Beiträge von PocoLoco

    Ja, das ist klar. Aber in der Regel lernt der Hund ja, dass Einhalten was gutes ist und nicht einhalten ist mit Hektik verbunden (weil man schnell losdüst). Aber sie hat ja nun bemerkt, dass aufs Laufen lassen gar keine Konsequenz folgt. Weder negativ, noch positiv. Also das es egal ist. Verstehst du was ich meine? Ich kann mich schwer ausdrücken heute. :) In der Richtung, dass sie das Einhalten zu Hause eher damit verknüpft hat, dass es besser ist draußen zu machen wenn der Mensch da ist. Wenn der Mensch nicht da ist, ist es egal.

    Ach Mensch. Deutsche Sprache schwere Sprache. ;D

    Sie hat doch jetzt gelernt, dass man ohne Konsequenzen in die Wohnung machen kann, wenn Mensch nicht da ist. So schnell abgewöhnen dürfte schwierig werden, weil wie willst du denn eingreifen, wenn sie muss und einfach macht? :ka:

    Btw. 6 Monate und 6 Stunden alleine bleiben, bzw einhalten können. Davon konnte ich mit meiner Bulli-Mixdame nur träumen. Hast es also schon weit gebracht.

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    Das Aminosäuremuster von Fleisch entspricht dem Bedarf des Hundes mehr als das bei pflanzlichen Proteinen der Fall ist.
    Der Verdauungstrakt des Hundes ist nicht auf lange Verweildauer und Verwertungszeit ausgelegt.
    Klar kann man den Proteinbedarf eines Hundes auch rein pflanzlich decken, man muss nur mehr geben.


    Nee, das ist schon klar. Immerhin ist auch der Hund zum größten Teil noch immer ein Fleischfresser.

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    Klar kann man den pflanzlichen Anteil der Nahrung auch mit gedünstetem Gemüse decken, statt mit Panseninhalt.
    Ich wüßt halt nicht warum ich zu solchen Umwegen greifen sollte, wenn mir das auf das der Verdauungstrakt des Hundes ausgelegt ist doch zur Verfügung steht.


    Wenn du an Mageninhalt, bzw an ungewaschenen Pansen heran kommst :gut: Leider habe ich die Möglichkeit nicht. :ka: Und für mich bedeutet das Gemüse keinen Umweg. Siehe Schweineeimer.

    Gehört Getreide deiner Meinung nach zum natürlichen Futter? Denn nur darüber bekomme ich den Energiebedarf meiner beiden Hunde gedeckt.

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    Rohfleischfütterung heißt für mich zwar auch: möglichst "natürlich" zu füttern.


    Wobei ich mich hinsichtlich dessen Frage: Was IST natürliches Futter in Verbindung mit einem domestizierten Tier wie dem Hund? Ist es wirklich das, was auch ein Wolf als natürliches Futter zu sich nimmt? Oder ist der Kulturfolger Hund nicht eher von dem abhängig geworden, was vom Menschen so abfällt? Das heißt das es zu keiner Zeit für den Hund ein vollständiges Reh gab, niemals einen vollständigen Hasen, nie ein komplettes Federvieh. Er hat bekommen was nicht vom Menschen verwertet wurde. Die sogenannten Schlachtabfälle und vielleicht Essensreste und wenn er mal Glück hatte und er hat sich selbst was erbeutet.
    Heutzutage haben Schlachabfälle zugenommen (denn mal ehrlich: Wer von uns isst noch ernsthaft Euter, Pansen, Mägen und was weiß ich?) und die Futtermittelindustrie ist entstanden um uns ein schlechtes Gewissen zu machen darüber, dass wir unsere Hunde nicht angemessen füttern.

    Um ehrlich zu sein: Seit meine Hunde den Schweineeimer bekommen, Fleischknochen, Rohfleisch etc geht es ihnen besser denn je. Das Fell, die Zähne, der Atem, der Output, die Agilität haben sich alle zum positiven gewandt. Seit ich Abschied vom Mythos "Getreidefrei ist das Beste" genommen habe, behalten sie endlich ihr Gewicht in ihrem für sie passenden Normbereich. :ka: Ich füttere meine Hunde heute praktisch so, wie es mir mein Opa aus seiner Kindheit her überliefert hat.

    Heute wird aus der Fütterung eine Wissenschaft gemacht. :D

    Gefüttert wird, was dem Hund schmeckt und ihm gut tut.

    Ich habe auch momentan mit einer Vermieterin Probleme, die 2 Wohnungen auf der Etage hat auf der ich wohne. Sie hat mehrmals bei der Hausverwaltung gemeldet, dass es aus meiner Wohnung bestialisch stinkt, meiner Hunde ständig an der Wohnungstür kratzen würden und Lärm machen würden.

    Naja, genaueres weiß ich nicht. Man kann mir nicht vorlegen wann meine Hunde angeblich Krach gemacht haben und vorallem um welche Art Krach es sich handelt.

    Morgen nachmittag kommt mein Vermieter und mit dem werde ich das mal klären.

    Meine Vermutung: Die Dame möchte meine Wohnung haben, weil sie wie gesagt schon 2 Wohnungen auf der Etage hat und versucht jetzt über die Hunde irgendwie was zu reißen. GsD mag mich mein Vermieter. Mal schauen was Morgen bei dem Gesrpräch rumkommt. Zeugen werde ich auch dabei haben.

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    Aus Menschensicht mag das eine löbliche Einstellung sein. Ob es für den einzelnen Hund und dessen nachfolgenden Halter so super ist,wenn das Tier erst im Tierheim Zwischenstation machen muss, wage ich zu bezweifeln.


    Vielleicht. Aber ob es für die Mutterhündin so super ist, gleich bei der nächsten und nächsten... also jede Läufigkeit gleich wieder belegt zu werden, wage ICH zu bezweifeln. Nenn mich paranoid, nur habe ich immer im Hinterkopf woher der Hund stammen könnte und das es dabei mehr als nur um diesen einen einzigen Welpen geht.

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    Upswürfe = Vermehrer finde ich, ist eh eine fragwürdige Aussage. Denn die Frage stellt sich ja nun wirklich: Was machen Leute, die ausdrücklich Mischlinge wollen?


    Für mich sind erstmal ALLE Vermehrer, es sei denn es handelt sich bei dem Ups-Wurf um jemanden den ich gut kenne und weiß, dass es ein Ups-Wurf ist (wobei ich mich da wiederum frage, warum es überhaupt erst soweit kommen musste. Hätte mein Rüde zB meine damalige Hündin gedeckt, wäre ich sofort beim Tierarzt gewesen und hätte die Trächtigkeit verhindert). Menschen die ich nicht kenne, können mir weiß Gott für eine Story erzählen und sie muss nicht stimmen. Deswegen wäre ich auch bei den Ups-Würfen mehr als nur misstrauisch.

    Und was machen Leute die ausdrücklich einen Mischling wollen? Die gehen zum Tierschutz oder holen sich den Hund daher, wo sie genau wissen, dass es sich um einen Ups-Wurf handelt, oder dritte Möglichkeit: Erwachsener Hund von privater Abgabe.

    Ich bin da mittlerweile rigoros. Und ich habe 2 Mischlinge hier sitzen. Einen vom Vermehrer und einen aus dem Tierschutz.