Beiträge von PocoLoco

    Hübscher Kerl, muss ich sagen. Optisch mein Fall.

    Was das Katzenproblem angeht... hm. Meine Kater sind zum Glück eher die LMAA-Gemeinschaft und brummen die Hunde nicht an. Ich denke hier hat nicht nur der Hund ein Problem, sondern auch die Katze.

    Ich persönlich finde die ganze von dir beschriebene Situation sehr "Erwartungshaltungsgeladen". Die Katze denkt die ganze Zeit: "Oh gleich passiert was!" und der Hund wahrscheinlich auch. Bisher haben beide nur gelernt, das ein Aufeinandertreffen mit "Elektrik" passiert und eigentlich IMMER eskaliert. Sie spüren beide, das die Menschen auch angespannt sind.

    Ich habe es damals so angegangen, dass der Hund rein kam, die Katzen flüchten durften und wir uns alle ganz entspannt im Wohnzimmer aufgehalten haben. Weder der Hund kannte Katzen, noch die Katzen einen Hund. Und als der Hund geschlafen hat, kamen die Katzen und haben vorsichtig an ihm geschnüffelt und das Eis war gebrochen. Am nächsten Tag lag man schon zusammen in der Sonne.

    Also da es bei euch schon so schlecht angefangen hat, wird es vielleicht schwieriger.

    Wieviel Interesse hat denn der Hund an der Katze, wenn diese nur am Baum sitzt?
    Warum mit "Zwang" einander näher bringen? Lasst die Tiere entscheiden bis wohin sie den anderen tolerieren können.
    Da der Hund der Katze wegen des Brummens schon nach ist, würde ich ihn trotzdem erstmal sichern.

    Es wird aus dem ganzen eben so eine Show, weil ihr dem zuviel Bedeutung beimesst. Und ein Hund merkt sofort, dass da etwas großes lauert, wenn um das Kennenlernen so ein Buhei gemacht wird. Das Anschauen belohnen.... es kann sein das ihr dem Hund im Moment nur beibringt, die Katze anzustarren und gerade der Hund sollte eigentlich lernen, die Katze zu ignorieren. Eine Katze wird nicht gern von dem angeschaut, vor dem sie offenbar Angst hat. :)

    Wobei das nur eine Sympthombehandlung wäre. Heraus zu finden gilt, warum der Hund das macht. Wie schon geschrieben wurde kann es Stress sein (habt ihr eine abendliche Routine?), oder Langeweile (macht sie es wirklich jeden Abend, oder gibt es Ausnahmen? Wenn es Ausnahmen gibt, was ist am Tag passiert?) und auch Schmerzen kommen in Betracht. Und dabei nicht nur unbedingt an den Zähnen. Kopfschmerzen, Schmerzen in den Augen und Ohren können ebenfalls möglich sein, oder auch Muskelschmerzen, die das Kauen lindern. Du schreibst, dass sie alles um sich vergisst, wenn sie etwas zum Kauen hat...

    Ansonsten wäre vielleicht die unkaputtbare Torgaswurzel etwas für euch?

    Entschuldigung. Kein fremder Hund hat meine Hunde zu kontrollieren, sie ständig zur Unterwerfung zu zwingen und zu mobben. Wo sind wir denn? Der Hund hat gar nichts zu kontrollieren!

    Ich habe selber einen Rüden, der gern mal den Macker raushängen läßt und da ist es mir egal ob er nun einen Hüpf Hüpf Labbi kontrolliert, oder irgendeinen anderen Hund. Das braucht er nicht zu machen. Schon gar nicht bei Hunden, denen man nur ab und an mal begegnet.

    Ich würde mit dem Besitzer des DSHs reden und unter Umständen halt weiter gehen, wenn er mit dem Hund da ist und nichts an der Situation ändert.

    Ohne Kopf würde ich sie glatt für meine Hündin halten. :)

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    Bei meiner Hündin vermute ich allerdings Richtung Galgo/Shar Pei mit nochwas. Viele sagen Labrador, aber das glaube ich nicht unbedingt.

    Du beschreibst sie auch vom Verhalten her wie meine. Läßt sich nur von mir was sagen, Dickkopf, bellt nicht. Ihr was beizubringen erfordert umdenken.

    Meine Hunde sind auch "Schnellabnehmer" (ich wünschte ich hätte dieses Talent ebenfalls). Da braucht nur mal ein Schnuppen vorbei huschen, oder der Fellwechsel beginnen und schon purzeln die Pfunde.

