gibt als die Menschen aufnehmen können.
Es werden sich immer wieder Leute finden, die die süßen Welpen aufnehmen, fragt sich nur was mit den Kleinen passiert, wenn sie erwachsen werden und nicht den tollen Charakter des Vaters geerbt haben und eventuell auch alles andere als wie Golden/Labradoodle aussehen. Denn selbst wenn es sich beim Hund der Userin wirklich um einen Doodle handeln sollte (was ja nicht einmal klar ist) und die ihn auf eine Doodle-Hündin drauf lassen, wird einiges bei rauskommen nur wenige "echten" Doodles, was es sollte, wenn man auf "Arterhaltung" züchtet. Das klappt nicht mit 2 Doodles. Und nichts anderes wurde geschrieben. Denn wenn man mit dieser Einstellung an die Zucht geht, dann hat man von Genetik keine Ahnung (ich habe auch wenig Ahnung davon, aber soweit weiß ich es) und möchte nur wegen des guten Charakters seines Hundes vermehren, was allein ja schon zum Scheitern verurteilt ist.
Warum davon ausgehen das immer alles so einfach ist und tuttikompletti in Ordnung kommt? Es ist eine romantische Vorstellung des Menschen. Toller Rüde deckt tolle Hündin, nach toller Trächtigkeit und toller Geburt haben sie tolle Welpen. Das kommt vor, aber braucht nicht. Und wer leidet dann unter den Konsequenzen? Wenn man wirklich auf Arterhaltung züchten möchte, dann muss man sich entsprechend informieren, schulen und vorallem sich dann eine Hunderasse aussuchen (und keinen Mischling). Beim Doodle sieht die Arterhaltung im Moment einfach so aus, dass man Pudel auf Goldie oder Labbi packt. Was anderes gibt es nicht. Klar, man kann Doodle und Doodle verpaaren, aber was dann dabei rauskommt sieht nicht aus wie Doodle sondern wie die Mischlinge die sie nunmal sind. Vielleicht sehen manche Welpen mehr aus wie die eine Rasse, andere wieder mehr wie die andere Rasse. Aber das wars. Vielleicht ist dann ein Welpe dabei, der aussieht wie ein Doodle und vielleicht ist dann dieser Hund auch noch der, der die eher weniger angenehmen Charaktereigenschaften vom Pudel und Retriever mitbekommen hat.
In dem Falle wird nicht viel Arterhaltung heraus kommen, nehme ich an. 