Beiträge von PocoLoco

    Für meinen Rüden sind die meisten läufigen Hündinnen eher uninteressant, bzw wartet er eher darauf, das es sich lohnt. Vorher und Nachher verschwendet er keine Energien (ausser bei der Hündin meiner Schwester, warum auch immer).

    Bei uns merke ich das viele Hündinnen läufig sind daran, dass meine kastrierte Hündin ein Markiermarathon gestartet hat vom Feinsten. Am Rüden merke ich es kaum. :D

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    Ich muss auch ganz ehrlich sagen, die frisch geschlüpfteh Vögel finde ich nicht so berauschend. Er war ja ganz hin und weg von ihnen


    Im Gegensatz zum Hund sind viele der Vögel nicht mehr so häufig. Also kann ich den Mann vollkommen verstehen, wenn seine Lebensaufgabe gut funktioniert. Von daher finde ich das interessanter als die langweiligen Labradore aus dem ersten Beitrag.

    Den Fehler mit dem Spazieren gehen hat meine Schwester auch gemacht und hatte anschließend einen jeden Tag schreienden Kater zu Hause, der auf alles drauf gepinkelt hat, das er finden konnte, weil er ständig raus wollte.


    Ich habe es am Anfang mit meinen BKHs auch gemacht und es war mehr Stress für sie, als das es ihnen was gebracht hat. Ich würde davon abraten, ehrlich gesagt. Selbst mein eigentlich obercooler Eddy fand es nur stressig. Denn Katzen verbergen sich draußen auch gern mal im Gebüsch und das geht an der Leine überhaupt nicht.

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    Zudem haben meiner Meinung nach auch Opfer ein Gesicht, die man nicht im Tode zeigt. Gesichter gibt es auch lebend.


    Es soll Leute geben, die ihre toten Lieben (egal welche Art) fotografieren. Wir haben in unserer Familie auch Fotos von Menschen in Särgen. Niemanden ist es verboten Tote zu fotografieren. Auch nicht die Bilder öffentlich zu machen. Es gibt genug Internetseiten, wo man verstorbene Kinder in "lebendigen" Positionen anschauen kann.
    Man lenkt sich nur vom eigentlichen Problem ab, meiner Meinung nach, wenn man sich über etwas eher Nebensächliches wie ein paar Fotos aufregt. :ka:

    Ich habe auch 13 Jahre Äpfel gegessen und von einem auf den anderen Tag eine Allergie dagegen entwickelt. Nur weil sie es eine lange Weile ohne Reaktionen gefressen (und Streu benutzt) hat, heißt es nicht, dass sie nicht im Laufe ihres Lebens eine Unverträglichkeit entwickelt. Ich würde Futter und Streu wechseln und wenn nur um 100% sicher zu gehen, dass es nicht davon kommt. :)

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    Ich bemerke mal, dass ich es absolut daneben finde, dass man Fotos und Videos von seinem getöteten Hund im Grabe macht und dann ins Internet stellt. Auch, wenn dieser Hund (Fido) wegen der Gesetze in DK eingeschläfert wurde, so empfinde ich Videos vom Hund im Grab auf Youtube als Leichenfledderei.


    Ich sehe darin jetzt kein so großes Drama, ehrlich gesagt. Ich selber würde zwar nicht auf die Idee kommen, aber jeder Mensch ist halt anders. Das eigentliche Problem finde ich dramatischer, als das Bild eines toten Hundes. Seine Todesursache ist der Skandal, nicht das Bild.

    Eine Scheinschwangerschaft ist nicht immer mit eine Läufigkeit gekoppelt. Die Hündin meiner Schwester wird sofort scheinschwanger, wenn sie ein Quietschspielzeug hat.

    Daher gibt es nur eine Maßnahme: Wegnehmen und schauen ob sich das Verhalten wieder normalisiert.

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    Schau dich einfach mal um unter den Hundehaltern und auch hier im Forum - der Druck, dass der Hund sich möglichst bald zuverlässig gesellschaftstauglich verhalten soll, ist gross. Da werden besorgte Posts geschrieben, weil der Rückruf noch nicht aus allen Situationen klappt, der Hund Personen anspringt statt sich auf Kommando zu setzen, usw..... Den wenigsten ist es wie dir piepegal, ob der Hund Sitz und Platz und Lass Das kann, und das Sozialisationsprogramm ist oft mehr Stress als Spass für beide - man will schliesslich alles richtig machen.

    Warum, was glaubst du, ist es so, dass bei sehr vielen Hunden idiotische Tricks so viel zuverlässiger funktionieren als Sitz, Bleib, Hier & Co? ;)


    Das war bei mir auch schon mal so. Der erste Hunde musste einfach perfekt sein in allem was er tut. Er musste so schnell wie möglich alle möglichen Kommandos beherrschen und zwar aufs Wort.

    Heute ist es mir nicht mehr wichtig. Der Rückruf und Aus ist mir wichtig. Sitz kommt eh meist so nebenher, weil meine Hunde sich immer schon automatisch vor mir hingesetzt haben und Platz ist okay, aber kein Muss. Nur wenn man sich den Druck macht, ist es egal wann man mit den Kommandos anfängt. Man hat den Druck immer. Warum also dem Hund damit schon die "Jugend" versauen, wenn man andere Sachen machen kann. Irgendwann kommt nämlich auch der Frust daher, dass der Hund perfekt Pfote geben kann, aber das Platz (zB) immer noch nicht.

    Klar kann man Tricks schon sehr früh üben, aber warum schon so früh alles mögliche "verballern" wenn das Leben mit einem so kleinen Wesen für beide schon aufregend genug sein kann?

    Stubenreinheit bedeutet, dass der Hund sich nicht in der Wohnung löst. Dazu gehört auch der Balkon. Ich sehe auch keinen Sinn darin einen Hund an ein Katzenklo (der Name sagt doch schon alles) zu gewöhnen. Wenn Hund muss, wird er genommen und man geht mit ihm raus. Dort wird er runtergesetzt, am Besten an eine Stelle wo er nicht zu viel abgelenkt wird und gewartet, bis er macht. Tut er es, wird gelobt und wieder rein gegangen.

    Wenn er zu Hause allerdings die ganze Zeit die Dinge rumliegen hat an die er Konditioniert wurde, wird sich da allerdings nie was dran tun und ändern, weil der Hund weiß, dass zu Hause seine Toilette wartet. Warum soll er dann also draußen machen, wo alles noch so aufregend für ihn ist? :)

    Bei uns ist es so, das meinem Labrador-Mix Rüden Leckerlies draußen wumpe sind. Er nimmt sie zwar, aber sie sind keine verstärkende Maßnahmen für ihn. Verstärkende Maßnahmen bei ihm sind tatsächlich wenn ich mich freue oder wenn es Dummys zur Belohnung gibt.

    Meine Hündin findet Leckerlies als Belohnung super. Warum also nicht? Das Belohnungssystem und die Art ist für mich stark vom Hund abhängig. Mein Paulinchen war gut mit knuddeln und "knutschen" zu belohnen. Die fand das einfach suuuuper. Bei meinem Rüden brauch ich mit sowas nicht kommen. :ka:

    Mittlerweile ist es so, dass wichtige Kommandos nur noch verbal und nicht mehr jedesmal gelobt werden. Ein knackiger Rückruf (Pfiff, Hunde sind bei mir) wird allerdings IMMER belohnt. Ein normaler Rückruf (per Namen) verbal.

    Es ist so unterschiedlich, dass ich gar nicht sagen kann, welche Art der Erziehung mehr fruchtet.