    Bei uns hat Haferschleim die Wendung gebracht. Jeden Tag wird in der Zeit wo sie wieder Gewicht verlieren, Haferschleim gekocht und unter die Normale Nahrung gepackt. Dadurch nehmen sie auch schön langsam zu, was die Leber schonen soll.

    Als meine Dame sehr, sehr dünn war, habe ich zusätzlich noch Grau Rinderfettpulver reingemischt. Da sie auch schnell mit Durchfall auf Fette reagiert, hat mich das Pulver erstaunt, denn davon hatte sie keinen Durchfall.

    Durchschlagender Erfolg, zumindenst bei ihr.


    Ich würde den Napf nur einmal mit der ungefähr vorgeschriebenen Menge füllen und nicht den ganzen Tag rumstehen lassen. Denn erstens hast du dann einen besseren Überblick darüber, was er wirklich frisst.

    Zitat

    War bei uns auch nicht soooo einfach, weil die Maus (Boxer-Labrador-Mix) ein wenig hyperaktiv ist. Da muss man halt durch. Ehrlich gesagt würde ich den Hund in dem Fall aber erst recht nicht rausschicken, sondern solche Situationen gerade zum Üben nutzen. Wenn ich Lunas Nerverei und Aufgedrehtheit damit belohnt hätte, dass sie auch noch im Garten spielen darf (wir nix Garten, also rein hypothetisch), weiss ich nicht, ob sie je gelernt hätte, praktisch "auf Kommando" runterzukommen.


    Siehst du. Bei meinem Rüden war damals zur anstrengensten Zeit schon ein "Geh auf dein Platz" oder auf sein Platz geführt werden ein erreichtes Ziel. Dadurch hat er Aufmerksamkeit bekommen. Er wollte Aufmerksamkeit und das um jeden Preis, selbst wenn die Aufmerksamkeit negativer Natur war. Deswegen bekam er wortlos Auszeit verdonnert und ich war gar nicht mehr greifbar für ihn. Im Grunde nichts anderes als in den Garten sperren. :ka: Nur da ich keinen hatte und habe, passierte es innerhalb der Wohnung. Und wenn er wieder runtergefahren war, dann gab es auch das Frauchen wieder. :D

    So gegensätzlich sind Hund und Katz nicht in ihrer Sprache. Es gibt "Universal"laute und Gesten die sowohl Hund als auch Katze verstehen. Hunde knurren wenn sie warnen, Katzen knurren wenn sie warnen. Hunde frieren ein wenn sie sehr deutlich zu verstehen geben, dass sie etwas nicht wollen, Katzen frieren ein und geben deutlich zu verstehen wenn sie etwas nicht wollen. Katzen und Hundesprache wenn sie einander mit freundlichem Interesse begegnen ähnelt sich ebenso wie Spielaufforderungen. Und in der Regel verstehen beide Parteien sich auch, wenn der Mensch nicht zuviel kaputt macht.

    Was die Katze für den Hund interessant macht, sind eben Verhaltensweisen, die der Hund nicht so gut zuordnen kann. Mein Hund lebt seit er hier eingezogen ist mit Katzen zusammen. Sie akzeptieren sich, respektieren sich, begrüßen sich, lassen sich aber größtenteils gegenseitig in Ruhe. Aber wenn dann mal einer (aus welchen Gründen auch immer) faucht, steht mein Rüde sofort Spalier und würde der Katze dann auch nachrennen (wenn diese dann rennt). Ich finde das normal in diesem Sinne, als das da etwas passiert und der Hund dann gern dabei sein will. Heißt aber nicht, dass er das dann auch darf.

    Hunde und Katzen brauchen keine Rangordnungen ausfechten, weil es zwischen ihnen keine gibt. Es gibt ganz klare Regeln bei uns: Katzen stören die Hunde nicht beim Fressen/Ruhen/Beschäftigen mit mir und die Hunde stören die Katzen nicht beim Fressen/Ruhen/Beschäftigen mit mir. Desweiteren dürfen weder die Hunde die Kater, noch die Kater die Hunde maßregeln.

    Zitat

    Die Katzen und der Hund müssen getrennt fressen, am besten zu unterschiedlichen Zeiten, in unterschiedlichen Räumen, damit alle Beteiligten garnicht erst auf die Idee kommen ihr Futter beschützen zu wollen oder Futterneider zu werden!


    Tut mir leid, aber die Aussage kann ich nicht zustimmen. Meine Tiere haben immer Zugang zu den Bereichen wo die jeweils anderen auch fressen. Beide Parteien halten sich von der jeweils anderen fern. Das wird hier seid gut 6 Jahren schon so gehandhabt und es gab niemals ein Problem. Da knurren sich die Katzen schon eher gegenseitig von den Näpfen weg.