Je mehr du ihm nachläufst und dich ihm "anbiederst", umso mehr wird er die Flucht suchen.
Mein Weg wäre tatsächlich das "Nicht beachten" des Hundes. Registriere, dass er da ist, aber das war es dann auch. Lass IHN kommen. Wenn er merkt, dass du ihn nicht mehr "bedrängst" (aus Ermangelung an einem anderen Wort), wird er irgendwann kommen und Kontakt aufnehmen. Und wenn es soweit ist, nicht groß darauf eingehen, schnuppern lassen und ihn die Nähe suchen lassen.
Das du ihn fütterst ist schon ganz gut. Napf füllen, ihm hinstellen und nicht weiter beachten. Leckerlies fallen von dir ab und zu und völlig diffus runter, ohne das du ihm die hinhälst.
Allerdings muss man auch sagen, dass es sein kann, dass er dir niemals so ganz vertrauen könnte. Je nachdem was er erlebt hat, könnte die Angst zu tief verwurzelt sein. Und damit müsst ihr dann auch umgehen können.