Beiträge von PocoLoco

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    Der Knochenkot hat mit dem Ra-Gehalt zu tun,

    LG


    Was ist denn Ra-Gehalt? Besonders viel Rechtsanwalt-Gehalt? Habe ja schon mal gehört das die recht Gehaltvoll sein sollen. :hust: Nee, im Ernst. Was bedeutet Ra-Gehalt?

    Wahrscheinlich wieder was, wo ich dann denken würde: Hätteste auch selbst drauf kommen können!

    Nun, der Kampfhund meiner Schwester wird bald 14 Jahre alt, erfreut sich bester Gesundheit und hat in ihrem Leben noch nie auch nur die Andeutung einer Aggression gegenüber einem Menschen gezeigt. Im Gegenteil, du wirst keinen Menschenbejahenderen Hund finden als diesen Hund. :)

    Allerdings war sie nicht immer allen Hunden gegenüber wohl gesonnen. Allerdings liebt sie ihre Katzen, ihre Kaninchen und alle Hunde die sie mag. Und darunter sind bisher immer alle meine Hunde gefallen. :)

    Ich persönlich bin ein riesengroßer Fan aller Rassen, die gemeinhin als Kampfhunde tituliert werden. Die meisten davon haben diese Bezeichnung wirklich in keinster Weise verdient, wobei man sich als Halter allerdings immer im Klaren darüber sein sollte, was man da hat.

    Wobei genau dies eigentlich für alle Hunde gilt.

    Sind wir doch ehrlich. Da schenkt sich eine Volksvera*sche der nächsten eben nichts. Ob du nun Bild aufschlägst oder bestimmte deutsche Sender anmachst, kommt doch aufs selbe raus. Und wirklich überraschend ist das Video ja nun wohl nicht. Man muss schon ziemlich einfältig sein und das was man auf diesen Privatsendern sieht als bare Münze zu sehen, oder nicht?

    Das Rumtragen... Freude ist ja ein positiver Stress und manche Hunde nutzen das Zeigen und rumtragen der Gegenstände als Übersprungshandlung. Unsere Familienhündin hat das immer ganz extrem gemacht. Sie hat sich hoch gepuscht als jemand kam und sie sich freute und irgendwann sah man dann den Knackpunkt und sie fing an zu suchen um dieses Stressventil zu finden. Manchmal war es auch nur ein zufälliger Gegestand den sie dann nahm, wenn sie nichts anderes fand.

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    Ist irgentwie genervt von Hund Wolf vergleich. Ein Hund ist kein Wolf mehr, sie verhalten sich anders, haben ganz andere Eigenschaften. Hunde sind vom Menschen gezüchtet Spezialisten aller Art, die auch im Sommer allen Möglichen Kack machen müssen. Artgerechtes Verhalten hängt meiner Meinung nach von der Rasse ab, da die numal unterschiedliche Aufgaben haben.


    Das ist ungefähr so als würde man sagen: "Der Homo Sapiens Sapiens muss sich so und so verhalten, weil der Homo Erectus das auch schon so gemacht hat. Immerhin stammt er von ihm ab!" Aber nur noch wenige Ausnahmen des Homo Sapiens Sapiens (wollte abkürzen, nur die Abkürzung sieht etwas rechts verdreht aus) gehen jagen und selbst das sieht anders aus wie bei Homo Erectus. Man kann also sagen das man sicherlich noch manche Instinkte des Homo Erectus in sich trägt, auch noch bestimmte Verhaltensweisen, aber das man das eine mit dem anderen nicht mehr Vergleichen kann ist doch logisch. So ist es auch mit Hund und Wolf. Der Unterschied: Beim Hund sieht der Vorfahre in manchen Fällen besser aus als beim Menschen. :hust:

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    1. Ich würde nicht unterstellen, dass ein Hund kognitiv in der Lage ist, zu begreifen, welche Beweggründe ein Mensch gerade hat, einem das Futter wieder wegzunehmen. Hunde sind klug, aber so viel traue ich ihnen dann doch nicht zu.


