Ich glaube wirklich mitreden kann ich nicht. Bei mir waren es 2 hundeunerfahrene Kater denen ein katzenunerfahrener Hund vor die Nase gesetzt wurde. Im ersten Moment einmal kurz nachlaufen verhindern, zusehen das Hund keine Chance hat die Kater auch nur ansatzweise zu bedrängen. Nach 2 Stunden, Hund schlief, kam Kater eins zum Schnüffeln an der Pfote. Tag 2: Alle 3 lagen zusammen in der Sonne.
Also es wirklich wichtig, dass die Kater Rückzugsmöglichkeiten haben von denen aus sie den Hund auch von oben beobachten können. Der Hund sollte nicht hinter den Katzen oder zu den Katzen rennen. Bei meinen Katern ist es ein Zeichen der Höflichkeit und Ettiquette, dass sie die ersten sind, die den Kontakt aufnehmen und nicht dieses komische neue Wesen (gilt bis heute egal ob neue Katze, Mensch oder Hund).
Mit "einfach machen lassen" habe ich ab dem Zeitpunkt ein Problem, ab dem die Katze es so deutlich macht mit der Abneigung, dass sie sogar zu haut. Ich glaube nicht das es gut geht, wenn die Katze dem Hund letztendlich wirklich weh tut (und das kann ins Auge gehen) und der Hund im Affekt und aus der Verteidung zuschnappt (ohne es auch wirklich böse zu meinen). Das verselbständigt so schnell, dass man eine anschließende erneute Vergesellschaftung vergessen kann.
Wie lange es dauert bis die Tiere sich akzeptieren ist unterschiedlich. Wenn die Freigänger sich absolut nicht damit anfreunden können, dass ihnen ein Hund vor die Nase gesetzt wurde, werden sie sich über kurz oder lang ein neues Heim suchen.
Die sind da knallhart, wenn es sein muss. Andererseits kann es morgen auch plötzlich alles super toll sein zwischen ihnen. Aber halt nur, wenn es zu keinen Zwischenfällen kommt.