ZitatHallo, Lisa, vom Prinzip her hast Du natürlich recht, dennoch finde ich den Tierarzt herzlos, wenn er meint, daß der Hund wieder zurückgebracht werden sollte. Einfach herzlos dem Tier gegenüber. Man kann auch anders sich dem Tierschutz widmen. Arztpraxen könnten diesbezüglich auch mehr Aufklärung betreiben, Informationen und Warnungen in den Praxen aushängen, z. B. Da muß nicht ein Tier, das nun mal da ist, der Leidtragende sein.
Viele Grüße von Waldwuffel und ihren Vierbeinern
Ich finde es ganz super vom Tierarzt das er seine Meinung dazu äussert. Und er hat im Grunde recht. Solange diese Menschen Abnehmer für ihre Welpen finden (und sei es nur auf Mitleid und darauf wird auch häufig gesetzt), werden Hunde nachproduziert. Der ganzen Maschenerie die dahinter steckt ist mehr als nur EIN Hundewelpe. Andersrum gesagt: Das behalten des Welpen (auch wenn ich es verstehen kann und selbst meine Probleme hätte ihn zurück zu bringen) ist herzlos gegenüber einer Unmenge von Hunden.
Und mal ehrlich: Kannst du dich dran erinnern, welche Plakate bei eurem Tierarzt hängen? Bei meinem hängt ein großes "Nein dem Welpenhandel" und "Wühltischwelpen" Plakat im Wartezimmer. Glaubst du, die Leute interessieren sich dafür? Wenn sie zum Arzt gehen, zählt einzig allein der eigene Hund. Die Mütter, Väter und Geschwisterhunde.. an die wird doch gar nicht gedacht, weil man sie eben nicht sieht. Vielleicht denkt man anders darüber, wenn man erstmal gesehen hat unter welchen Bedingungen die Hunde produziert werden. Dann findet man den Tierarzt wahrscheinlich nicht mehr herzlos.