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Nun frage ich mich aber, wo all die Hunde sind?
Das frage ich mich auch. Eine Hündin aus dem Verein aus dem meine Rosie kommt ist auch seit Sommer letzten Jahres spurlos in einer großen Stadt verschwunden. In Geschirr und mit Leine. Es gibt keine Sichtungen, nichts. Ich vermute sie wird sich mit der Leine irgendwo verheddert haben. Meine Rosie wäre noch so schlau die Leine durchzubeißen (hat sie mir mehrmals bewiesen, allerdings in weniger schlimmen Situationen). Aber mancher Hund kommt eben nicht auf die Idee. Der verhungert und verdurstet dann elendig. Man will es sich nicht vorstellen.
Ich glaube auch, das eigentlich nur die Hunde über längeren Zeitraum eine Überlebenschance haben, die schon vorher mit Streunerdasein Kontakt hatten (siehe viele Auslandshunde). Ich habe das Gefühl, dass viele Zivilisationshunde zu unselbstständig geworden sind.
Kann mich aber auch täuschen.
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Müsste man nicht bei der Masse, wenn man selbst spazieren geht, auf diese Hunde treffen? 
Die meisten entlaufenen Hunde rennen vor Panik weg. Die werden sich automatisch vor den Menschen verstecken. Hunde die abhanden gekommen sind weil sie ausversehen in eine andere Richtung abgebogen sind wie ihre Besitzer, werden wohl leichter wieder gefunden.
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Was wird mit den Hunden, die nicht gefunden werden? Verwildern sie komplett? Wie ernähren sie sich?
Gute Frage. Hunde sind anspassungsfähig und wenn es ehemalige Straßenhunde sind, wissen sie genau wo man Futter findet.
Bei uns habe ich vor vielen Jahren mal einen entlaufenen Bobtail gefangen (weil die Polizei dazu nicht in der Lage waren und sich in die Hose gemacht haben
). Und dann gibt es einen Labrador der wohlbekannt ist und von dem ich weiß wohin er gehört. Das war es an entlaufenen Hunden die mir über den Weg gelaufen sind.
Kürzlich hätte ich beinahe einen Pudel(Mix?) überfahren, der im dunkeln allein bei uns herum lief. Aber da muss ich zugeben, dass ich nicht weiß ob es sich um einen entlaufenen Hund handelte, oder um einen der alleine spazieren geschickt wird. 