Beiträge von PocoLoco

    Bei uns war die Gewöhnung Hundeunerfahrene Katzen und katzenunerfahrener Hund in unter 12 Stunden abgeschlossen. Wirklich Stress hatten die nur in den ersten 5 Minuten, wenn überhaupt.

    Viel mehr sehe ich vorallem im Ortwechsel das Problem. Katzen sind viel Ortsgebundener als Hunde. Die Katze wird also mit 2 Dingen konfrontiert, die ihr großen Stress bereiten können. Der Ortswechsel und der Hund. Für eine Woche fänd ich das zuviel Stress. Wobei man da allerdings den Einzelfall abwägen muss.

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    Zumal die meisten Rassekatzen das auch nicht richtig können. Das ist nämlich etwas, was nicht vererbt wird. Das lernen die Kitten von der Mutter. Wenn die aber schon nicht weiß wie es geht?

    ...vom Handy getippt


    Der Beutetrieb ist nicht erlernt, der ist vererbt. Nach deiner Logik wären meine Wald-und-Wiesenkater genauso ausser Stande etwas zu fangen wie meine Rassekater, da auch meine normalen Hauskater das Jagen nie von den Eltern gerlernt haben. Und ich kann dir versichern: Sie können es alle 4. :) Alle 4 haben die gleichen Beutetrieb, alle 4 sprechen auf alles an, was in ihr natürliches Beutespektrum fällt. Am interessantesten fand ich persönlich damals, als sie mal eine Hornisse geschnappt hatten (wovon ich überhaupt nicht begeistert war). Obwohl keiner von ihnen jemals von einer Hornisse (oder ähnlichen Insekten) gestochen wurde, wussten alle instinktiv, dass dieses Insekt nicht ungefährlich ist. Sie haben sie letztendlich getötet, aber so, dass sie nicht gestochen werden konnten. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Möglichkeit einzugreifen... mich schaudert es jetzt noch.

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    Ich finde, man es kann es auch übertreiben, zwischen schwarz und weiß gibt es auch Grauzonen!


    Das denke ich allerdings auch. Ein Hund muss auch alleine bleiben können, denn man kann nicht alle Eventualitäten abdecken. Es kann vorkommen, dass der Hund aus unvorhergesehen Gründen mal alleine bleiben muss und was dann?

    Ich nehme meine Hunde um Gottes Willen nicht überall hin mit und nehme mir auch schon mal Auszeiten von ihnen . So gern ich sie auch habe, sie sind nicht mein Lebensmittelpunkt und Lebenszweck. Das ist noch immer meine menschliche Familie. Aber das heißt nicht, dass mir die Hunde egal sind. Ich tu alles für sie, gebe sogar das letzte Hemd wenn es sein muss. Aber ich ziehe auch meine Grenzen und vorallem gestehe ich anderen Hundehaltern auch zu, wenn sie das anders handhaben. Man muss nicht auf alles verzichten, nur weil man Hunde hat.

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    Du hast auch noch nichts von Hundeschule oder Welpenstunde gehört? Kommt dein Hund mit anderen Welpen zusammen?


    Warum? Muss er das? Und wenn ja, wieso?

    Mit 5 Monaten habe ich meine Hündin damals nicht alleine lassen können. Egal ob ich gewollt hätte oder nicht, zumal ich ehrlich gesagt gar nicht in der Lage gewesen wäre den Abend zu genießen.

    Sicher sollte ein Hund lernen alleine zu bleiben, aber selbst meine erwachsenen Hunde nehme ich zu Nachtschichten lieber mit, als sie allein zu Hause zu lassen. Liegt auch unter anderem daran, dass ich fast 10 Stunden ausser Haus bin. Wären es 5 Stunden, wäre es vielleicht was anderes. Ich weiß nicht, wie lang für die TE durchmachen heißt. Sind es 10 Stunden oder mehr, oder weniger.