Zitat
Körperlich maßregeln, so dass es noch 'hündisch genug' ist?
Mir fällt da spontan Blocken ein.
Alles andere, dass mir grade einfällt hat zwar etwas mit Maßregeln zutun, wird aber nicht körperlich (auf den Hund zulaufen, laut werden, groß machen und steif werden.. )
Ist das wirklich eine Maßregelung? Macht mein Rüde das, ist es eher Prollgehabe und wäre es vielleicht auch aus Sicht des Hundes auch wenn der Mensch es macht.
Bis Hunde wirklich auffällig maßregeln ist in der Regel schon einiges an Kommunikation einher gegangen. Manchmal so subtil das der Mensch es gar nicht mitbekommt, oder eben nur dann wenn er richtig hinsieht.
Meine Madame maßregelt meinen Rüden mit einem Augenaufschlag, mit einer gewissen sehr leichten Kopfdrehung und er weiß sofort was Sache ist. Er maßregelt genauso. Wenn ihm ein Verhalten bei anderen Hunden nicht passt, dann wird der andere Hund nur angeschaut und vielleicht noch mimisch etwas gemacht (ich kann es nicht erkennen) und der andere Hund gibt klein bei.
Wenn mein Rüde laut wird, groß wird, einen auf Macker macht und sich einem anderen Hund in den Weg stellt, prollt er. Maßregeln findet viel weiter unten statt. Deswegen denke ich, dass die Hunde ihre Sicht auf den Menschen korrigieren und abstumpfen und eine LMA-Einstellung bekommen, wenn sich der Mensch immer wieder mit übertrieben harten Gesten, Mimiken und verbalen Attacken "zum Affen" macht (kann mich nicht davon ausschließen auch mal laut zu werden). Meistens reicht nur ein Blick von mir und mein Rüde erkennt das ich gerade eine Grenze setze. Mein Fräulein auch, aber sie versucht sich dann doch erstmal einzuschleimen bevor sie sich fügt *hust*.
Deswegen: Sind körperliche Maßregelungen wirklich von Vorteil, oder nicht eher von Nachteil? (Ernst gemeinte Frage) Und ich rede dabei nicht von Gefahrenabwehr, wo man sich vielleicht einen Hund wer weiß wie krallen muss um eine Katastrophe zu verhindern.