    Echt nicht? Ich ja. Es ist doch was anderes ob ein Hund Futter von mir zu Hause gegeben bekommt, oder er es draußen im Gras irgendwo weit ab von mir findet. Ich denke schon, dass ein Hund lernen kann, dass die Dinge die ich ihm gebe okay sind wenn sie gefuttert werden und Dinge die er zufällig aufstöbert nicht okay sind. Mein Rüde "fragt" sogar zu Hause ob er zufällig gefundene Dinge fressen darf, indem er mir den Gegenstand zeigt (passiert mal mit einem ollen trockenen Brötchen, dass meine Kater runter geworfen haben). Genauso macht er es draußen, wobei er draußen alles liegen läßt, ausser Obst (bevorzugt Äpfel). Hunde lernen sehr wohl Ortgebunden (frag mal die Leute die immer sagen "Komisch, auf dem Platz in der Hundeschule kann er alle Kommandos und hier macht er gar nichts von dem was er gelernt hat"). :) Indem Sinne: Ja, sie unterscheiden, wenn man es ihnen beibringt, oder sie wollen.

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    2. Es geht darum, dass man es üben soll, damit man es in einem Notfall (wenn der Hund etwas findet,dass nicht gut für ihn ist) wieder wegnehmen kann, ohne dass es größere Probleme gibt. Das ist doch, zumindest aus meiner Perspektive, der Sinn von dem ganzen, oder nicht?! Man übt sowas ja nicht einfach nur damit man es machen kann.


    Und wie soll der Hund dieses "wegnehmen können" begreifen, wenn er beim Fressen in seiner sicheren Umgebung gestört wird? Wäre es da nicht besser ein gut sitzendes "Aus" "Pfui" oder "Nein" zu lernen, damit der Hund genau weiß was Sache ist und nicht nur einfach denkt, dass du den leckeren Knochen plötzlich doch wieder in Besitz nehmen willst? Denn wenn der Hund lernt, dass ein "Aus" kein Konkurenzgehabe von dir ist, hat er auch keinen Grund mehr dich anzuknurren. Aber es gibt halt leider Leute die meinen, dass sie immer auf Konfrontation gehen müssen und das finde ich eben schade.

    Gegen das Üben an sich habe ich ja nichts. Ist auch völlig legitim. Nur ich habe was gegen das "Mein Hund muss sich jeder Zeit das Essen weg nehmen lassen und darf nicht knurren und das übe ich auch jeden Tag mit dem Futternapf". Ich bin fast schon davon überzeugt, dass die meisten knurrenden Hunde nur deswegen knurren, weil sie eben ständig beim Fressen gestört werden. :ka:

    Mir persönlich ging es nicht um eine Futterdiskussion. Ging mir nur darum, ob du unterschiedliche Arten von TroFu genommen hast. Also zB kaltgepresstes auf Extruder. Manche Hunde kommen mit dem kaltgepressten nicht so klar.

    Ich würde vielleicht noch mal einen Versuch starten und wenn sie dann genauso reagiert, würde ich über ein anderes Futter nachdenken.

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    Gegenfrage: warum ist es relevant?

    Hunde spielen selten einfach nur so: es ist eigentlich immer ein Grenzen austesten und Kräfte messen, auch wenn es friedlich abläuft.


    Gibt halt Halter, die an der Sprache ihrer Hunde interessiert sind und diese kennenlernen wollen. Von daher finde ich das schon relevant.

    Meine Beiden agieren auch so. Es gibt bei meinen auch keinen "Stärkeren", keine "Rangordnung". Jedenfalls keine die irgendwie ersichtlich wäre. Mit der Hündin davor gab es sowas nicht. Die hat überhaupt nicht zu gelassen, dass der Rüde ihr den Kopf auf die Schultern legen wollte.

    Für mich auch. Nach einem jungen Hund der seinen Frust mit diesen Ventilen ablassen will, weil er einfach zu aufgedreht ist. "Ich kümmere mich viel um ihn" hätte ich auch gern noch etwas eingehender erklärt. Vielleicht ist es einfach zu viel. Immerhin, wenn ich mir die Rassenmischung so ansehe, mit Jack Russell und Yorkshire sind schon 2 sehr aktive Terrier mit drin, plus Malteser, die ja auch gern mal sehr aktiv sein können, könnte es sein, das vergessen wurde dem Hund Ruhe beizubringen.

    Aber das sind alles Spekulationen.