Beiträge von PocoLoco

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    Seit wann is' n Leitungswasser so kalt, dass man das nicht nehmen könnte.


    Ich habe es noch nicht gemessen, aber da ich hier in Deutschland und nicht in den Tropen lebe, geht die Temperatur so ziemlich unter 20 Grad. Wenn ich mal ein vernünftiges Thermometer haben sollte, werde ich es mal nachprüfen.

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    Keine Ahung was du da gelernt hast ... :hust: .


    Offenbar was adäquates. Man kann es sogar im Internet durchlesen, wenn man Lust und Zeit dazu hat. Wie in diesem Artikel zum Beispiel. Kaltes Wasser ist veraltet und steht nunmal im Verdacht bei geschwächten Individuen auf den Kreislauf zu schlagen. Und da der Hund der TE leider nunmal nicht quietschfidel ist, wäre ich nunmal sehr vorsichtig, ihm gleich mit kalten Wasser aus der Leitung zu Leibe zu rücken.

    Ich würde an deiner Stelle das Tierheim anschreiben und die Infos die du über ihn hast weiter geben. Was die dann damit machen ist denen überlassen, aber ich würde das nicht so stehen lassen. :/ Sein Tier auszusetzen geht gar nicht!

    Dir ist schon klar, dass lauwarmes Wasser bei Lebewesen die eine Temperatur über 40 Grad haben schon sehr kalt wirkt? Ich will nicht wissen was es mit dem Kreislauf anstellt, wenn man Wasser nutzt, dass bei normaler Körpertemperatur schon kühl wirkt. Also mich würde so ein Temperaturunterschied entweder aus dem Bett hauen oder aus den Schuhen... :) Ah warte, hier geht es um einen Hund, also nicht ganz so tragisch. Das der schon geschwächt ist, ist völlig nebensächlich. :hust:

    PS: Ich habe sogar noch gelernt, dass man beim Menschen eine Wassertemperatur von 35 bis 36 Grad nicht unterschreiten soll, wenn diese Fieber haben.

    Kräuter hat sie ja dabei. Schreibt sie ja. Entweder frische oder getrocknete.

    Ich muss zugeben das ich persönlich dieses ganze Pulver gar nicht nutze. Ich sehe nicht ganz soooo den Sinn dahinter. Im Grunde sollte der Hund in der Lage sein die wichtigsten Dinge aus einer normalen Abfallnahrung herauszuziehen. Dafür ist er ja gemacht und ausgelegt. :ka: Aber das ist eine rein persönliche Einstellung und soll keine wissenschaftliche Meinung wiederspiegeln.

    Aber daran sieht man ja, wieviel Egoismus in der Hundehaltung wirklich steckt. Wertungsfrei, denn auch ich habe diesen Egoismus, sonst hätte ich keine Hunde.

    Wenn man wüsste wie verzweifelt ich war, als Rosie das erste Mal richtige Jagdambitionen gezeigt hat. Mit Kopf zu machen, nicht mehr hören etc. Ich habe sie schon dauerhaft an der Leine gesehen und da war auch der Punkt wo ich anfing zu denken, ob ich das überhaupt im Sinne des Hundes will, oder ob es nicht besser ist die TS-Orga anzurufen und einen Platz für sie zu finden, der mit jagenden Hunden umgehen kann.

    Dann habe ich 2 Nächte drüber geschlafen und mir gedacht, es erstmal selber in Angriff zu nehmen und es klappt. Würde es aber nicht klappen, wäre Rosie frei für ein neues Zuhause, denn ich habe sie zu lieb als ihr ständige Leinenhaft aufzuerlegen, weil für sie Rennen das höchste ist das es gibt. Und ja, da muss ich über meinen eigenen egoistischen Schatten springen, denn auch bei uns gibt es keine umzäunten Auslaufgebiete und fast überall Wild. Und einmal die Woche rauszufahren nur um ihr dann eine Stunde Rennen zu ermöglichen, ist nicht Sinn einer Hundehaltung für mich. Ich möchte, dass meine Hunde ihren Bewegungsdrang uneingeschränkt ausüben können. Und das geht nur ohne Leine.

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    Ich halte das Fell unter- und zwischen den Ballen auch deshalb kurz, weil sie dann nicht so viel Dreck reinschleppt, weil es schöner aussieht und weil sich dann nix festhängen kann, was sie verletzen könnte.


    Ich denke es hängt auch vom Fell ab. Du hast einen Hund mit längerem Fell als es meine haben. Bei uns ist es so, dass sich das Fell zwischen den Pfoten auch abläuft. Je nachdem welchen Untergrund wir eine Weile bevorzugen ist das Fell auch länger oder kürzer. Wenn wir viel auf weichem Untergrund unterwegs sind, ist es länger und bei hartem Untergrund ist es kürzer. Aber ob sie mir Dreck mit reinschleppen ist mir persönlich schnurz, weil Fegen und Saugen muss ich eh, bei dem was die Biester an Fell verlieren. :D

    Rüden sind unterschiedlich. Ich habe einen Rüden, der sehr gedämpft in der Hinsicht ist. Ich merke eher an meiner kastrierten Hündin das es läufige Hündinnen in unserer Umgebung gibt, als an meinem Rüden. Aber mein Rüde ist nun 6 Jahre alt und als er jung war, war er auch etwas "triebiger". Denn auch Rüden lernen wann es sich lohnt sich aufzuregen und wann nicht. Und selbst mein gedämpfter Rüde schäumt läufige Hündinnen-Urin auf und verteidigt "seine" läufige Hündin. Ganz nach dem Motto: Wer zuerst kommt... (hört sich ein wenig dumm an im Zusammenhang, aber man versteht).

    Das der Rüde deiner Bekannten nun aufs Nein nicht hört (warum wird sie nicht körperlich? Am Halsband runter ziehen mit NEIN! und wenn das nicht fruchtet anleinen und nicht mehr hinlassen?) kann heißen, dass das Nein keine tiefreichende Bedeutung für ihn hat, oder das alles andere jetzt einfach eher in den Vordergrund rückt und das Frauchen "egal" ist. Denk doch mal an die jugendlichen Menschen, die anfangen ihre Sexualität zu entdecken. Die machen auch nicht immer das was ihre Eltern von ihnen wollen. Ist zwar ein weit her geholter Vergleich, aber eben ähnlich. Diese Phase sollte man durchstehen. Immerhin hat man sich einen Rüden ins Haus geholt und muss/sollte mit den Konsequenzen leben und nicht einfach irgendwelche gesunde Organe entnehmen lassen nur weil der Hund "unbequem" ist im Moment. Es wird auch wieder besser wenn am Gehorsam weiter gearbeitet wird. :)

    DARF der Hund das alles denn? Wird eingegriffen, oder wird der Hund "machen gelassen"?

    Bedenke: Der Rüde wird jetzt richtig zum Rüden, merkt das es das andere Geschlecht gibt. Das ist nicht krankhaft, sondern normal. Der Mensch als Halter ist nun gefragt, dies in richtige Bahnen zu lenken.